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NR 26/2026
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LOS
Demokratie & Staat
Gelbwesten
Das Territorium der Anderen
Von
Sebastian Müller
Emmanuel Macron sägte an den Fundamenten der Fünften Republik. Nun droht er selbst unter ihren Trümmern begraben zu werden. Dafür sorgt ein Volksaufstand, den es in seiner neuen Welt eigentlich nicht hätte geben dürfen.
Venezuela
Das Ende des Völkerrechts
Von
Jean Feyder
Die Krise in Venezuela spitzt sich weiter zu. Die Mehrheit der EU-Staaten folgen der US-Linie – Maduro sei illegitim, Guaidó legitim. Doch mit Rechtstaatlichkeit und den Grundsätzen des Völkerrechtes hat das wenig zu tun.
Brexit
(K)eine Chance für progressive Politik? – 1
Von
Patrick Kaczmarczyk
und
Felix Schulz
Personenfreizügigkeit und Migration waren entscheidende Themen beim Brexit-Referendum. Doch ein genauerer Blick zeigt: Erst durch das Versagen des britischen Staates wurde aus der Migration ein Problem. Eine Replik.
EU
Radikaldemokratisches Programm des Bruchs
Von
Wilhelm Langthaler
In seinem neuen Buch „The Left Case against the EU“ wendet Costas Lapavitsas die Lehren des griechischen Debakels auf Großbritannien an. Ein linker Brexit sei in greifbarer Nähe.
Timothy Snyders road to unfreedom
Die Wiederentdeckung der Geschichte
Von
Udo Sladek
Das neoliberale TINA-Prinzip zerstört Demokratie, denn es führt über eine „Politik der Unvermeidlichkeit“ zur offen autoritären „Politik der Ewigkeit“, die in Faschismus kippen kann. Das ist die These von Timothy Snyder, der damit ein origineller Kritiker des Neoliberalismus ist – und nicht sein heimlicher Verfechter.
Europaprogramm der Partei DIE LINKE
Welches Europa wollen wir?
Von
Martin Höpner
und
Ralf Krämer
Der Entwurf des Europaprogramms der LINKEN verdeutlicht, dass es nicht genügt, die EU mit sozialeren Inhalten füllen zu wollen. Vielmehr muss ihre Architektur selbst auf den Prüfstand. Wie sind die in dem Programm dazu gemachten Reformvorschläge zu bewerten?
Demokratie und Staat
Staat, Nation und Sozialdemokratie – 3
Von
Paul Steinhardt
Ein Staat kann seiner ihn definierenden Funktion nur dann nachkommen, so Hermann Heller, wenn die Machtunterworfenen Mitglieder einer Willens-und Wertegemeinschaft sind. Aber sind solche Gemeinschaften als freiwillige Assoziationen oder eher als Schicksalsgemeinschaften zu erachten?
Brasilien
Wahnsinn mit Methode
Von
Alfredo Saad-Filho
In Brasilien kann der Zerfall einer der größten Demokratien der Welt in Echtzeit verfolgt werden. Mit Jair Bolsonaro gewann ein ehemaliger Militäroffizier, dessen politische Ansichten auf Faschismus, Nazismus und Wahnsinn fußen, die zweite Runde der Präsidentschaftswahlen.
Kommentar
Macrons monarchischer Moment
Von
Erik Jochem
Der französische Präsident macht aus seiner Vorliebe für den Monarchismus mit sich selbst in der Hauptrolle keinen Hehl. Die Franzosen haben ihn verstanden.
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