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Theorie | 28.10.2019 (editiert am 05.11.2019)

Die Evolution der Freihandelstheorie

Freihandelstheorie ist nicht nur Ricardo. Seit ihren Ursprüngen hat sie sich in vielerlei Hinsicht weiterentwickelt. Hier gibt es einen kurzen Überblick über einige der wichtigsten Beiträge.

Für gewöhnlich werden die Ursprünge und die Grundlagen der Freihandelstheorie Adam Smith und David Ricardo zugeschrieben. Smith brachte die Theorie mit seinen Vorstellungen von einer internationalen Arbeitsteilung ins Rollen. Seiner Ansicht nach bietet der Freihandel Vorteile für alle Beteiligten, wenn in dem jedem Land die Güter produziert werden, in deren Produktion das Land die jeweiligen absoluten Vorteile hat. Ricardo griff diese Theorie auf und zeigte, dass Länder selbst dann vom Handel miteinander profitieren können, wenn ein Land absolute Vorteile in der Produktion aller Güter besitzt. Beim Handel gehe es nämlich um sogenannte komparative Vorteile.

Heckscher-Ohlin: Eine andere Art des komparativen Vorteils

Auch wenn diese Anfänge der Freihandelstheorie weitläufig bekannt sind, so gab es im Laufe der letzten 200 Jahre (und vor allem im 20. Jahrhundert) logischerweise weitere Beiträge zu der Thematik des Freihandels. Freihandelstheorie, um es kurz auszudrücken, ist nicht nur Ricardo. Es soll in diesem Artikel vorranging darum gehen, welche Updates neoklassische Ökonomen hervorbrachten – selbst wenn man sich bei einer solch ausschweifenden Fragestellung nur auf einige Schlüsselpublikationen beziehen kann. [...]

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