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Auch in Zukunft Hand in Hand

Der Zusammenhang von Lohnarbeit und Sozialstaat war schon immer sehr eng. Trotz der Rede vom Bedeutungsverlust der Arbeit wird Lohnarbeit der zentrale Vergesellschaftungsmodus bleiben. Ihre Ausgestaltung bleibt daher auch die wichtigste Stellgröße für die Leistungsfähigkeit des Sozialstaats.

Vortrag beim Makroskop-Kongress „(K)eine Zukunft ohne Staat“ am 02.11.2019 in Nürnberg.

Ursprüngliche Präsentation unter diesem Link.

Wege aus der Arbeitsgesellschaft?

Was wird aus dem Sozialstaat? Hat er in seiner derzeitigen Gestalt überhaupt eine Zukunft, fragen sich Befürworter, Kritiker und Gegner gleichermaßen, wenn auch mit unterschiedlicher Stoßrichtung. Dass die Verfechter und Vollstrecker des Neoliberalismus, dass die Wirtschaftsliberalen und die marktradikalen Staatsfeinde den Sozialstaat am liebsten weiter schleifen würden, ist ein offenes Geheimnis. Und wie zur Bestätigung hat der Bundeswirtschaftsminister das Thema „zu hohe Sozialabgaben“ mal wieder aus der Mottenkiste geholt.

Eine andere Form der Infragestellung kommt aus den Reihen progressiver Kritiker, Zweifler und Weiterdenker, die aus der Perspektive der Verheißung, der positiven Utopie argumentieren. Eine Überwindung des traditionellen Sozialstaats gilt hier deswegen als erstrebenswert, weil sie mit der Hoffnung oder Zuversicht verknüpft ist, dass es dank neuer technischer Möglichkeiten in Bälde möglich sein wird, [...]

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