{"componentChunkName":"component---src-templates-article-tsx","path":"/152026/von-der-europaischen-gemeinschaft-fur-kohle-und-stahl-zur-eu-friedensmission-erfu/","result":{"data":{"allDatoCmsArticle":{"edges":[{"node":{"id":"DatoCmsArticle-J91Nvrn9RDyRatBh5IEORw-de","slug":"von-der-europaischen-gemeinschaft-fur-kohle-und-stahl-zur-eu-friedensmission-erfu","articleType":"Normal","visibility":"Offen","deactivateAudio":false,"authors":[{"id":"DatoCmsAuthor-GTFnY49bQzysR4sxEkF1rw-de","slug":"jaigu-richter","name":"Jaigu Richter","description":"<p><strong><span class=\"whitespace-normal\">Jiagu Richter</span></strong> ist Politikwissenschaftlerin und Sinologin. Sie studierte Internationale Politik und Recht in Shanghai und promovierte in Wien; seit 2008 lehrt sie an der Universit&auml;t Wien und ist u. a. mit dem &Ouml;sterreichischen Institut f&uuml;r China- und S&uuml;dostasienforschung verbunden.&nbsp;</p>","shortDescription":"","picture":null,"books":[]}],"title":"Von der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl zur EU: Friedensmission erfüllt?","smallTitle":"75 Jahre europäische Einigung","publishDate":"2026-04-29T00:00:00+02:00","editDate":null,"seo":{"image":{"fixed":{"src":"https://www.datocms-assets.com/19658/1777468191-unbenannt2.jpg?auto=format&fit=crop&h=627&w=1200"}}},"image":{"title":null,"fluid":{"base64":"data:image/jpeg;base64,/9j/4AAQSkZJRgABAQAAAQABAAD/2wCEAAoHBwgHBgoOCAgSExUVDg0aDgoNDhYNFg0YFxMlGCIVFiEaITcjJh0oHRUWJDUlKC0vMjIyGSI4PTcwPCsxMi8BCgsLDg0OHBAQHDspIig7Oy87LzsvODs1Ly8vLy8vLzUvNTUvLy8vLy8vLy8vLy8vLy81Ly8vLy8vLy8vLy8vL//AABEIABMAGAMBIgACEQEDEQH/xAAYAAEAAwEAAAAAAAAAAAAAAAAAAwUGBP/EAB8QAAIBBAIDAAAAAAAAAAAAAAABAwIEESEFBhIyUf/EABYBAQEBAAAAAAAAAAAAAAAAAAYEA//EABwRAAEFAQEBAAAAAAAAAAAAAAEAAgMEMhESBf/aAAwDAQACEQMRAD8A0fcLWKilbKe2tY3x7wyXtUk0+MM4rdyxcfv4ZXakflX0Lspcoaoks7BF51OlgKPjAdwFNGTPLekLR8yk8ZRyz0pWGkALb2UK+dsKnXowAD3aKdxYC//Z","aspectRatio":1.3281452658884565,"width":1024,"height":771,"src":"https://www.datocms-assets.com/19658/1777468191-unbenannt2.jpg?auto=format","srcSet":"https://www.datocms-assets.com/19658/1777468191-unbenannt2.jpg?auto=format&dpr=0.2&w=1024 200w,\nhttps://www.datocms-assets.com/19658/1777468191-unbenannt2.jpg?auto=format&dpr=0.4&w=1024 400w,\nhttps://www.datocms-assets.com/19658/1777468191-unbenannt2.jpg?auto=format&dpr=0.79&w=1024 800w,\nhttps://www.datocms-assets.com/19658/1777468191-unbenannt2.jpg?auto=format&dpr=1&w=1024 1024w","sizes":"(max-width: 800px) 100vw, 800px"},"customData":{}},"content":[{"__typename":"DatoCmsText","id":"DatoCmsText-DAhCudFAQHi8qBJvR-W0hQ-de","text":"<h3 class=\"MsoNormal\">Seit 75 Jahren sichert die europ&auml;ische Einigung den internen Frieden. Doch warum bleibt Europas Friedensmission an den eigenen Grenzen stecken?<o:p></o:p></h3>\n<p class=\"MsoNormal\">Am 9. Mai 1950 unterbreitete der franz&ouml;sische Au&szlig;enminister Robert Schuman den k&uuml;hnen Vorschlag, die franz&ouml;sische und westdeutsche Kohle- und Stahlproduktion &ndash; das R&uuml;ckgrat milit&auml;rischer Macht &ndash; unter gemeinsame Kontrolle zu stellen und dazu auch andere europ&auml;ische L&auml;nder einzuladen. Sein Kalk&uuml;l: Durch die gemeinsame Kontrolle dieser Industrien w&auml;re ein Krieg zwischen Frankreich und Deutschland &bdquo;nicht nur undenkbar, sondern faktisch unm&ouml;glich&ldquo;.<a style=\"mso-footnote-id: ftn1;\" href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\" title=\"\"><span style=\"mso-special-character: footnote;\"><!-- [if !supportFootnotes]-->[1]</span><!--[endif]--></a>&nbsp;<o:p></o:p></p>\n<p class=\"MsoNormal\">Damit markierte der Plan eine strategische Neuorientierung der franz&ouml;sischen Deutschlandpolitik: Statt auf einseitige Kontrolle und Begrenzung der westdeutschen Schwerindustrie zu setzen, sollte diese nun in eine gemeinsame europ&auml;ische Struktur &uuml;berf&uuml;hrt werden. Bereits w&auml;hrend und kurz nach dem Zweiten Weltkrieg hatten sich mehrere Initiativen zugunsten einer europ&auml;ischen Einigung entwickelt.<a style=\"mso-footnote-id: ftn2;\" href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\" title=\"\"><span style=\"mso-special-character: footnote;\"><!-- [if !supportFootnotes]-->[2]</span><!--[endif]--></a> Die &Uuml;berzeugung war, dass wirtschaftliche Zusammenarbeit der Schl&uuml;ssel zu einem dauerhaften Frieden sei.&nbsp;<o:p></o:p></p>\n<p class=\"MsoNormal\">Im besetzten und geteilten Deutschland stie&szlig; der Plan zun&auml;chst nicht bei jedem auf Zustimmung. Viele sahen die Chance einer deutschen Wiedervereinigung zugunsten eines von Frankreich dominierten europ&auml;ischen Projekts schwinden, das eigentlich Deutschland kontrollieren sollte. Doch Bundeskanzler Konrad Adenauer stimmte dem Plan zu. Er erkannte, dass die Mitgliedschaft in einer Europ&auml;ischen Gemeinschaft ein entscheidender Schritt hin zur Gleichstellung Deutschlands war.<o:p></o:p></p>\n<p class=\"MsoNormal\">Mit dem Pariser Vertrag vom 18. April 1951 wurde die Europ&auml;ischen Gemeinschaft f&uuml;r Kohle und Stahl (EGKS) mit sechs Mitgliedsl&auml;ndern gegr&uuml;ndet: Frankreich, Bundesrepublik Deutschland, Italien, Niederlande, Belgien und Luxemburg. Sie war die erste internationale Organisation, in der Mitgliedstaaten wichtige Souver&auml;nit&auml;tsrechte an supranationale Organe zur gemeinsamen Administration abgaben. Das Experiment eines regionalen Multilateralismus mit institutioneller Verankerung ebnete den Weg f&uuml;r die weitere europ&auml;ische Integration. So entstanden mit den R&ouml;mischen Vertr&auml;gen 1957 die Europ&auml;ische Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) und die Europ&auml;ische Atomgemeinschaft (EURATOM).&nbsp;<o:p></o:p></p>\n<p class=\"MsoNormal\">Mit dem Fusionsvertrag von 1967 wurden die drei Gemeinschaften &ndash; Europ&auml;ische Gemeinschaft f&uuml;r Kohle und Stahl, Europ&auml;ische Wirtschaftsgemeinschaft und Europ&auml;ische Atomgemeinschaft &ndash; institutionell zusammengef&uuml;hrt. In den folgenden Jahren begann die schrittweise Erweiterung: 1973 traten unter anderem Gro&szlig;britannien, Irland und D&auml;nemark bei.</p>\n<p class=\"MsoNormal\"><o:p></o:p>Die sicherheitspolitische Dimension blieb davon jedoch weitgehend unber&uuml;hrt. Verteidigungsfragen lagen weiterhin au&szlig;erhalb der Europ&auml;ischen Gemeinschaften und wurden vor allem &uuml;ber die Westeurop&auml;ische Union sowie &ndash; mit klarem Vorrang &ndash; &uuml;ber die NATO unter F&uuml;hrung der USA organisiert. Frankreich ging einen eigenen Weg: Unter Pr&auml;sident Charles de Gaulle zog sich das Land 1966 aus den integrierten Milit&auml;rstrukturen der NATO zur&uuml;ck und setzte verst&auml;rkt auf eine unabh&auml;ngige nukleare Abschreckung.<o:p></o:p></p>\n<p class=\"MsoNormal\">Doch bedurfte es erst des Endes des Ost-West-Konfliktes und eines deutsch-franz&ouml;sischen Einvernehmens im Zuge der deutschen Wiedervereinigung, bis mit dem Vertrag von Maastricht 1993 die Europ&auml;ische Union gegr&uuml;ndet wurde. Ihre sp&auml;tere Erweiterung umfasste auch Staaten, die zuvor dem Warschauer Pakt angeh&ouml;rten. Seither bilden gemeinsame R&auml;ume von Wirtschaft, W&auml;hrung und Recht sowie eine gemeinsame Au&szlig;en- und Sicherheitspolitik die Grundpfeiler der EU.&nbsp;<o:p></o:p></p>\n<p class=\"MsoNormal\">Die weitgehende Umsetzung der W&auml;hrungsunion und der gemeinsamen Visapolitik mit dem Verzicht auf Kontrollen an den EU-Binnengrenzen (Schengenraum) und schlie&szlig;lich der Vertrag von Lissabon (2009) r&uuml;ckten das Ziel eines politisch eng verflochtenen, dauerhaft friedlichen Europas ein gutes St&uuml;ck n&auml;her.<o:p></o:p></p>\n<p class=\"MsoNormal\">Gleichzeitig bleiben die Grenzen dieser Integration sichtbar. Die Gemeinsame Sicherheits- und Verteidigungspolitik ist weiterhin stark von zwischenstaatlicher Abstimmung gepr&auml;gt: Entscheidungen beruhen in der Regel auf Freiwilligkeit und Konsens. Grunds&auml;tzlich gilt weiterhin die Souver&auml;nit&auml;t der Mitgliedstaaten &ndash; und f&uuml;r die NATO-Mitglieder auch der Vorbehalt der kollektiven NATO-Verteidigung. Gleichwohl hat sich die EU mit ihren 27 Mitgliedstaaten zu einem wichtigen Akteur in den internationalen Wirtschafts- und Handelsbeziehungen entwickelt. <span style=\"mso-spacerun: yes;\">&nbsp;</span><o:p></o:p></p>\n<h3 class=\"MsoNormal\">Warum die EU erfolgreich den inneren Frieden sichert<o:p></o:p></h3>\n<p class=\"MsoNormal\">Trotz zahlreicher innerer Defizite, die hier nicht behandelt werden k&ouml;nnen, stellt die europ&auml;ische Integration nach 75 Friedensjahren eines der erfolgreichsten regionalen Friedensprojekte der modernen Geschichte dar. Durch institutionalisierte Interdependenz und normativen Wandel ver&auml;nderte sie das innere Sicherheitsgef&uuml;ge Westeuropas grundlegend. Institutionalisierte Demokratie und Rechtsstaatlichkeit sowie wirtschaftliche Integration erwiesen sich als tragende S&auml;ulen einer Friedensstrategie, die zur Stabilisierung S&uuml;d-, Mittel- und Osteuropas beitrugen. Da ein Krieg zwischen den Mitgliedstaaten strukturell ausgeschlossen und gesellschaftlich undenkbar erscheint, kann die innere Friedensmission der EU als erf&uuml;llt gelten.<o:p></o:p></p>\n<p class=\"MsoNormal\">Theorien der internationalen Beziehungen liefern Erkl&auml;rungen f&uuml;r diesen Erfolg. Aus liberal-institutionalistischer Perspektive spiegeln sie die F&auml;higkeit von Institutionen wider, die Zw&auml;nge der Anarchie abzumildern. Robert Keohane argumentiert, dass Institutionen die Zusammenarbeit erleichtern, indem sie Unsicherheit reduzieren, Transparenz erh&ouml;hen und die Transaktionskosten zwischen Staaten senken.<a style=\"mso-footnote-id: ftn3;\" href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref3\" title=\"\"><span style=\"mso-special-character: footnote;\"><!-- [if !supportFootnotes]-->[3]</span><!--[endif]--></a> Die Zusammenarbeit wird nachhaltig, wenn Staaten darin gegenseitige Vorteile erkennen und ihre Verpflichtungen in dauerhafte institutionelle Rahmen einbetten.<o:p></o:p></p>\n<p class=\"MsoNormal\">Der Konstruktivismus<a style=\"mso-footnote-id: ftn4;\" href=\"#_ftn4\" name=\"_ftnref4\" title=\"\"><span style=\"mso-special-character: footnote;\"><!-- [if !supportFootnotes]-->[4]</span><!--[endif]--></a> beleuchtet den tiefgreifenden Wandel von Identit&auml;ten und Normen in Europa. Alexander Wendt argumentiert, dass Staatsinteressen und Bedrohungen sozial konstruiert und nicht statisch seien.<a style=\"mso-footnote-id: ftn5;\" href=\"#_ftn5\" name=\"_ftnref5\" title=\"\"><span style=\"mso-special-character: footnote;\"><!-- [if !supportFootnotes]-->[5]</span><!--[endif]--></a> Die europ&auml;ische Integration pr&auml;ge die Identit&auml;ten ihrer Mitgliedstaaten neu. Die anhaltende Zusammenarbeit f&ouml;rdere einen Wandel weg von gegenseitigem Misstrauen hin zur Partnerschaft, insbesondere zwischen Frankreich und Deutschland. Die Entstehung gemeinsamer europ&auml;ischer Normen ver&auml;ndere schrittweise das legitime staatliche Handeln.&nbsp;<o:p></o:p></p>\n<p class=\"MsoNormal\">Karl Deutschs Konzept der Sicherheitsgemeinschaft erfasst diesen Wandel: eine Gruppierung, in der Krieg nicht nur unwahrscheinlich, sondern undenkbar wird.<a style=\"mso-footnote-id: ftn6;\" href=\"#_ftn6\" name=\"_ftnref6\" title=\"\"><span style=\"mso-special-character: footnote;\"><!-- [if !supportFootnotes]-->[6]</span><!--[endif]--></a> Die EU n&auml;here sich einer solchen Gemeinschaft an. Durch die Entwicklung einer gemeinsamen europ&auml;ischen Identit&auml;t wirkt die Integration auch auf sozialer Ebene. Frieden wird nicht nur politisch, sondern auch kulturell gefestigt.<o:p></o:p></p>\n<p class=\"MsoNormal\">Aus Sicht des Realismus muss der innere Frieden in Westeuropa im breiteren Zusammenhang des bipolaren Kalten Krieges verstanden werden. Die USA brauchten (West-)Deutschland als Teil einer westeurop&auml;ischen Gemeinschaft, um das konventionelle Gleichgewicht gegen die Sowjetunion aufrechtzuerhalten. Damals hing die Sicherheit Westeuropas prim&auml;r von der Abschreckungsf&auml;higkeit der NATO mit dem Nuklearpotential der USA ab, weniger von der europ&auml;ischen Wirtschaftsintegration. John Mearsheimer argumentiert, dass die Stabilit&auml;t Westeuropas im Kalten Krieg ma&szlig;geblich der Pr&auml;senz amerikanischer Streitkr&auml;fte zu verdanken sei, und legte nahe, dass Integration allein den Frieden nicht erkl&auml;ren k&ouml;nne.<a style=\"mso-footnote-id: ftn7;\" href=\"#_ftn7\" name=\"_ftnref7\" title=\"\"><span style=\"mso-special-character: footnote;\"><!-- [if !supportFootnotes]-->[7]</span><!--[endif]--></a> Diese wichtige Erg&auml;nzung tr&auml;gt zum Verst&auml;ndnis der &auml;u&szlig;eren Bedingungen f&uuml;r den Erfolg der inneren Friedensmission der Europ&auml;ischen Gemeinschaft bei.<o:p></o:p></p>\n<p class=\"MsoNormal\">Dennoch kam es jenseits dieser Gemeinschaft auch innerhalb Europas weiterhin zu Kriegen &ndash; etwa den Balkankriegen in den 1990er Jahren und dem andauernden Krieg in der Ukraine. Sie zeigten, dass die F&auml;higkeit der EU, Frieden und Stabilit&auml;t in ganz Europa zu festigen, begrenzt blieb. Auch bei den aktuellen Kriegen im Nahen Osten &uuml;bt sie keinen nennenswerten Einfluss aus, um Friedensl&ouml;sungen voranzutreiben.<o:p></o:p></p>\n<h3 class=\"MsoNormal\">Warum die EU bei der externen Friedenssicherung scheitert<o:p></o:p></h3>\n<p class=\"MsoNormal\">Vertreter des liberalen Institutionalismus argumentieren im Blick auf die Kriege der 1990er Jahre im fr&uuml;heren Jugoslawien, dass Frieden von dichten Institutionen abh&auml;nge. Doch anders als die EU-L&auml;nder seien die jugoslawischen Teilstaaten nicht in gemeinsame Strukturen eingebunden gewesen. So fehlten wesentliche St&uuml;tzen demokratischer Regierungsf&uuml;hrung und supranationale Mechanismen zur Streitbeilegung und Rechtsdurchsetzung.<o:p></o:p></p>\n<p class=\"MsoNormal\">Die Theorie des Realismus bietet eine andere Sichtweise: Stabilit&auml;t h&auml;nge von Systemstruktur und Machtgleichgewicht ab. Der Zerfall Jugoslawiens ereignete sich in einem Moment des Systemwandels. Die bipolare Ordnung des Kalten Krieges war beendet. Mit dem Zerfall der Zentralgewalt im multinationalen Jugoslawien h&auml;tten sich nationale Akteure akuter Unsicherheit ausgesetzt gesehen. Ihre zun&auml;chst defensiv gedachte Aufr&uuml;stung wirkte auf andere aggressiv und setzte eine Spirale des Misstrauens in Gang. Die strukturellen Klammern, um solche traditionellen Sicherheitsdilemmata einzud&auml;mmen, fehlten ebenso wie harte Sicherheitsgarantien.&nbsp;<o:p></o:p></p>\n<p class=\"MsoNormal\">Vertreter des Konstruktivismus weisen darauf hin, dass auf dem Westbalkan ein Identit&auml;tswandel, wie er die EU pr&auml;gte, nie stattfand. Stattdessen haben die politischen Eliten in Serbien, Kroatien und Bosnien eine Identit&auml;tspolitik nationaler Abgrenzung betrieben, ethnische Koexistenz zu einer existenziellen kulturellen Bedrohung erkl&auml;rt und deren gewaltsame Abwehr legitimiert. Die nach innen gerichtete Friedensarchitektur der EU k&ouml;nne identit&auml;tsgetriebene B&uuml;rgerkriege in zerfallenden Vielv&ouml;lkerstaaten nicht eind&auml;mmen.&nbsp;<o:p></o:p></p>\n<p class=\"MsoNormal\">Noch &uuml;berzeugender lassen sich die Entwicklung der Beziehungen zwischen Russland und der EU und ihre Unterst&uuml;tzung der Ukraine gegen Moskau mit den Methoden des Konstruktivismus deuten: Mit der Erweiterung der EU um mittel- und osteurop&auml;ische L&auml;nder wurde die Identit&auml;t der Union schrittweise neu definiert. Denn deren Perzeptionen waren angesichts der historischen Erfahrungen von tiefem Misstrauen gegen&uuml;ber Russland gepr&auml;gt. Ihre historischen Narrative, die Russland schon vor 2014 als Bedrohung wahrnahmen, pr&auml;gten zunehmend die sicherheitspolitische Identit&auml;t und die Sicherheitsinteressen der EU als Ganzes und ver&auml;nderten ihren au&szlig;enpolitischen Kurs. Wie Alexander Wendt feststellt: &bdquo;Identit&auml;ten sind die Grundlage von Interessen&ldquo;,<a style=\"mso-footnote-id: ftn8;\" href=\"#_ftn8\" name=\"_ftnref8\" title=\"\"><span style=\"mso-special-character: footnote;\"><!-- [if !supportFootnotes]-->[8]</span><!--[endif]--></a> und wie Martha Finnemore argumentiert: &bdquo;Interessen existieren nicht einfach und warten darauf, entdeckt zu werden; sie werden durch soziale Interaktion konstruiert.&ldquo;<a style=\"mso-footnote-id: ftn9;\" href=\"#_ftn9\" name=\"_ftnref9\" title=\"\"><span style=\"mso-special-character: footnote;\"><!-- [if !supportFootnotes]-->[9]</span><!--[endif]--></a> Die gegenseitige Konstruktion neuer Sicherheitsidentit&auml;ten und Bedrohungswahrnehmungen zwischen der EU und Russland war die Folge.&nbsp;<o:p></o:p></p>\n<p class=\"MsoNormal\">Tats&auml;chlich war der konfrontative Verlauf der beiderseitigen Beziehungen strukturell nicht unvermeidlich. Denn alle Teilnehmerstaaten der Organisation f&uuml;r Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) hatten sich seit den 1990er Jahren darauf geeinigt, die Konfrontation des Kalten Krieges k&uuml;nftig durch Sicherheitskooperation abzul&ouml;sen und bedrohliche Milit&auml;rpotentiale abzubauen. Dazu wurden R&uuml;stungskontrollvertr&auml;ge als &bdquo;Eckpfeiler der europ&auml;ischen Sicherheit&ldquo; geschlossen. Das gemeinsame Ziel war es, einen ungeteilten Raum gleicher Sicherheit &bdquo;zwischen Vancouver und Wladiwostok&ldquo; zu schaffen. Dort sollte kein Teilnehmer einen Vorrang seiner Sicherheitsinteressen beanspruchen und nicht versuchen, sie zu Lasten von Partnern durchzusetzen.&nbsp;<o:p></o:p></p>\n<p class=\"MsoNormal\">Dieses Konzept hat in den 1990er und fr&uuml;hen 2000er Jahren erfolgreich zur Friedenssicherung im gesamten OSZE-Europa beigetragen, bevor der damalige US-Pr&auml;sident George W. Bush sich von der kooperativen Sicherheit und der R&uuml;stungskontrolle abwandte. Zudem hatten v&ouml;lkerrechtswidrige Interventionen der USA, an denen auch &bdquo;neue&ldquo; EU-Mitglieder teilnahmen, sowie das Bestreben der Bush-Regierung, die NATO durch den Beitritt der Ukraine und Georgiens bis zum Don und zum Kaukasus auszudehnen, eine zunehmende Entfremdung zwischen Russland und dem Westen zur Folge.&nbsp;<o:p></o:p></p>\n<p class=\"MsoNormal\">Allerdings war die EU in diesen Fragen gespalten und daher unf&auml;hig, den bedrohlichen Sicherheitsentwicklungen geeint zu begegnen und das OSZE-Konzept der kooperativen Sicherheit zu st&uuml;tzen. Stattdessen konfrontierte die EU-Kommission die Ukraine im Kontext des geplanten Deep and Comprehensive Free Trade and Association Agreements von 2013 mit der polarisierenden Aufforderung, sich zwischen Russland oder Europa zu entscheiden. Auf die Annexion der Krim durch Moskau reagierte sie mit Sanktionen; nach dem Beginn des Angriffskriegs Russlands gegen die Ukraine im Februar 2022 auch mit Finanz- und Waffenhilfen an Kiew, der F&ouml;rderung der Verteidigung der Mitgliedstaaten und der Koordinierung der europ&auml;ischen R&uuml;stungsindustrien. Dagegen hat sie bisher direkte Gespr&auml;che mit Moskau, um eine Friedensl&ouml;sung mit diplomatischen Mitteln zu erreichen, ausgeschlossen.&nbsp;<o:p></o:p></p>\n<p class=\"MsoNormal\">Das &auml;nderte sich auch nicht, als der wiedergew&auml;hlte US-Pr&auml;sident Donald Trump 2025 direkte Verhandlungen mit Moskau aufnahm, die nationale US-Waffenhilfe an die Ukraine einstellte und von den Europ&auml;ern h&ouml;here Verteidigungsausgaben forderte. Zugleich weckte er Zweifel an den US-Verteidigungsverpflichtungen gegen&uuml;ber Europa &ndash; zuletzt auch im Zusammenhang mit dem j&uuml;ngsten Angriffskrieg der USA und Israels gegen den Iran. Vor diesem Hintergrund stellt sich heute f&uuml;r die EU die Frage, ob sie in der Lage und willens ist, sich von den USA abzukoppeln und eine &bdquo;strategische Autonomie&ldquo; zu entwickeln.<o:p></o:p></p>\n<h3 class=\"MsoNormal\">Abschied von der &bdquo;Schutzmacht USA&ldquo;?<o:p></o:p></h3>\n<p class=\"MsoNormal\">Seit den Gr&uuml;ndungstagen der EGKS hat sich die EU zum erfolgreichsten regionalen Integrationsmodell weltweit entwickelt. Ihren inneren Friedensauftrag hat sie weitgehend erf&uuml;llt, wenn auch unter dem Sicherheitsschirm der US-gef&uuml;hrten NATO. Der innere Frieden ist jedoch unteilbar mit dem &auml;u&szlig;eren Frieden vor allem in der regionalen Nachbarschaft verkn&uuml;pft. Die Sicherheit durch hohe Schutzmauern und Blockbildung in steter Konfrontation mit dem gr&ouml;&szlig;ten europ&auml;ischen Nachbarn zu suchen, kann keinen dauerhaften Frieden gew&auml;hrleisten. Stattdessen werden auch k&uuml;nftig Diplomatie, Dialog und multilaterale Strukturen inklusiver und kooperativer Sicherheit n&ouml;tig sein, wie sie die OSZE in den 1990er Jahren realisieren konnte.&nbsp;<o:p></o:p></p>\n<p class=\"MsoNormal\">Mit dem drohenden Zerfall des transatlantischen R&uuml;ckhalts r&uuml;ckt die Frage der unabh&auml;ngigen Sicherheit der EU in den Vordergrund. Die unterschiedlichen Haltungen zu den aktuellen Konflikten und strategischen Herausforderungen offenbaren jedoch tiefe Risse zwischen den Mitgliedstaaten. Das Ringen um die k&uuml;nftige sicherheitspolitische Orientierung birgt daher die Gefahr, die F&auml;higkeit zur Friedensstiftung nach au&szlig;en zu l&auml;hmen und auch die innere Friedensmission erneut in Frage zu stellen.<o:p></o:p></p>\n<p class=\"MsoNormal\">------</p>\n<div style=\"mso-element: footnote;\" id=\"ftn1\">\n<h6 class=\"MsoFootnoteText\"><a style=\"mso-footnote-id: ftn1;\" href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\" title=\"\"><span style=\"mso-special-character: footnote;\"><!-- [if !supportFootnotes]-->[1]</span><!--[endif]--></a> Der Text seiner Erkl&auml;rung ist abgedruckt in Raymond Poidevin: Robert Schuman, homme d&rsquo;Etat. (Robert Schuman, Staatsmann). Paris, 1986, S. 261-62.<o:p></o:p></h6>\n</div>\n<p class=\"MsoFootnoteText\" style=\"mso-mirror-indents: yes;\"><a style=\"mso-footnote-id: ftn2;\" href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\" title=\"\"><span style=\"mso-special-character: footnote;\"><!-- [if !supportFootnotes]-->[2]</span><!--[endif]--></a>Henry L. Mason: <i>The European Coal and Steel Community: Experiment in Supranationalism</i>. The Hague, 1955, p. 1.<o:p></o:p></p>\n<h6 id=\"ftn2\"></h6>\n<p class=\"MsoNormal\"><a style=\"mso-footnote-id: ftn3;\" href=\"#_ftnref3\" name=\"_ftn3\" title=\"\"><span style=\"mso-special-character: footnote;\"><!-- [if !supportFootnotes]-->[3]</span><!--[endif]--></a>Robert Keohane, <i>After Hegemony Cooperation and Discord in the World Political Economy</i>, Princeton University Press, 1984, p.94<o:p></o:p></p>\n<h6 id=\"ftn3\"></h6>\n<p class=\"MsoFootnoteText\"><a style=\"mso-footnote-id: ftn4;\" href=\"#_ftnref4\" name=\"_ftn4\" title=\"\"><span style=\"mso-special-character: footnote;\"><!-- [if !supportFootnotes]-->[4]</span><!--[endif]--></a> Die Grundaussage des Konstruktivismus lautet: &bdquo;Menschen und Gesellschaften konstruieren sich gegenseitig.&ldquo; Demnach sind die grundlegenden Strukturen der internationalen Politik sozialer und nicht rein materieller Natur. Sie pr&auml;gen Identit&auml;t und Interessen der Akteure. Siehe N. Onuf: &ldquo;<i>World of Our Making: Rules and Rule in Social Theory and International Relations</i>&rdquo;. University of South Carolina Press, 1989, p. 38.<o:p></o:p></p>\n<h6 id=\"ftn4\"></h6>\n<p class=\"MsoNormal\"><a style=\"mso-footnote-id: ftn5;\" href=\"#_ftnref5\" name=\"_ftn5\" title=\"\"><span style=\"mso-special-character: footnote;\"><!-- [if !supportFootnotes]-->[5]</span><!--[endif]--></a> Alexander Wendt, &ldquo;<i>Anarchy Is What States Make of It</i>.&rdquo; In: <i>International Organization</i> 46, no. 2 (1992). pp. 391&ndash;425.<o:p></o:p></p>\n<h6 id=\"ftn5\"></h6>\n<p class=\"MsoNormal\"><a style=\"mso-footnote-id: ftn6;\" href=\"#_ftnref6\" name=\"_ftn6\" title=\"\"><span style=\"mso-special-character: footnote;\"><!-- [if !supportFootnotes]-->[6]</span><!--[endif]--></a> Karl W. Deutsch et al., &ldquo;<i>Political Community and the North Atlantic Area: International Organization in the Light of Historical Experience</i>&rdquo;. Princeton University Press, 1957, p. 5.<o:p></o:p></p>\n<h6 id=\"ftn6\"></h6>\n<p class=\"MsoFootnoteText\"><a style=\"mso-footnote-id: ftn7;\" href=\"#_ftnref7\" name=\"_ftn7\" title=\"\"><span style=\"mso-special-character: footnote;\"><!-- [if !supportFootnotes]-->[7]</span><!--[endif]--></a> John J. Mearsheimer, &ldquo;<i>Back to the Future</i>&rdquo;. In: <i>International Security</i> 15, No. 1 (1990). pp. 5&ndash;56.<o:p></o:p></p>\n<h6 id=\"ftn7\"></h6>\n<p class=\"MsoFootnoteText\"><a style=\"mso-footnote-id: ftn8;\" href=\"#_ftnref8\" name=\"_ftn8\" title=\"\"><span style=\"mso-special-character: footnote;\"><!-- [if !supportFootnotes]-->[8]</span><!--[endif]--></a> Alexander Wendt, <i>Social Theory of International Politics</i>, Cambridge University Press, 1999, p. 231.<span lang=\"EN-US\" style=\"mso-ansi-language: EN-US;\"><o:p></o:p></span></p>\n<h6 id=\"ftn8\"></h6>\n<div style=\"mso-element: footnote;\" id=\"ftn9\">\n<h6 class=\"MsoFootnoteText\"><a style=\"mso-footnote-id: ftn9;\" href=\"#_ftnref9\" name=\"_ftn9\" title=\"\"><span style=\"mso-special-character: footnote;\"><!-- [if !supportFootnotes]-->[9]</span><!--[endif]--></a> Matha Finnemore, <i>National Interests in International Society</i>, Cornell University Press, 1996, p. 2.<span lang=\"EN-US\" style=\"mso-ansi-language: EN-US;\"><o:p></o:p></span></h6>\n</div>"}]}}]},"allDatoCmsEdition":{"edges":[{"node":{"label":"15/2026","slug":"152026","sections":[{"category":{"name":"Wirtschaft","color":""},"articles":[{"id":"DatoCmsArticle-RVY4GpGLQEWdmdY2DiWjhw-de","title":"Rumänien, neue Krise, alte Erkenntnis: Osteuropa steckt in der Aufwertungsfalle","slug":"rumanien-neue-krise-alte-erkenntnis-osteuropa-steckt-in-der-aufwertungsfalle","visibility":"Offen","authors":[{"name":"Heiner Flassbeck","slug":"heiner-flassbeck"}]}]},{"category":{"name":"Schwerpunkt","color":""},"articles":[{"id":"DatoCmsArticle-EZy3v_ztQjyQUkb_fvtNxg-de","title":"Das vergessene Erbe Kurt Schumachers und der Niedergang der SPD","slug":"das-vergessene-erbe-kurt-schumachers-und-der-niedergang-der-spd","visibility":"Offen","authors":[{"name":"Sabine Beppler-Spahl","slug":"sabine-beppler-spahl"}]},{"id":"DatoCmsArticle-J91Nvrn9RDyRatBh5IEORw-de","title":"Von der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl zur EU: Friedensmission erfüllt?","slug":"von-der-europaischen-gemeinschaft-fur-kohle-und-stahl-zur-eu-friedensmission-erfu","visibility":"Offen","authors":[{"name":"Jaigu Richter","slug":"jaigu-richter"}]},{"id":"DatoCmsArticle-AKGyc4uNTRygetr4hnpRkw-de","title":"Wolfgang Richter: „Die EGKS war kein bloßes Instrument der US-Politik“","slug":"die-egks-war-kein-blosses-instrument-der-us-politik","visibility":"Offen","authors":[{"name":"Ulrike Simon","slug":"ulrike-simon"}]}]},{"category":{"name":"Energie & Ökologie","color":""},"articles":[{"id":"DatoCmsArticle-ZoVvbtQJQwS66MG24tLLQQ-de","title":"Der heimliche Atom-Influencer im Herzen Moskaus","slug":"der-heimliche-atom-influencer-im-herzen-moskaus","visibility":"Offen","authors":[{"name":"Eva Stegen","slug":"eva-stegen"}]},{"id":"DatoCmsArticle-PQex3lxxQpGx8YdIbM_OlA-de","title":"TAFF: Neue Allianzen für den Fossilausstieg","slug":"taff-neue-allianzen-fur-den-fossilausstieg","visibility":"Geschlossen","authors":[{"name":"Lukas Poths","slug":"lukas-poths"}]}]},{"category":{"name":"EUROpa","color":"ToreaBlue"},"articles":[{"id":"DatoCmsArticle-RumExiIeT-qxOWP3YNCmQw-de","title":"Friedrich Merz: Mit Vollgas in den Krater des Vergessens","slug":"friedrich-merz-mit-vollgas-in-den-krater-des-vergessens","visibility":"Offen","authors":[{"name":"Martin Sonneborn","slug":"martin-sonneborn"}]}]},{"category":{"name":"Demokratie & Staat","color":"Purple"},"articles":[{"id":"DatoCmsArticle-LJ_GagnnTCue4geMHeZf_g-de","title":"Haben Mehrheiten Rechte?","slug":"haben-mehrheiten-rechte","visibility":"Offen","authors":[{"name":"David Goodhart","slug":"david-goodhart"}]}]},{"category":{"name":"Kapital & Arbeit","color":"Pesto"},"articles":[{"id":"DatoCmsArticle-Z76cL46pSNOR1yijtvINbw-de","title":"Warum die Union den Tag der Arbeit streichen wollte","slug":"fur-wachstum-und-wohlstand-union-will-tag-der-arbeit-streichen","visibility":"Geschlossen","authors":[{"name":"Malte Kornfeld","slug":"malte-kornfeld"}]},{"id":"DatoCmsArticle-NLSsByYbSdWqvGBPiJ7XDA-de","title":"Wer Pflege importiert, exportiert Ungleichheit","slug":"wer-pflege-importiert-exportiert-ungleichheit","visibility":"Offen","authors":[{"name":"Marie Vandenhirtz ","slug":"marie-vandenhirtz"}]}]},{"category":{"name":"Hauspost","color":""},"articles":[{"id":"DatoCmsArticle-F7F6MD7DRuGJJ1ZXrqG4HQ-de","title":"Warum Chinas Wirtschaft anders funktioniert","slug":"warum-chinas-wirtschaft-anders-funktioniert","visibility":"Immer offen","authors":[{"name":"der Redaktion","slug":"redaktion"}]},{"id":"DatoCmsArticle-Otrp21j6T-WXSulsv4eGpg-de","title":"Unser Rentenpaket: Paketboten gesucht!","slug":"rentenpaket-paketboten-gesucht","visibility":"Immer offen","authors":[{"name":"der Redaktion","slug":"redaktion"}]}]}]}}]},"allDatoCmsSpotlight":{"edges":[]}},"pageContext":{"id":"DatoCmsArticle-J91Nvrn9RDyRatBh5IEORw-de","edition":"DatoCmsEdition-GCwjZNuSRcikMH44p_58IQ-de","spotlight":""}},"staticQueryHashes":["1132069882","1534434256","1810303247","2076357383","2564995746","3939919066","4078341254","826177454"]}