Editorial | 15.06.2019

MAKROSKOP feiert bald Geburtstag – und wir machen Geschenkvorschläge

Liebe Leserinnen und Leser,

MAKROSKOP wird in diesem Juli drei Jahre alt. Ein Anlass, zu dem wir sicherlich ein Glas heben werden. Wenn Sie sich schon heute überlegen möchten, was Sie dem Geburtstagskind schenken können, haben wir an dieser Stelle einige Vorschläge für Sie.

Wir sind 2016 mit dem Anspruch angetreten, ein Online-Magazin für Wirtschaftspolitik zu etablieren, das sich von den „Leitmedien“ durch Tiefe, Informationsdichte und kritischer Analyse positiv abhebt. Unser Angebot zur wirtschaftspolitischen Aufklärung sollte darüber hinaus durch die Herausgabe von Themenheften abgerundet werden.

Wir sind der Überzeugung, dass es uns gelungen ist, Sie über nun nahezu drei Jahre mit Informationen und Analysen zu versorgen, die Sie so in keiner anderen Publikation finden. Dieser Erfolg wäre unmöglich gewesen, wenn die Zahl der Abonnenten in diesem Zeitraum nicht kontinuierlich gestiegen wäre.

Unsere Erwartungen wurden in gewisser Hinsicht sogar übertroffen. Wir sind davon ausgegangen, dass wir jedes Jahr 500 Neuabonnenten gewinnen können. Tatsächlich entschieden sich aber in den vergangenen zwei Jahren jeweils etwas mehr als 800 Menschen dazu ein Abonnement zu zeichnen. Wir haben uns allerdings leider bei der Anzahl der Kündigungen total verrechnet. Statt der angenommen 10% kündigten leider über 20% unserer Leser ihr Abonnement.

An dieser Stelle möchten wir Ihnen einen ersten Vorschlag unterbreiten, wie Sie das Geburtstagskind glücklich machen können. Kündigen Sie Ihr Abonnement nicht! Geben Sie uns zumindest die Chance, besser werden zu können. Bevor Sie kündigen, lassen Sie uns also wissen, was wir besser machen können, damit Sie weiterhin bereit sind, Ihren Obolus zu entrichten.

Wir wären aber heute auch nicht, wo wir sind, wenn viele unserer Leser uns nicht auch mit einer Spende an die Georg-Friedrich-Knapp-Stiftung (GFKS) unterstützt hätten. Insbesondere wäre es nicht möglich gewesen, unsere jährlichen Events auszurichten und Autoren, die keine andere Einkommensquelle haben, für ihre Beiträge kleine Honorare zu bezahlen. Sie würden MAKROSKOP daher eine große Freude bereiten, wenn Sie die GFKS mit einer steuerbegünstigten Spende bedenken könnten.

» jetzt spenden

Wir sind uns natürlich bewusst, dass vieles bei MAKROSKOP noch sehr viel besser werden kann und werden muss. Wir haben Ihnen gegenüber offen kommuniziert, dass wir alleine, um MAKROSKOP auf dem gegenwärtig erreichten qualitativen Niveau zu konsolidieren, mindestens 1.000 neue Abonnenten einwerben müssen. Wie Sie unserer Progressbar entnehmen können, sind wir von diesem Ziel noch Lichtjahre entfernt.

Freilich können wir uns damit trösten, dass auch potentielle MAKROSKOP-Abonnenten ökonomisch rational kalkulierende Menschen sind und daher – solange unser Angebot kostenlos bezogen werden kann – keinen Grund sehen, schon jetzt ein Abo zu zeichnen. Andererseits fragen wir uns sorgenvoll: Werden Menschen mit einer solchen Disposition in ausreichend großer Anzahl ein Abo zeichnen, sobald wir unsere Artikel leider wieder hinter einer leidigen Pay-Wall verschwinden lassen müssen?

Wir erachten MAKROSKOP zweifelsohne als ein politisches Projekt. Die gesellschaftlichen Entwicklungen machen unserer Meinung nach eine Publikation wie MAKROSKOP und seine möglichst weite Verbreitung immer wichtiger. Aber wir müssen, um dieses Projekt am Leben zu erhalten, uns auch wie kluge Kaufleute verhalten. Die gegenwärtige Entwicklung ruft daher nach Sparpolitik.

Damit wir nicht schon jetzt uns darauf einstellen müssen, auf unserer Party Selters statt Sekt trinken zu müssen, lassen Sie den Homo Oeconomicus hinter sich und zeichnen Sie bitte ein Abonnement jetzt.

» jetzt abonnieren

Wir werden von besorgten Lesern gefragt, ob denn unsere Aufrufe befürchten lassen, dass MAKROSKOP in seiner Existenz bedroht ist. An dieser Stelle dürfen wir Sie beruhigen. Dennoch müssen wir zugestehen, dass die gedeihliche Fortentwicklung nicht gewährleistet ist, wenn wir die uns gesetzten Ziele nicht erreichen.

Deshalb an dieser Stelle noch einmal die Bitte: Helfen Sie uns mit den Ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln, dass die Stimme der wirtschaftlichen Vernunft in schwierigen Zeiten deutlich hörbar wird.

Ihr MAKROSKOP-Team

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