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Demokratie und Staat | 13.08.2019 (editiert am 22.08.2019)

Staat, Nation und Sozialdemokratie – 6

Arbeiter wählen überdurchschnittlich stark die AfD. Gibt es aber auch gute Gründe, warum sie einer migrationskritischen Partei die Stimme geben sollten?

Wer über migrationspolitische Themen nachdenkt, betritt zweifelsohne ein politisches Minenfeld. Migrationsbefürwortern ist es nämlich gelungen, migrationskritische Aussagen als bloßen Ausdruck einer fremden- und damit menschenfeindlichen persönlichen Einstellung zu diffamieren.

Sie selbst dagegen feiern sich als die wahren Menschenfreunde, die sich uneingeschränkt für das im Artikel 3 des Grundgesetzes formulierte Verbot der Diskriminierung eines Menschen aufgrund „seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen” stark machen.

Die Tatsache, dass in der EU und auch in Deutschland von den Bürgern das Thema „Zuwanderung“ als das mit großem Abstand wichtigste politische Problem genannt wird, ist für Migrationsbefürworter Anlass zu Sorgebekundungen nach dem Muster „der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem das kroch“.

Solche Menschen zeichneten sich, so der Soziologe Wilhelm Heitmeyer, durch persönliche Einstellungsmerkmale aus, die „zu einer Gefahr für die offene Gesellschaft und die liberale Demokratie werden“ können (S. 11):

„Diverse politische Akteure streben autoritäre Veränderungen an […]. Diese Akteure […] locken mit autoritären Versuchungen,

[...]

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