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Genial daneben | 01.07.2019 (editiert am 02.07.2019)

Bundesbank finanziert Monsanto-Übernahme – ein Skandal?

Die Übernahme Monsantos durch Bayer wurde zweifelsohne mithilfe der Deutschen Bundesbank finanziert. Das wirft Fragen auf, auch wenn der Steuerzahler dafür weder heute noch später jemals zur Kasse gebeten wird.

Über Zentralbankpolitik zu berichten, sie zu erklären, zu kritisieren oder auch zu rechtfertigen, gehört zur Kernkompetenz von MAKROSKOP. Schon die Überschrift eines Artikels von Gaby Weber auf Telepolis mit dem Titel „Kauf von Monsanto mit Steuergeldern finanziert“, lässt unschwer erkennen, dass sie von unserer Arbeit leider bislang keine Kenntnis genommen hat. Denn wer unsere diesbezüglichen Artikel gelesen hat, der weiß, dass eine Zentralbank keine Steuergelder benötigt, wenn sie einkaufen gehen will.

Eine investigative Journalistin bei der Arbeit

Weber hat auf Basis ihres Vertrauens in viele Aussagen vermeintlich ausgewiesener Geld- und Finanzexperten und ihrer richtigen Beobachtung, dass die EZB und die ihr angeschlossenen nationalen Zentralbanken im Euroraum (EZBS) im Rahmen ihrer sogenannten „unkonventionellen Geldpolitik“ nicht nur Staatsanleihen von Mitgliedsländern, sondern auch Unternehmensanleihen erworben haben, eine skandalträchtige Enthüllungsgeschichte gebastelt.

Die Bundesbank habe die Übernahme von Monsanto durch Bayer mitfinanziert. Nicht nur habe sie damit deren fragwürdigen Geschäftszweck unterstützt, sondern darüber hinaus habe sie beim Kauf der Anleihen keine ausreichende Bonitätsprüfung durchgeführt. [...]

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