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Editorial | 27.03.2020 (editiert am 03.04.2020)

Bewältigen Sie mit uns die Corona-Krise

Unterstützen Sie uns – weil ein guter wirtschaftstheoretischer Baukasten elementar ist für die Fragen der Zeit. Helfen Sie uns, die marktradikalen Ideologien zu bekämpfen, die noch immer eine zielführende Krisenpolitik verhindern.

Schonungslos führt uns die Corona-Krise die zentralen Probleme unserer modernen Gesellschaften vor Augen. Die Wirtschaftspolitik ist ins Zentrum des Handelns zurückgekehrt. Neben Virologen dürften Ökonomen die gegenwärtig gefragtesten Personen der Welt sein.

Doch Ökonomik ist nicht gleich Ökonomik. Die epochalen Herausforderungen, vor denen die Welt nun steht, lassen sich mit der Mainstream-Ökonomik nicht erfassen – geschweige denn lösen. Unkenntnis über die Funktion monetärer und kapitalistisch verfasster Produktionsökonomien ist der Kern des Politikversagens.

Antipode zum etablierten Wirtschaftsjournalismus

MAKROSKOP will Ihnen diese Kenntnis verschaffen. Informativ und analytisch begleiten wir die Corona-Pandemie und ihre beispiellosen wirtschaftlichen und politischen Folgen. Und das auf unbestimmte Zeit ohne Paywall, weil in dieser schweren Zeit jede Stimme zählt, um Markt- und Politikversagen zu vermeiden.

Nein, unsere Arbeit ist nicht systemrelevant, aber sie ist systemerklärend. Und die Corona-Krise ändert nichts daran, dass sich Berichte, Analysen und Kommentare nicht von allein schreiben. Damit Sie unsere Stimme auch in Zukunft hören, brauchen wir im Gegenzug Sie als Leser und Mulitiplikator. Und auch unabdingbar Ihre finanzielle Unterstützung.

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MAKROSKOP ist das Magazin mit einer alternativen ökonomischen Perspektive. Eine Perspektive, die seit dem Anbruch des Neoliberalismus vor gut 40 Jahren tabu ist – sowohl in den Wirtschaftswissenschaften als auch in den Wirtschaftsressorts der großen Medien.

Diese Perspektive geht davon aus, dass nicht der Markt die Politik, sondern die Politik den Markt steuern muss. Dass der Staat nicht – wie oft erzählt – das Problem, sondern die Lösung ist. Und dass Geld eine staatliche Institution und keineswegs neutral, sondern für ein Verständnis „der Wirtschaft“ zentral ist.

Das Undenkbare tagtäglich von uns gedacht

Wenn etwas Tabus hinwegfegt, dann Krisen. Und die Corona-Krise führt uns nun die Rückkehr der verloren geglaubten Handlungsfähigkeit der Staaten vor Augen. Sie zeigt, wie die Politik im Eiltempo alte Glaubensätze über Bord wirft.

Auf einem Schlag gibt es weder fiskalische Grenzen noch Schuldenbremsen. Das Geld, das noch vor einigen Wochen angeblich an allen Ecken und Enden fehlte, ist plötzlich da. Mit anderen Worten: Maßnahmen werden ergriffen, die bis vor kurzem noch undenkbar erschienen – aber tagtäglich von MAKROSKOP gedacht werden.

Handlungsoptionen transparent machen

MAKROSKOP zeigt, dass es weniger Sachzwänge gibt, als erzählt und mehr Handlungsoptionen als geglaubt; dass das unabwendbare Diktum der globalisierten Weltwirtschaft eine Fiktion ist; dass die gesetzliche Rente, gute Infrastruktur und gute Bildung finanzierbar sind; dass Löhne und Lohnnebenkosten in Deutschland nicht zu hoch, sondern zu niedrig sind; und dass das Geld für einen ökologischen Umbau der Wirtschaft da ist.

Ein alternativer Blick auf Wirtschaft ist also nötiger denn je – weil er hilft, die Handlungsoptionen transparent zu machen. Vor allem aber, um jene Ideologien zu bekämpfen, die noch immer eine zielführende Krisenpolitik verhindern.

Machen Sie mit uns das beste aus der Krise. Helfen Sie mit wenigen Mausklicks, die Stimme der wirtschaftlichen Vernunft zu stärken.

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