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Brexit | 24.09.2019 (editiert am 29.09.2019)

Ein Kampf um demokratische Selbstbestimmung

Der Brexit ist ein Manifest des grassierenden populistischen Wahnsinns, so die Botschaft unserer Leitmedien. Wahnsinnig aber ist vielmehr, wie die Repräsentanten des britischen Demos sich dessen Willen widersetzen.

Sie erinnern sich noch an die Schreckensnachrichten über den Ausbruch des sogenannten Rinderwahnsinns? Wenn ja, und wenn Sie die durchweg abfälligen Kommentare unserer Leitartikler über den Brexit gelesen haben, dann werden Sie den wiederholten Ausbruch dieser Krankheit befürchten.

Hier wie dort scheint man krankhafte Veränderungen des Hirngewebes und ein damit einhergehendes abnormes und aggressives Verhalten beobachten zu können. Ist es vielleicht doch kein Zufall, dass die regionale Verteilung des Rinderwahns sich auffällig mit der der Wähler deckt, die mehrheitlich für den Brexit votierten?

Vom Wahnsinn der Demokratie

In der „ZEIT“ jedenfalls wird der Brexit als eine „unkontrollierbare Dummheit“ bezeichnet, weil doch jeder weiß, dass ein „harter Brexit wirtschaftlich schädlich und ein weicher Brexit sinnlos ist“.

Eine Entscheidung, so meint eine weitere ZEIT-Redakteurin, die nicht weniger als das Ende der Demokratie bedeutet:

„Das Volk und sein vermeintlicher Wille – laut Johnson der bedingungslose Brexit am 31. Oktober – taugen bestens zum Instrument für Aufstieg und Machterhalt von Despoten.“

Nun ist aber unbezweifelbar, [...]

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