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Genial daneben | 05.07.2019 (editiert am 08.07.2019)

Eine Arschbombe vom Spiegel

Der Spiegel berichtet von einer neu entdeckten „Billionen-Bombe“, die die Chinesen abgeworfen haben sollen. Unseren Autor lässt dieser Bombenartikel an Arschbomben in Freibädern denken. Hier erfahren Sie warum.

Berichtet wurde kürzlich, dass in Düsseldorf mehrere hunderte Jugendliche in einen Massenstreit verwickelt waren und der Bademeister sich genötigt sah, die Polizei zu rufen. Vor dem Hintergrund meiner bisherigen Freibaderfahrungen ist mir neu, dass Streitigkeiten im Schwimmbad sogar zu einem Großeinsatz der Polizei nötigen können. Neu allerdings ist mir nicht, dass vor allem männliche Jugendliche und Bademeister miteinander gerne in Clinch geraten. Ich kann mich noch gut erinnern wie in meiner Jugendzeit „Arschbomben“ Anlass zu vielen Konflikten mit Bademeistern gaben und manchmal sogar zu einem Schwimmbadverbot führten.

Arschbomber sind meist männliche Jugendliche, die mit ihrem Sprung ins Wasser eines Schwimmbads darauf zielen, dass es einen lauten Knall gibt und möglichst viel Wasser aufspritzt. Eine Arschbombe bringt sicher nicht alle, aber doch immerhin manche zum Lachen. Seltsamerweise findet sie auch der Arschbomber selbst meist für recht lustig. Seltsam, weil der Bomber für seinen Spaß oft mit nicht unerheblichen brennenden Schmerzen bezahlen muss.

Was der Spiegel mit solchen Scherzen von Halbstarken zu tun hat? Nun, er berichtet in seiner letzten Ausgabe von einer „Billionen-Bombe“, [...]

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