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Theorie mit Sprengkraft | 22.11.2019 (editiert am 27.11.2019)

Die MMT schlägt hohe Wellen

Die Nachdenkseiten haben heute auf einen Beitrag bei uns von Bill Mitchell verlinkt und dabei wie folgt kommentiert:

„Mitchell zeigt, dass die Klimafrage nicht von der sozialen Frage getrennt werden darf und dass dies auch keineswegs erforderlich ist. Eigentlich seltsam, dass die “Modern Money Theory” immer noch so wenig von der Linken in Deutschland wahrgenommen und diskutiert wird. “Makroskop” ist da die rühmliche Ausnahme. In anderen Ländern (selbst in den USA und Großbritannien) ist die Linke da schon viel weiter.“

Diesen Kommentar ist wenig hinzuzufügen. Wir diskutieren auf MAKROSKOP zwar durchaus kritisch über bestimmte Aspekte der MMT, aber sie zu ignorieren oder gar zu diskreditieren, ist für alle, die wirklich an der Überwindung des Neoliberalismus interessiert sind, kontraproduktiv. Ich hatte daher in einem Artikel vor geraumer Zeit versucht, die MMT gegen unhaltbare Vorwürfe in Schutz zu nehmen. Um Wahrnehmungshürden beseite zu räumen, veröffentlich wir diesen Artikel heute noch einmal für alle frei zugänglich.

Die MMT hat nun auch beim Handelsblatt ihren Einzug gehalten. Die Frage allerdings ist, ob der MMT und ihren wirtschaftspolitischen Implikationen damit ein Dienst oder doch eher ein Bärendienst erwiesen wurde. [...]

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