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Ökologie | 21.11.2019 (editiert am 27.11.2019)

MMT und der Green New Deal

Für Bill Mitchell ist die Modern Money Theory der „missing link“ eines Green New Deal. Ohne die entscheidenden monetären Fragen zu beantworten, würden die notwendigen Maßnahmen aus Angst vor den finanziellen Kosten niemals eingeleitet.

Vorwort und Übersetzung von Ulrike Simon

„Wer soll das bezahlen?“ ist die Frage, auf die Linke häufig nur eine Antwort kennen, wenn es um die Umsetzung sozialer Forderungen geht: die Reichensteuer. Auch wie die erforderliche ökologische Transformation unserer Gesellschaft finanziert werden soll, ist alles andere als geklärt.

Die Modern Money Theory, der in Deutschland Autoren aus dem MAKROSKOP-Umfeld, wie Dirk Ehnts,  Günther Grunert und Paul Steinhardt nahestehen, ermöglicht eine Betrachtungsweise, bei der nicht mehr die Frage „Was können wir uns leisten?“, sondern „In was für einer Gesellschaft möchten wir leben und was brauchen wir dafür?“ zum Ausgangspunkt politischer Überlegungen wird.

Stefanie Kelton, eine der renommierten Vertreterinnen dieser wirtschaftswissenschaftlichen Strömung, berät Bernie Sanders in seiner Präsidentschaftskampagne. Auch die US-Kongress-Abgeordnete Alexandria Ocasio-Cortez („AOC“) verbindet ihre Forderung nach einem Green New Deal mit der Modern Money Theory. Und diese Theorie gewinnt an Fahrt. Vor kurzem wurde sogar eine Gesetzesinitiative in den US-Kongress eingebracht (Minute 40), [...]

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