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Corona-Krise | 24.04.2020 (editiert am 28.04.2020)

Is mother nature really a bitch?

Wir behandeln die Natur nicht nur als befänden wir uns mit ihr im Krieg, wir meinen ja, die Natur funktioniere auch so, als sei alles in ihr ein beständiger Konkurrenzkampf, in dem nur die Fittesten überleben.

„[…] fiebersenkende Maßnahmen helfen nicht, wenn Lunge, Herz und die anderen Organe weiter geschädigt werden. Das gilt für den von „Corona 19“ befallenen menschlichen Organismus und es gilt für den von homo sapiens befallenen Planeten. Beide können nur heilen, wenn aus den Parasiten Symbionten werden.“

Mathias Bröckers

Ist Bill Gates vielleicht der „sinistre[…] Dr. No, der von seiner geheimen Insel [Villa Xanandu] aus dieses Virus freigesetzt hat, um die Weltbevölkerung zu reduzieren, die Börsen und die Weltwirtschaft zu crashen und die Weltherrschaft zu übernehmen, denn seinen geheimen Impfstoff bekommen nur diejenigen, die sich ihm unterwerfen,“ wie es Mathias Bröckers in seinem Blog so nett formuliert?

Nehmen wir doch lieber einmal an, nicht zuletzt wegen seiner Parkinson-Erkrankung hätte Bill Gates erkannt, dass Geld nicht alles ist, und sich der Weltverbesserung verschrieben, meine es also wirklich gut mit seiner Besorgnis wegen möglicher Pandemien und nun auch einer tatsächlichen. In einem TED-talk im Jahre 2015 vergleicht er die Gefahren durch Viren mit der Gefahr des Atomkrieges in seiner Jugend. Letztere Gefahr sei durch die Waffentechnik und die ständige Kampfbereitschaft der NATO gebannt. Heute müsse man sich auf mindestens genauso gefährlichen Bedrohungen analog dazu vorbereiten. Da sei noch viel zu tun. Wir hätten jedoch wissenschaftlich und technologisch heute dazu sehr gute Voraussetzungen, in medizinischer Hinsicht durch das know-how für die Herstellung von Impfstoffen und Medikamenten, und auch technologisch durch die Möglichkeiten zur Handy- und Satellitenüberwachung.

Die geneigte Zuhörerin ist erst einmal überzeugt und bereit, das mit dem Atomkrieg zurückzustellen, wird aber am Ende doch hellhörig. Wenn alle paar Jahre so eine Pandemie eintritt, kommen wir ja aus der Überwachung gar nicht mehr heraus!

Dann also doch erst einmal zurück zum Thema Atomkrieg. Der ist leider immer noch gefährlich nahe. Nur hören wir das in den Medien nur selten und in diesem Jahr sind ja auch noch die Ostermärsche ausgefallen. Ja, das Gleichgewicht des Schreckens hat bisher einen Krieg verhindert, aber, wenn auch nur eine Seite weiterhin die Übermacht behalten, ‚top of the pack‘ sein möchte, wie Trump sich ausdrückte, wird eine potentiell endlose Rüstungsspirale in Gang gesetzt, und man kann froh sein, dass die vorhandenen Waffen bisher nicht zufällig ausgelöst wurden.

Was ist der Hintergrund dieser fortwährenden Eskalation, die mit einem großen Knall enden könnte? Im kalten Krieg war es die Systemkonkurrenz, heute ist es die Doktrin der Full-Spectrum-Dominance der USA (Weil für die Rüstungsspirale ein Anheizer reicht, lasse ich hier einmal offen, ob Russland, China, Korea oder der Iran auch welche sind.):

„Our first objective is to prevent the re-emergence of a new rival, either on the territory of the former Soviet Union or elsewhere, that poses a threat on the order of that posed formerly by the Soviet Union. This is a dominant consideration underlying the new regional defense strategy …“.

Die Wahl der Waffen hängt selbstverständlich von den Zielen ab. Und von denen, die davon profitieren. So addieren sich das Ziel full-spektrum-dominance und der Militärisch-Industrielle-Komplex zu einem äußerst teuren Vergnügen. Es stellt sich die Frage, ob das definierte Ziel nicht besser zu erreichen wäre, wenn die Rüstungsindustrie nicht zusätzlich auf Kosten der Staatskasse ungeheure Gewinne einfahren würde. Und darüber hinaus ist zu vermuten, dass dieses Profitstreben auch das Ziel mit beeinflusst, und fragt sich, ob nicht grundsätzlich die Sicherheit der USA auf andere Weise viel besser gewährleistet werden könnte. Und tatsächlich: ausgerechnet ein winziges Virus legt nun Flugzeugträger lahm und provoziert damit die These, dass das Sicherheitskonzept der USA völlig verfehlt ist.

Bill Gates sieht uns im Krieg mit dem Virus, die geschilderten Gefahren erscheinen realistisch, und auch die vorgeschlagenen medizinischen Waffen haben sich ja in der Vergangenheit immer wieder bewährt. Nur, ähnlich wie in Bezug auf den militärisch-industriellen Komplex, dürfen Zweifel erlaubt sein, ob diese ‚Waffenherstellung‘ angemessen organisiert ist, wenn mit Medikamenten und Impfstoffen nicht nur den Menschen geholfen, sondern gleichzeitig auch Riesenprofite eingefahren werden sollen.

Wie Nick Dearden von ‚Global Justice Now‘ erklärt, besteht unter Umständen gar kein Anreiz zur Erforschung der Krankheiten, die die meisten Menschen dieser Erde betreffen, oder für neue Antibiotika, die erst einmal zur Sicherheit hergestellt, jedoch noch nicht sofort auf den Markt kommen sollen; da muss dann mit Subventionen nachgeholfen werden. So ziehen auch die Argumente der Pharmaindustrie, dass sie die Medikamente und Impfstoffe so teuer verkaufen müssen, um die Forschung und Entwicklung zu refinanzieren, nicht unbedingt. Oftmals werden auch Innovationen kleiner Unternehmen aufgekauft, die, teils mit erheblichen öffentlichen Mitteln hergestellt wurden. Aber bei aller staatlichen Unterstützung – die Patente gehen bedingungslos in das lukrative geistige Eigentum der Konzerne über. Und tatsächlich waren ja fast alle Länder, trotz aller Warnungen, nicht angemessen auf die jetzige Pandemie vorbereitet.

Bill Gates möchte nun auf eigene Kosten und mit erwarteten Millionenverlusten sieben Impfstofffabriken bauen lassen, alle auf verschiedene Impfstoffe zugeschnitten, sodass mindestens in einer davon sofort nach der Freigabe eines wirksamen Impfstoffes mit der Produktion begonnen werden kann. Das ist sicher eine gute Idee. Er hält es für einen Vorteil, dass er als Mäzen ohne großes Hin und Her Geld locker machen kann, ebenso wie er es vermutlich für selbstverständlich hält, dass er über seine Stiftung der WHO Gelder zweckgebunden zur Verfügung stellt.

Das ist aber natürlich alles nicht unproblematisch, schon allein das Konzept von ‚seinem‘ selbstverdienten Geld ist fragwürdig. Aber abgesehen davon, wenn eine Organisation wie die WHO zu 80% über solcherart Spenden finanziert wird, sind Interessenkonflikte zu erwarten, und Zweifel angebracht, ob die Ziele der Organisation, vornehmlich, „allen Völkern zur Erreichung des bestmöglichen Gesundheitszustandes zu verhelfen“,  tatsächlich erreicht werden können.

Das merkt auch der wissenschaftlicher Dienst des Bundestags an. Und das ist wiederum der Hintergrund für das große Misstrauen, welches der WHO zurzeit aus einigen Ecken entgegenschlägt. Aber kann man deswegen im Ernst meinen, dass alle medizinischen Befunde und Verfahrensvorschläge, die die Organisation verbreitet, von vorneherein verdächtig sind? Sollte man deswegen gar gleich die Organisation auflösen? Oder sollte man nicht lieber für deren Unabhängigkeit über eine angemessene Finanzierung durch die Mitgliedsstaaten sorgen? Ist denn nicht internationale Kooperation heute mehr denn je erforderlich?

Präsident Trump hatte für seine Kritik an der WHO andere Gründe. Er sieht die Organisation als zu fest mit China verbandelt an und möchte deswegen die Mittel einfrieren.

Über 1000 Wörter und noch kein Wort zum Thema mother nature. Jetzt komme ich aber endlich dazu:

Wir behandeln die Natur als befänden wir uns mit ihr im Kriegszustand.

Was, Du Boden bist ausgelaugt? Dünger drauf. Was, du Fluss fühlst dich überdüngt? Was kümmert uns die Artenvielfalt. Zuviel Unkraut auf dem Acker? Pestizide. Ihr Tiere werdet in der Massentierhaltung krank? Antibiotika. Du Schwein hast zu viel Fett an den falschen Stellen? Gentechnik. Atommüll? Den verstecken wir. Plastikmüll? Schicken wir nach Afrika. Ihr Urwaldvölker wollt Euren Lebensraum behalten? Da haben wir 1001 Vertreibungsmethoden. Eine Pandemie? Schutzkleidung – Medikamente – Impfstoffe – Überwachung. Da müssen die Pharmaindustrie ran und die Giganten der Digitalindustrie. Wenn ein Krieg erst einmal da ist, muss man ihn führen und darf in der Wahl der Verbündeten nicht wählerisch sein. Oder?

Aber zumindest hinterher sollten wir den Kontext betrachten und unsere Schlüsse ziehen.Wenn wir uns diesem nun also zuwenden und wissen wollen, warum eigentlich die Gefahr von Pandemien immer größer wird, dann können wir sehen, dass das mit unserem Verhältnis zur Natur, unserer Art zu wirtschaften und unseren sozialen Verhältnissen zusammenhängt.

Die Viren, die uns gerade Sorgen machen, leben wohl ursprünglich mit wilden Tieren zusammen, z.B. von Fledermäusen. Hier findet sich schon immer das Reservoir für die Mutanten, die sich dann, teilweise über Haustier-Zwischenwirte, an menschliche Wirtszellen anpassen. Die Wahrscheinlichkeit, dass das passiert, und, dass sich dann so ein mutiertes Virus über die ganze Welt verbreiten kann, ist heute viel größer als vor 100 Jahren: die Urbanisierung bewirkt, dass Menschen dichter beieinander leben, die Globalisierung sorgt für die schnelle Verteilung.

Die industrielle Landwirtschaft sorgt für die Rodung bisher unberührter Wälder und treibt die Menschen tiefer in die noch unkultivierten Gebiete; die Armut zwingt sie bushmeat zu essen; kulturelle Gewohnheiten, der Handel mit exotischen Tieren tun ihr Übriges. Unser Fleischkonsum steigt, die Massentierhaltung, die Kontakte zwischen Menschen und Tieren häufen sich und begünstigen die Möglichkeit, dass Viren sich an menschliche Wirtszellen adaptieren können. Auch andere Pandemien werden wahrscheinlicher: der Klimawandel sorgt dafür, dass es neue Gebiete gibt, die die Vermehrung der Malaria übertragenden Mücken und der Cholerabakterien begünstigen.

Und genauso wie vertrauensbildende Maßnahmen, internationale Kooperation und Abrüstungsverträge im internationalen Rahmen und zufriedene Staatsvölker im Inneren deeskalierend wirken, wäre, konkret in den von den Wissenschaftlern identifizierten Hotspots der Virenmutation aber auch generell zu überprüfen, wie das Milieu zu ändern wäre, das die Epidemien begünstigt: weniger Fleischkonsum, bessere hygienische Bedingungen, eine ökologischere Landwirtschaft, Aufforstung oder Trockenlegungsmaßnahmen, gute Gesundheitssysteme …

Und immer wieder Kooperation. In der Gestaltung des Naturverhältnisses, im Miteinander der Menschen, bei der Forschung. In diesem unaufgeregten und interessanten Video zum Thema Corona schildert eine Wissenschaftlerin wie nützlich und inspirierend open-source Forschungsaktivitäten sind, z.B. bei der von Deutschland eingerichteten Datenbank GISAID, in die Wissenschaftler aus aller Welt täglich ihre Befunde zu Sars-Cov-2 eingeben, und sich so das Wissen über das Virus in einem Wahnsinnstempo vergrößert.

Und demokratische Kontrolle. Über die Herstellung der Impfstoffe und Gegenmittel. Und über die Überwachungsmechanismen. Vielleicht würde ich mich beim tracking meiner Kontakte sehr viel wohler fühlen, wenn ich die Kontrolle über meine persönlichen Daten hätte, diese ganz eindeutig mir gehörten, und ich diejenige wäre, die sie freigeben (meinetwegen auch unter genau definiertem staatlichen Zwang) und auch wieder sperren könnte. Aber das ist ein ganz anderes Thema.

Wenn man dann aber daran erinnert wird, wie gerade ärmere Länder immer wieder gezwungen werden, ihre staatlichen Infrastrukturen, auch die Gesundheitssysteme, zu ‚verschlanken‘ und zu privatisieren, weil sie sonst keine IWF Kredite bekommen, dann fällt es schwer, an die Realisierbarkeit von Alternativen zu glauben, wenn diejenigen mit enormen finanziellen Interessen das Ruder in der Hand haben. Oder zumindest denjenigen, der das Ruder hält. Wenn die Lösung eigentlich ein Teil des Problems ist. Und die Menschen guten Willens darin verstrickt.

Aber jetzt bin ich schon wieder bei der Politik gelandet. Zurück zum Thema Natur:

Wir behandeln die Natur nicht nur als befänden wir uns mit ihr im Krieg, wir meinen ja, die Natur funktioniere auch so, als sei alles in ihr ein beständiger Konkurrenzkampf, in dem nur die Fittesten überleben. Und wir versuchen, ihr auf die Spur zu kommen, indem wir sie in immer kleinere Einzelteile zerlegen. Aber „Die Natur verstummt auf der Folter,“ schrieb Goethe.

Von den Viren können wir etwas Anderes lernen. Ein Indiz: Nicht das tödlichste Virus, das seinen Wirt tötet, wie z.B. das Ebola Virus, kann sich am Erfolgreichsten ausbreiten, sondern das, das sich mit seinem Wirt verträgt. Aber es geht um weitaus grundlegendere Befunde.

Mathias Bröckers berichtet über das Buch der Virenforscherin Karin Mölling ‚Supermacht des Lebens‘ und über die Forschungsergebnisse, die zeigen, dass Viren und ihre Informationen

 „als Nicht-Lebewesen […]  ganz entscheidend zur Entwicklung höherer Lebewesen beigetragen [haben]. Als frei umherschweifende Informationseinheiten und Meister der Mutationen gehören sie seit 3,5 Milliarden Jahren dazu und sind ebenso unverzichtbar wie die Bakterien. Das erste Biomolekül – die Ribonukleinsäure (RNA) – wurde von seinen Entdeckern „viroid“ genannt, weshalb es keine haltlose Spekulation ist, die Viren als den Ursprung des Lebens und der Evolution anzusehen.“

Und in seiner Rezension des Buches von Lynn MargulisDer symbiotische Planet“ informiert Bröckers uns darüber, dass sie dort

 „die andere Seite der Evolution auf[zeigt] und belegt, dass mehrzelliges, „höheres“ Leben einst vor Milliarden Jahren nicht im Krieg Aller gegen Alle, sondern nur durch Kooperation und Symbiose der frühen Organismen entstand.“ Gemeinsam mit Lynn Margolis entwickelte der Astro-Physiker James Lovelock „eine neue, geo-physiologische Perspektive auf die Frage, was die Erde und Atmosphäre eigentlich sind: nämlich keine Fertigprodukte, sondern biologische Konstruktionen, an deren Stabilität seit 3,5 Milliarden Jahren gebaut wird, von den Mikroorganismen.“

Aus unzähligen kleinen Teilchen entstand durch Symbiose und Kooperation ein neues Ganzes, welches viel mehr und etwas ganz anderes als die Summe seine Einzelteile ist. Mehr zu der sogenannten Gaia-Hypothese, die eben keine esoterische Spinnerei sondern strenge Naturwissenschaft ist, wie L. Margolis betonte, gibt es hier zu lesen.

Diejenigen, die den menschengemachten Klimawandel für unwahrscheinlich halten, argumentieren, es sei völlig unmöglich, schlichte Hybris, dass Menschen, wie die Klimaforscher behaupten, die Atmosphäre beeinflussen könnten. In der Vorstellung einer komplexen Balance aus Mikroorganismen erscheint mir die Möglichkeit, durch kleine Veränderungen der Zusammensetzung der Atmosphäre an einen Kipp-Punkt zu gelangen, doch als sehr wahrscheinlich. (Immerhin schafft es ja auch ein kleines Virus, das Immunsystem eines Menschen komplett aus dem Lot zu bringen.) Schwankungen können durch das System in langen Zeiträumen ausgeglichen werden, aber so schnelle Veränderungen wie in den letzten Jahren?

Aus all dem ergibt sich für mich eine eher skeptische Sicht auf den im Einleitungsaufsatz erwähnten Auftrag Gottes ‚Macht Euch die Erde untertan.‘ Es bleibt uns ja gar nichts anderes übrig, als sie zu nutzen. Aber die Menschheit täte gut daran, mit ihr einen Waffenstillstand zu schließen, und schließlich mit ihr zusammenzuarbeiten. Viele Technologien hierfür gibt es ja schon, von ausgeklügelten Systemen der Wassernutzung über Konzepte einer Kreislaufwirtschaft bis zu den erneuerbaren Energien. Unserer Erfindungsgabe und Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Sorgfältig entwickelte Impfungen würde ich dazu zählen.

Und nun abschließend zur Antwort auf die Eingangsfrage: Mathias Bröckers spricht in Bezug auf Sars-CoV-2 von einem „subversive[n] Wink von Gaia, dem physiologischen System der Erde.“ Ich würde sagen: Mutter Natur kann eine bitch sein, wenn man sie (und ihre Kreaturen) wie eine solche behandelt. Und wenn das Virus nicht zufällig entstanden sondern als Waffe in einem Labor entstanden sein sollte, wie manche glauben, wäre jetzt der Zeitpunkt für Schadenfreude. (Wenn es nicht immer die Falschen träfe.) Oder zum Philosophieren über Zauberlehrlinge. Oder für blanke Wut.

Aber eigentlich bewegt die Natur sich in ganz anderen Kreisen. Um mit Goethe zu schließen:

„Man gehorcht ihren Gesetzen, auch wenn man ihnen widerstrebt; man wirkt mit ihr, auch wenn man gegen sie wirken will.“

„Wir leben mitten in ihr und sind ihr fremde. Sie spricht unaufhörlich mit uns und verrät uns ihr Geheimnis nicht. Wir wirken beständig auf sie und haben doch keine Gewalt über sie. Sie scheint alles auf Individualität angelegt zu haben und macht sich nichts aus den Individuen. Sie baut immer und zerstört immer, und ihre Werkstätte ist unzugänglich. […] Leben ist ihre schönste Erfindung, und der Tod ist ihr Kunstgriff, viel Leben zu haben.“

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