Georg-Friedrich-Knapp-Gesellschaft für Politische Ökonomie e.V.

Unterstützen Sie uns bei der wirtschaftspolitischen Aufklärung – werden Sie Mitglied der Georg-Friedrich-Knapp-Gesellschaft e.V.

Liebe Leserinnen und Leser,

Makroskop ist ein Internet-Magazin, das mit seinen Artikeln über wirtschaftliche Zusammenhänge einen Beitrag zur Überwindung des neoliberalen Politikmodells in ganz Europa leisten möchte. Dieses Modell, das wird immer klarer erkennbar, gefährdet die Demokratie. Wir sind von unseren Lesern vielfach darum gebeten worden, noch mehr Hintergrundinformationen zu liefern und auch Bildungsangebote zu unterbreiten. Da Makroskop aber trotz einer erfreulichen Entwicklung der Abonnentenzahlen nicht über die dazu notwendigen finanziellen Mittel verfügt, haben wir uns entschlossen, einen Verein zu gründen, der sich in enger Zusammenarbeit mit Makroskop dieser Aufgabe widmen soll.

Ihre Unterstützung ist gefragt

Wir freuen uns, Ihnen heute mitteilen zu können, dass dieses Projekt mit der Gründung der gemeinnützigen Georg-Friedrich-Knapp-Gesellschaft für Politische Ökonomie (GFKG) endlich realisiert worden ist. Und es wird sicher die wenigsten von Ihnen überraschen, dass die Herausgeber von Makroskop, Prof. Dr. Heiner Flassbeck und Dr. Paul Steinhardt, gleichzeitig auch den Vereinsvorstand bilden.

Die GFKG muss ihre Aktivitäten über Spenden und die Beiträge von Fördermitgliedern finanzieren. Hier können Sie sich direkt engagieren. Wenn Sie die Stimme der wirtschaftspolitischen Vernunft weiter stärken möchten, dann haben sie mit der GFKG die Möglichkeit, dies über eine steuerlich absetzbare Spende bzw. eine Fördermitgliedschaft zu tun.

Forum des kritischen Dialogs

Neben der Herausgabe von Dossiers mit wechselnden thematischen Schwerpunkten in regelmäßigen Abständen (ca. drei Mal im Jahr), planen wir, über die Gesellschaft vor allem Bildungsangebote zu unterbreiten. Wir möchten mit der GFKG zudem ein Forum des Dialogs und des Austauschs zu den relevanten Fragen von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft etablieren, das allen wirtschaftspolitisch interessierten Menschen offen steht. Die GFKG will Menschen zusammenbringen, die sich kritisch mit unserer Wirtschaftsordnung und -politik auseinandersetzen wollen und Alternativen entwickeln möchten. Da es unseren Lesern ein großes Anliegen ist, auch in „analoger“ Form miteinander ins Gespräch zu kommen, wollen wir zusammen mit Makroskop mindestens zweimal im Jahr Präsenzveranstaltungen anbieten. So planen wir für dieses Jahr in Wiesbaden einen Kongress, der sich mit der inzwischen breiten, aber leider recht substanzlosen Diskussion über den Gegensatz zwischen „Freihandel“ und „Protektionismus“ auseinandersetzt.

Qualifizierungsangebote

Neben solchen Informations- und Orientierungsangeboten sollen im kleinen Rahmen auch Möglichkeiten der Weiterqualifizierung in Form von Praktika angeboten werden. Zudem wird die GFKG für Promovierende die logistische, inhaltliche und konzeptionelle Unterstützung von Forschungsarbeiten bereitstellen und Akademiker ermutigen, sich von dem neoklassischen Dogmatismus der deutschen Wirtschaftsfakultäten zu emanzipieren. Dabei möchten wir gerne mit anderen Vereinen oder Organisationen kooperieren.

Warum Georg Friedrich Knapp?

Georg Friedrich Knapp, der zu Beginn des vergangenen Jahrhunderts lehrte, ist zu Unrecht aus dem Fokus der wirtschaftswissenschaftlichen und öffentlichen Debatten verdrängt wurde. Sein 1905 verfasstes Werk „Staatliche Theorie des Geldes“ ist ein Klassiker im besten Sinne des Wortes. Mit ihm begründete Knapp als einer der ersten den Geldwert nicht über den Tausch und damit einhergehende Nutzenempfindungen, sondern positiv-rechtlich. Für Knapp ist „Geld ein Geschöpf der Rechtsordnung, welche dessen Gebrauch regelt“. Max Webers Einschätzung, dass das Werk „eines der größten Meisterstücke der deutschen […] wissenschaftlichen Denkschärfe“ ist, hat weiterhin Gültigkeit. Der Postkeynesianismus ist ohne Knapp kaum denkbar, da seine Arbeit auf den Geldbegriff von John Maynard Keynes einen entscheidenden Einfluss hatte.

G. F. Knapp zu lesen und seine Lehren zu verbreiten, bleibt ein probates Mittel gegen die geldtheoretische Blindheit der meisten Ökonomen, die sich in Sprüchen wie „Money is what Money does“ manifestiert. Da diese Blindheit aber ein wesentlicher Grund für die nun schon seit fast drei Dekaden tobende Krise der Ökonomik ist, bleibt Knapp als ein Aufklärer über geldtheoretische Zusammenhänge weiterhin unverzichtbar.

Die Georg-Friedrich-Knapp-Gesellschaft möchte einen Beitrag dazu leisten, über das Phänomen Geld im Rahmen makroökonomischer Prozesse aufzuklären. Unterstützen Sie uns dabei bitte jetzt.

 

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