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Immer weniger Junge, immer mehr Alte – kollabiert die Rente zwangsläufig? Ein Blick auf die Zahlen und einen oft übersehenen Faktor stellt gängige Gewissheiten infrage.
Warum der Generationenkonflikt eigentlich ein Verteilungskonflikt ist und wo die Stellschrauben liegen. Eine Replik auf Mathias Brodkorbs Beitrag im Cicero.
Die Einmündung der bei den Arbeitsagenturen gemeldeten Bewerber in eine Ausbildung ist mit nur noch 43 Prozent auf den schlechtesten Wert seit der Wiedervereinigung gefallen.
Nur noch 43 Prozent der Bewerber finden einen Ausbildungsplatz. Hunderttausende landen in Warteschleifen, fast drei Millionen gelten als ungelernt. Der Berufsbildungsbericht zeigt, wie tief das duale System in der Krise steckt.
Der CDU-Wirtschaftsflügel fordert eine Abschaffung der „Lifestyle-Teilzeit“. Die Kritik daran ist umfassend. Über Kinderbetreuung, Arbeitsproduktivität und einen Generationenkonflikt, der keiner ist.
Schwarz-Rot plant schärfere Sanktionen bei der Grundsicherung. Rechtsexperten erheben dagegen Einspruch. Es geht darum, ob Menschen das Existenzminimum gekürzt oder ganz verwehrt werden darf.
In der aktuellen Tarifrunde fordert ver.di bessere Arbeitsbedingungen und mehr Gehalt für den ÖPNV. Das ist kein Affront, sondern trägt zu einer effizienten und nachhaltigen Verteilung der gesellschaftlichen Ressourcen bei.
Anhänger einer Arbeitszeitrechnung wollen den gesellschaftlich notwendigen Aufwand von Arbeit mathematisch bestimmen. Doch die komplexe Dynamik von Angebot und Nachfrage lässt sich nicht einfach durch eine zentrale Berechnung simulieren.
Mietpreise steigen deutlich schneller als die allgemeinen Verbraucherpreise. Wie die Angst vor dem Wohnraumverlust nach politischer Handlung ruft.
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