"Fridays for Future" | 18.09.2019 (editiert am 20.09.2019)

„Nur schwarz oder weiß“

Bei Hart aber fair am Montag wird deutlich: Fridays for Future muss erwachsen werden. Sonst könnte die Bewegung dem Klimaschutz einen Bärendienst erweisen.

Diese Woche steht die deutsche Politik ganz im Zeichen des Klimaschutzes. Endlich. So wie das die Medien- und Schullandschaft nahezu einstimmig schon seit dem 20. August 2018 fordert. Dieser Spätsommertag einer rekordverdächtigen Hitze- und Dürrewelle war nämlich nicht irgendein Tag. Es war der Tag der Auferstehung von Greta, die sich ein gutes Jahr später übrigens auch „Botschafterin des Gewissens“ nennen darf. Den dazugehörigen Preis erhielt sie von Amnesty International in den USA.

Ihre Protestbewegung Fridays for Future hat die Stimmung weltweit und auch hier im Lande gedreht. Es begann eine neue Zeitrechnung. Die Furcht vor einer ökologischen Katastrophe hat apokalyptische Qualität angenommen. „Den Planeten retten“ ist die Parole der Stunde. Die ganze Republik scheint irgendwie grün geworden zu sein.

Jetzt will auch die zumindest dem Namen nach noch nicht grüne Bundesregierung einen Vorschlag des Sachverständigenrats aufgreifen und beschließen, wie sie den Ausstoß von CO2 verteuert. Schließlich steht für den 20. September erneut ein weltweiter Klimastreik auf dem Plan, nun auch mit der Unterstützung von ver.di  und dem deutschen Gewerkschaftsbund (DGB). [...]

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