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MMT | 28.01.2020

Das Manager Magazin entdeckt die MMT

Das Manager Magazin versucht sich an einer fairen, vorurteilsfreien Bewertung der Modern Monetary Theory (MMT). Es trägt mit einer oberflächlichen Analyse aber kaum zu einem besseren Verständnis der MMT bei.

Unter dem Titel „Ist es schlimm, wenn der Staat Geld druckt?“ ist im Dezember 2019 im manager-magazin.de ein Beitrag von Cyrus de la Rubia, Mitglied der sogenannten „MeinungsMacher“ des Magazins, erschienen, der sich offenkundig um eine sachliche Auseinandersetzung mit der Modern Monetary Theory bemüht. So heißt es in der Einleitung:

„Klassische Ökonomen bekommen bei der Vorstellung, der Regierung die Notenpresse zu überantworten, für gewöhnlich Schnappatmung. Doch lohnt es sich, über mögliche Vorteile der Modern Monetary Theory mal unvoreingenommen nachzudenken.“

Und de la Rubia beendet seine Analyse mit der Feststellung:

„Daher sollten wir MMT nicht von vornherein als Spinnerei abtun, sondern als Chance betrachten. Damit nicht jede öffentliche Debatte über staatliche Investitionsprojekte sofort unter dem Vorwand der mangelnden Finanzierbarkeit im Keim erstickt wird.“

Die staatlichen Finanzierungsquellen im Mainstream

Das klingt zunächst einmal gut. Liest man sich den Beitrag genauer durch, wird allerdings deutlich, dass de la Rubia die Modern Monetary Theory in entscheidenden Punkten missversteht. [...]

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