{"componentChunkName":"component---src-templates-article-tsx","path":"/182026/mehr-staatsschulden-hohere-zinsen-ein-blick-auf-die-daten/","result":{"data":{"allDatoCmsArticle":{"edges":[{"node":{"id":"DatoCmsArticle-XkOrrS1oRIaPzj7wwWiTGg-de","slug":"mehr-staatsschulden-hohere-zinsen-ein-blick-auf-die-daten","articleType":"Normal","visibility":"Offen","deactivateAudio":false,"authors":[{"id":"DatoCmsAuthor-Uu0yrPrVSBqeF7xZ0TVU1w-de","slug":"klaus-diekmann","name":"Klaus Diekmann ","description":"<p><strong>Klaus Diekmann</strong> studiert Volkswirtschaftslehre an der HWR Berlin. Er ist Mitglied der Samuel-Pufendorf-Gesellschaft f&uuml;r Politische &Ouml;konomie, befasst sich mit dem Geldsystem und seiner Bedeutung f&uuml;r Wirtschaft und Gesellschaft und war Co-Organisator der 3. und 4. Europ&auml;ischen MMT-Konferenz. Zusammen mit Jannik Strobl schreibt er auf dem Blog <a href=\"https://outsidemoney1.substack.com/\">Outside Money.</a></p>","shortDescription":"","picture":null,"books":[]},{"id":"DatoCmsAuthor-NjbZNgqIQku9LYvQbN6XeA-de","slug":"jannik-strobl","name":"Jannik Strobl","description":"","shortDescription":"<p><strong>Jannik Strobl </strong>studiert Volkswirtschaftslehre an der HWR Berlin. Er interessiert sich f&uuml;r Geldtheorie und progressive Wirtschaftspolitik, ist Mitglied der Samuel-Pufendorf-Gesellschaft f&uuml;r Politische &Ouml;konomie und war zweimal an der Organisation der Europ&auml;ischen MMT-Konferenz beteiligt. Zusammen mit Klaus Diekmann schreibt er auf dem Blog <a href=\"https://outsidemoney1.substack.com/\">Outside Money</a>.</p>","picture":null,"books":[]}],"title":"Mehr Staatsschulden = höhere Zinsen? Ein Blick auf die Daten","smallTitle":"Makroskop Science","publishDate":"2026-05-21T00:00:00+02:00","editDate":null,"seo":{"image":{"fixed":{"src":"https://www.datocms-assets.com/19658/1779378440-ruth-enyedi-zuwx2tvi_im-unsplash.jpg?auto=format&fit=crop&h=627&w=1200"}}},"image":{"title":"Ruth Enyedi / Unsplash","fluid":{"base64":"data:image/jpeg;base64,/9j/4AAQSkZJRgABAQAAAQABAAD/2wCEAAoHBwgHBgoICAgQFRUUFhgcCw0NFRoPFg0YFx8ZGBYTFiEaHysjHR0oHRUWJDUlKC0vMjIyGSI4PTcwPCsxMi8BCgsLDg0OHBAQFS8cFhwvLy8vLy8vLy8vLy8vLy8vLy8vLy8vLy8vLy8vLy8vLy8vLy8vLy8vLy8vLy8vLy8vL//AABEIABAAGAMBIgACEQEDEQH/xAAYAAACAwAAAAAAAAAAAAAAAAAABQIDBP/EABwQAAICAgMAAAAAAAAAAAAAAAEDAAIRFAQGE//EABYBAQEBAAAAAAAAAAAAAAAAAAQCAP/EABgRAAIDAAAAAAAAAAAAAAAAAAAxAQJB/9oADAMBAAIRAxEAPwCrimlLZMZ7CrACLV+djN6kqFRYx2GqhD2uy9eEj2l/HCsGEPLJk//Z","aspectRatio":1.5,"width":5184,"height":3456,"src":"https://www.datocms-assets.com/19658/1779378440-ruth-enyedi-zuwx2tvi_im-unsplash.jpg?auto=format","srcSet":"https://www.datocms-assets.com/19658/1779378440-ruth-enyedi-zuwx2tvi_im-unsplash.jpg?auto=format&dpr=0.04&w=5184 200w,\nhttps://www.datocms-assets.com/19658/1779378440-ruth-enyedi-zuwx2tvi_im-unsplash.jpg?auto=format&dpr=0.08&w=5184 400w,\nhttps://www.datocms-assets.com/19658/1779378440-ruth-enyedi-zuwx2tvi_im-unsplash.jpg?auto=format&dpr=0.16&w=5184 800w,\nhttps://www.datocms-assets.com/19658/1779378440-ruth-enyedi-zuwx2tvi_im-unsplash.jpg?auto=format&dpr=0.24&w=5184 1200w,\nhttps://www.datocms-assets.com/19658/1779378440-ruth-enyedi-zuwx2tvi_im-unsplash.jpg?auto=format&dpr=0.31&w=5184 1600w,\nhttps://www.datocms-assets.com/19658/1779378440-ruth-enyedi-zuwx2tvi_im-unsplash.jpg?auto=format&dpr=0.47&w=5184 2400w,\nhttps://www.datocms-assets.com/19658/1779378440-ruth-enyedi-zuwx2tvi_im-unsplash.jpg?auto=format&dpr=1&w=5184 5184w","sizes":"(max-width: 800px) 100vw, 800px"},"customData":{}},"content":[{"__typename":"DatoCmsText","id":"DatoCmsText-C7DGfVdBT3Wdh1lO5z58PA-de","text":"<h3 class=\"MsoNormal\">Die Erz&auml;hlung ist einfach: Mehr Staatsschulden bedeuten h&ouml;here Zinsen. Doch stimmt das wirklich? Ein Vergleich internationaler Daten legt etwas anderes nahe.</h3>\n<p class=\"MsoNormal\">Wenn der Staat mehr ausgibt und sich daf&uuml;r st&auml;rker verschuldet, muss er zwangsl&auml;ufig auch h&ouml;here Zinsen zahlen &ndash; dieses Argument ist nahezu ein Reflex in den finanzpolitischen Debatten. Die Vorstellung dahinter: Steigt die Staatsverschuldung, verlangen Anleger h&ouml;here Renditen f&uuml;r das Halten von Staatsanleihen. <a href=\"https://www.wiwo.de/politik/deutschland/staatsverschuldung-in-deutschland-eu-laendern-und-usa-2026/26683850.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">So schrieb k&uuml;rzlich die </a><a href=\"https://www.wiwo.de/politik/deutschland/staatsverschuldung-in-deutschland-eu-laendern-und-usa-2026/26683850.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><i>Wirtschaftswoche</i></a>:<o:p></o:p></p>\n<blockquote>\n<p class=\"MsoNormal\">&bdquo;&Uuml;bersteigt die Schuldenquote 90 Prozent, werden Geldgeber nerv&ouml;s. Sinkt das Vertrauen in den Staat, verlangen sie in der Regel h&ouml;here Zinsen. (&hellip;) Problematisch ist hierbei, dass durch die h&ouml;here Verzinsung der Berg an Schulden schneller w&auml;chst. Deswegen warnen manche &Ouml;konomen vor steigender Staatsverschuldung, da es zu einem Anstieg der Zinsen kommen kann.&rdquo;<o:p></o:p></p>\n</blockquote>\n<p class=\"MsoNormal\">Doch stimmt das? M&uuml;ssen L&auml;nder mit h&ouml;herer Staatsverschuldung tats&auml;chlich h&ouml;here Zinsen zahlen, um K&auml;ufer f&uuml;r ihre Staatsanleihen zu finden? Und geraten hoch verschuldete Staaten schneller in eine Schuldenspirale? Oder werden die Zinsen auf Staatsanleihen letztlich von ganz anderen Faktoren bestimmt? <o:p></o:p></p>\n<p class=\"MsoNormal\">Um diesen Fragen nachzugehen, haben wir auf Basis der verf&uuml;gbaren Daten des <a href=\"https://data-explorer.oecd.org/?pg=0&amp;fc=Topic\">OECD Data Explorers</a> zun&auml;chst eine kleine empirische Untersuchung durchgef&uuml;hrt.<o:p></o:p></p>\n<h3 class=\"MsoNormal\">Ein paar Statistik-Basics</h3>\n<p class=\"MsoNormal\">Um den Zusammenhang zwischen der H&ouml;he der Staatsschulden und den Anleihezinsen zu untersuchen, haben wir zwei Indikatoren verwendet:<o:p></o:p></p>\n<ul>\n<li>Die <b>Staatsschuldenquote</b> &ndash; also das Volumen ausstehender Staatsanleihen und staatlicher Kredite im Verh&auml;ltnis zum Bruttoinlandsprodukt. Sie ist das g&auml;ngigste Ma&szlig; zur Beschreibung der Staatsverschuldung.<a #footnote-1\"=\"\" target=\"_self\">1</a><o:p></o:p></li>\n<li><b>Die </b><a href=\"https://www.oecd.org/en/data/indicators/long-term-interest-rates.html\"><b>langfristigen Anleihezinsen</b></a><b>&nbsp;</b>&ndash; Zinsen, zu denen Staatsanleihen mit einer&nbsp;Laufzeit von 10 Jahren gehandelt werden.<a #footnote-2\"=\"\" target=\"_self\">2</a></li>\n</ul>\n<p class=\"MsoNormal\">Den Zusammenhang zwischen diesen beiden Indikatoren untersuchen wir mit einer einfachen statistischen Methode: der linearen Regression.<a #footnote-3\"=\"\" target=\"_self\">3</a> Daraus ergibt sich ein Ma&szlig; f&uuml;r die St&auml;rke des statistischen Zusammenhangs &ndash; das sogenannte Bestimmtheitsma&szlig; (R&sup2;). Es gibt an, welcher Anteil der Streuung der Daten durch die Regressionsgerade erkl&auml;rt wird.<o:p></o:p></p>\n<p class=\"MsoNormal\">Der R&sup2;-Wert liegt immer zwischen 0 und 1. Je n&auml;her er an 1 liegt, desto st&auml;rker ist der statistische Zusammenhang zwischen den beiden Variablen in der Stichprobe. Ein Wert von Null bedeutet, dass das Modell keinen Zusammenhang in den Daten erkl&auml;ren kann. Als grobe Orientierung gilt: Werte ab etwa 0,6 deuten auf einen relativ starken Zusammenhang hin, Werte ab etwa 0,8 auf einen sehr starken.<a #footnote-4\"=\"\" target=\"_self\">4</a> Wichtig ist jedoch: Ein statistischer Zusammenhang bedeutet noch keine Kausalit&auml;t.<o:p></o:p></p>\n<h3 class=\"MsoNormal\">Der Zusammenhang zwischen Schuldenquote und Anleiherenditen</h3>\n<p class=\"MsoNormal\">Abbildung 1 zeigt ein Streudiagramm zum Zusammenhang zwischen der Staatsschuldenquote und den Renditen auf langfristige Staatsanleihen f&uuml;r 35 L&auml;nder im Jahr 2025. Die eingezeichnete Regressionslinie verl&auml;uft nahezu waagerecht. Eine solche nahezu horizontale Linie bedeutet: Aus den Daten l&auml;sst sich kein systematischer Zusammenhang zwischen der H&ouml;he der Staatsschulden und den Anleihezinsen erkennen. L&auml;nder mit &auml;hnlichen Schuldenquoten zahlen teilweise sehr unterschiedliche Zinsen &ndash; und L&auml;nder mit &auml;hnlichen Zinss&auml;tzen k&ouml;nnen v&ouml;llig unterschiedliche Schuldenquoten haben.<o:p></o:p></p>\n<p class=\"MsoNormal\">So haben etwa S&uuml;dafrika mit 88 Prozent und &Ouml;sterreich mit 90 Prozent eine sehr &auml;hnliche Staatsschuldenquote. Dennoch unterscheiden sich die Renditen ihrer langlaufenden Staatsanleihen deutlich: W&auml;hrend s&uuml;dafrikanische Staatsanleihen 2025 bei rund 10,30 Prozent gehandelt wurden, lagen die Renditen &ouml;sterreichischer Staatsanleihen bei 2,99 Prozent.<o:p></o:p></p>"},{"__typename":"DatoCmsText","id":"DatoCmsText-KKIp4O1LRDqTxKSbpPrhRQ-de","text":"<p><iframe title=\"Korrelation zur Staatsschuldenquote 2025\" aria-label=\"Scatterplot\" id=\"datawrapper-chart-eDvyh\" src=\"https://datawrapper.dwcdn.net/eDvyh/8/\" scrolling=\"no\" frameborder=\"0\" style=\"border: none;\" width=\"600\" height=\"470\" data-external=\"1\"></iframe></p>"},{"__typename":"DatoCmsText","id":"DatoCmsText-exOlOVFlRXKgMqnV6DOKnQ-de","text":"<p class=\"MsoNormal\"><b>F&uuml;r das Jahr 2025 ergibt sich kein nennenswerter empirischer Zusammenhang zwischen der H&ouml;he der Staatsschulden eines Landes und den Zinsen auf seine langfristigen Staatsanleihen.</b> Betrachtet man die Jahre seit der Finanzkrise 2008, zeigt sich ein &auml;hnliches Bild: Der h&ouml;chste beobachtete R&sup2;-Wert liegt bei lediglich 0,1449 (im Jahr 2012), der durchschnittliche Wert &uuml;ber den gesamten Zeitraum sogar nur bei 0,0386 &ndash; die Staatsschuldenquote erkl&auml;rt damit im Schnitt nicht einmal 4 Prozent der Variation der Anleihezinsen.<o:p></o:p></p>\n<p class=\"MsoNormal\">Dasselbe Ergebnis ergibt sich auch, wenn man statt der &uuml;blichen Staatsschuldenquote die staatliche Netto-Schuldenquote betrachtet &ndash; also die Staatsschulden abz&uuml;glich des finanziellen Verm&ouml;gens des Staates, jeweils im Verh&auml;ltnis zum Bruttoinlandsprodukt. Dieser vom <a href=\"http://die-deutsche-schuldenquote-liegt-bei-47-prozent-2\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><i>Dezernat Zukunft</i></a> als &bdquo;plausiblerer Indikator f&uuml;r Schuldentragf&auml;higkeit&ldquo; bezeichnete Wert zeigt ebenfalls kaum einen Zusammenhang mit den Anleihezinsen. Der durchschnittliche R&sup2;-Wert im Zeitraum 2008&ndash;2025 liegt bei 0,0380, der h&ouml;chste beobachtete Wert bei 0,1245 (ebenfalls im Jahr 2012).<o:p></o:p></p>\n<h3 class=\"MsoNormal\">Erkl&auml;rt die Anleihezinsen deutlich besser: der Leitzins</h3>\n<p class=\"MsoNormal\">Wenn die H&ouml;he der Staatsschulden die Anleihezinsen kaum erkl&auml;rt, stellt sich die n&auml;chste Frage: Wovon h&auml;ngen sie dann ab? <b>Ein zentraler Einflussfaktor ist der (erwartete) Leitzins der jeweiligen Zentralbank.</b><o:p></o:p></p>\n<p class=\"MsoNormal\">Vertreter der Modern Monetary Theory (MMT) argumentieren, dass sich die H&ouml;he der Anleiherenditen, die private K&auml;ufer verlangen &ndash; zumindest bei Staaten, die Schulden in ihrer eigenen W&auml;hrung begeben &ndash; nicht aus einer Einsch&auml;tzung des Ausfallrisikos ergibt. Stattdessen orientieren sich die Renditen vor allem an den Erwartungen der Finanzmarktteilnehmer &uuml;ber die zuk&uuml;nftige Geldpolitik der Zentralbank w&auml;hrend der Laufzeit der Anleihe.<o:p></o:p></p>\n<p class=\"MsoNormal\">Insbesondere der Leitzins spielt dabei eine zentrale Rolle. Darauf sind wir in einem <a href=\"https://makroskop.eu/04-2026/haben-die-finanzmarkte-liz-truss-gesturzt/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Text zum Mini-Budget-Debakel von Liz Truss</a> n&auml;her eingegangen:<o:p></o:p></p>\n<blockquote>\n<p class=\"MsoNormal\">&ldquo;Stattdessen richteten sich die Renditen &ndash; wie allgemein &uuml;blich &ndash; vor allem nach den Erwartungen zum zuk&uuml;nftigen Verlauf der Zinspolitik. Anleger und Banken sch&auml;tzen ab, wie sich der Leitzins &uuml;ber die Laufzeit der Anleihen entwickeln wird. <b>Wenn Marktteilnehmer eine Steigerung der Leitzinsen erwarten, verlangen sie h&ouml;here Renditen, weil andere Assets (neue Anleihen mit h&ouml;herem Coupon, Einlagen) vergleichsweise attraktiver werden.</b> Der wichtigste Referenzzins ist hierbei der Einlagezins, den die BoE [Bank of England] auf Guthaben von Banken bei der Zentralbank zahlt. Wenn dieser steigt, muss auch die Anleiherendite steigen, da es sonst attraktiver w&auml;re, dass Geld auf dem Zentralbankkonto zu lassen.&rdquo;<o:p></o:p></p>\n</blockquote>\n<h3 class=\"MsoNormal\">Der Zusammenhang zwischen Leitzins und Anleiherenditen</h3>\n<p class=\"MsoNormal\">Abbildung 2 zeigt ein Streudiagramm zum Zusammenhang zwischen dem Leitzins und den Renditen langfristiger Staatsanleihen. Anders als beim Vergleich mit der Staatsschuldenquote verl&auml;uft die Regressionslinie hier deutlich ansteigend. L&auml;nder mit h&ouml;heren Leitzinsen weisen in der Regel auch h&ouml;here Renditen auf ihre Staatsanleihen auf. Im Gegensatz zur Schuldenquote zeigt sich hier also ein klarer empirischer Zusammenhang zwischen beiden Gr&ouml;&szlig;en. Der R&sup2;-Wert liegt bei 0,9647, was bedeutet, dass der Leitzins &uuml;ber 96 Prozent der Variation der Anleiherenditen in unserem Datensatz erkl&auml;rt.</p>"},{"__typename":"DatoCmsText","id":"DatoCmsText-DAtjs7UgRhaA1dbfNXeA9Q-de","text":"<p><iframe title=\"Korrelation zum Leitzins 2025\" aria-label=\"Scatterplot\" id=\"datawrapper-chart-RZVgb\" src=\"https://datawrapper.dwcdn.net/RZVgb/7/\" scrolling=\"no\" frameborder=\"0\" style=\"border: none;\" width=\"600\" height=\"470\" data-external=\"1\"></iframe></p>"},{"__typename":"DatoCmsText","id":"DatoCmsText-Qqff33svTTq8bwgCkUiE2w-de","text":"<h3 class=\"MsoNormal\">Die Eurozone als Sonderfall</h3>\n<p class=\"MsoNormal\">Die Eurozone stellt einen Sonderfall dar. Zwar gilt der Leitzins der Europ&auml;ischen Zentralbank (EZB) f&uuml;r alle Mitgliedstaaten gleicherma&szlig;en. Dennoch unterscheiden sich die Renditen auf Staatsanleihen der einzelnen L&auml;nder &ndash; es bestehen Zinsdifferenzen zwischen den Mitgliedstaaten (sogenannte <i>Spreads</i>). Diese Spreads waren in der Vergangenheit zeitweise erheblich, insbesondere w&auml;hrend der Eurozonenkrise. Vor der Finanzkrise 2008 hingegen existierten zwischen den Staatsanleiherenditen der Eurostaaten praktisch keine nennenswerten Unterschiede (siehe Abb. 3).</p>"},{"__typename":"DatoCmsText","id":"DatoCmsText-KAlWCLeLSCGwtkDTK59Emw-de","text":"<p><iframe title=\"Spreads in der Eurozone\" aria-label=\"Liniendiagramm\" id=\"datawrapper-chart-zqfYb\" src=\"https://datawrapper.dwcdn.net/zqfYb/3/\" scrolling=\"no\" frameborder=\"0\" style=\"border: none;\" width=\"600\" height=\"474\" data-external=\"1\"></iframe></p>"},{"__typename":"DatoCmsText","id":"DatoCmsText-AxzJMwiNSgKw2z2G1GEVxQ-de","text":"<p class=\"MsoNormal\">Um zu untersuchen, wie stabil der Zusammenhang zwischen Leitzinsen und Anleiherenditen im Zeitverlauf ist, haben wir f&uuml;r jedes Jahr im Zeitraum 2008&ndash;2025 die entsprechenden R&sup2;-Werte berechnet. Im Durchschnitt liegt dieser bei etwa 0,68, schwankt im Zeitverlauf jedoch sehr stark. Diese Volatilit&auml;t d&uuml;rfte vor allem mit der Eurozonenkrise zusammenh&auml;ngen. Schlie&szlig;t man die Eurozone aus der Stichprobe aus, bleibt der Zusammenhang zwischen Leitzins und langfristigen Anleiherenditen &uuml;ber die Jahre hinweg relativ stabil hoch (durchschnittlich etwa R&sup2; = 0,85), auch wenn es weiterhin gewisse Schwankungen gibt.<o:p></o:p></p>\n<p class=\"MsoNormal\">Der Grund daf&uuml;r liegt darin, dass sich die Renditen langfristiger Staatsanleihen nicht allein am aktuellen Leitzins orientieren. <b>Entscheidend sind vielmehr die Erwartungen der Finanzmarktteilnehmer &uuml;ber den durchschnittlichen Verlauf der kurzfristigen Zinss&auml;tze w&auml;hrend der gesamten Laufzeit der jeweiligen Anleihe.</b> Gerade bei l&auml;ngeren Laufzeiten k&ouml;nnen sich diese Erwartungen deutlich vom aktuellen Leitzins unterscheiden &ndash; insbesondere dann, wenn Ver&auml;nderungen der Geldpolitik bereits absehbar sind. <o:p></o:p></p>\n<p class=\"MsoNormal\">Ein Beispiel daf&uuml;r ist der Energiepreisschock im Jahr 2022 in Folge des russischen Angriffs auf die Ukraine. Viele Marktteilnehmer rechneten bereits fr&uuml;h mit Zinserh&ouml;hungen seitens der Zentralbanken, w&auml;hrend diese erst mit zeitlicher Verz&ouml;gerung umgesetzt wurden. In solchen Situationen k&ouml;nnen sich die Renditen langfristiger Staatsanleihen zeitweise st&auml;rker von den jeweils aktuellen Leitzinsen entfernen.</p>"},{"__typename":"DatoCmsText","id":"DatoCmsText-EMixTCLdTYWM3lpAEm8gSA-de","text":"<p><iframe title=\"Korrelation zu Leitzinsen im Zeitverlauf\" aria-label=\"Liniendiagramm\" id=\"datawrapper-chart-eF8Nm\" src=\"https://datawrapper.dwcdn.net/eF8Nm/4/\" scrolling=\"no\" frameborder=\"0\" style=\"border: none;\" width=\"600\" height=\"471\" data-external=\"1\"></iframe></p>"},{"__typename":"DatoCmsText","id":"DatoCmsText-HtWJfnMaS4CVlX4PLHQm0A-de","text":"<p class=\"MsoNormal\">Die besonders starken Abweichungen w&auml;hrend der Eurozonenkrise hatten jedoch eine andere Ursache. Hier spielte insbesondere der Sicherheitenrahmen der EZB eine zentrale Rolle, der zu erheblichen Zinsdifferenzen zwischen den Mitgliedstaaten beitrug. Auff&auml;llig ist allerdings, dass diese Spreads in den letzten Jahren wieder deutlich kleiner geworden sind. <o:p></o:p></p>\n<p class=\"MsoNormal\">Dies st&uuml;tzt die These mancher MMT-&Ouml;konomen wie <a href=\"https://www.tandfonline.com/doi/pdf/10.1080/09538259.2023.2298448\">Dirk Ehnts und Randall Wray</a>, dass die institutionellen Ver&auml;nderungen der vergangenen Jahre es den Mitgliedstaaten der Eurozone inzwischen erlauben, den Euro gewisserma&szlig;en so zu nutzen, als w&auml;re er ihre eigene nationale W&auml;hrung.</p>\n<h3 class=\"MsoNormal\">Abweichungen in der Eurozone-Krise</h3>\n<p class=\"MsoNormal\">Die Zinsaufschl&auml;ge zwischen Staatsanleihen der Eurozonenl&auml;nder entstanden w&auml;hrend der Eurozonenkrise vor allem durch das Handeln der EZB und nicht durch unterschiedliche Fiskalpolitik oder Ausfallrisiken der L&auml;nder. <b>&Uuml;ber ihren </b><a href=\"https://www.ecb.europa.eu/pub/pdf/scpops/ecb.op189.en.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><b>Sicherheitenrahmen</b></a><b> &ndash; eine weitere S&auml;ule der Geldpolitik neben Zinspolitik und Offenmarktgesch&auml;ften &ndash; behandelte die EZB Staatsanleihen unterschiedlich, indem sie Haircuts erh&ouml;hte oder Anleihen einzelner L&auml;nder ganz als Sicherheiten ausschloss.</b></p>\n<p class=\"MsoNormal\">Diese Praxis, die andere gro&szlig;e Zentralbanken wie die Federal Reserve oder die Bank of England bei Staatsanleihen ihrer eigenen W&auml;hrungsr&auml;ume <a href=\"https://www.europarl.europa.eu/thinktank/en/document/ECTI_IDA(2025)764392\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">nicht verfolgen</a>, wurde etwa <a href=\"https://academic.oup.com/ser/article/21/2/1103/6554757?\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">vom Polit&ouml;konom Jens van&rsquo;t Klooster als &bdquo;Wurzel&ldquo; der Eurozonenkrise bezeichnet</a>. H&ouml;here Haircuts bedeuteten, dass Banken f&uuml;r dieselben Staatsanleihen weniger Kredit bei der EZB erhielten, wenn sie diese als Sicherheit hinterlegten. Dadurch verloren diese Papiere an Attraktivit&auml;t, und Banken verlangten h&ouml;here Renditen, um sie weiterhin zu halten.</p>\n<p class=\"MsoNormal\">Zeitweise konnten Banken beispielsweise <a href=\"https://www.bankofengland.co.uk/-/media/boe/files/financial-stability-report/2011/december-2011.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">f&uuml;r portugiesische Staatsanleihen im Wert von 100 Euro nur etwa 20 Euro Kredit bei der EZB aufnehmen</a> &ndash; ein <i>Collateral Haircut</i> von 80 Prozent. Griechische, portugiesische sowie zypriotische Staatsanleihen wurden zeitweise von der EZB und privaten Clearingh&auml;usern sogar vollst&auml;ndig als Sicherheiten abgelehnt. Infolgedessen fielen die Preise dieser Staatsanleihen und die Renditen stiegen.</p>\n<p class=\"MsoNormal\">Dieser Effekt wurde zus&auml;tzlich durch private Finanzmarktakteure verst&auml;rkt, die die Haircuts der EZB h&auml;ufig direkt &uuml;bernahmen. Das f&uuml;hrte zu einer starken Fragmentierung der Anleihezinsen im Euroraum. <o:p></o:p></p>\n<h3 class=\"MsoNormal\">Fazit</h3>\n<p class=\"MsoNormal\">Die Ergebnisse sind eindeutig: <b>Aus einem internationalen Vergleich l&auml;sst sich kein Zusammenhang zwischen der H&ouml;he der Staatsverschuldung und den Zinsen auf Staatsanleihen ableiten.</b> Staaten mit h&ouml;heren Schuldenquoten zahlen also nicht systematisch h&ouml;here Zinsen. Auch f&uuml;r die omin&ouml;se 90-Prozent-Staatsschuldenquote, ab der die Finanzm&auml;rkte laut <i>Wirtschaftswoche</i> besonders nerv&ouml;s werden sollen, finden sich in unseren Daten keine Hinweise auf einen solchen Zusammenhang. In den vergangenen 18 Jahren (seit 2008) zahlten Staaten mit einer Schuldenquote von &uuml;ber 90 Prozent im Mittel sogar geringere Zinsen auf ihre Anleihen als Staaten mit niedrigeren Schuldenst&auml;nden.</p>\n<p class=\"MsoNormal\"><b>Deutlich st&auml;rker ist hingegen der Zusammenhang zwischen der Ausrichtung der Geldpolitik &ndash; insbesondere der H&ouml;he der (erwarteten) Leitzinsen &ndash; und den Renditen langfristiger Staatsanleihen. </b>Anleiherenditen orientieren sich dabei jedoch nicht am aktuellen Leitzins, sondern am erwarteten durchschnittlichen Verlauf der kurzfristigen Zinss&auml;tze &uuml;ber die gesamte Laufzeit der Anleihe. Unsere Auswertung verwendet den aktuellen Leitzins daher nur als N&auml;herungswert f&uuml;r diese Zinserwartungen.</p>\n<p class=\"MsoNormal\">Dar&uuml;ber hinaus k&ouml;nnen auch l&auml;nderspezifische Faktoren eine Rolle spielen &ndash; etwa institutionelle Besonderheiten wie der erw&auml;hnte Sicherheitenrahmen der EZB. In <a href=\"https://makroskop.eu/04-2026/haben-die-finanzmarkte-liz-truss-gesturzt/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">unserem Artikel zum gescheiterten Mini-Budget von Liz Truss</a> haben wir einen Fall beschrieben, in dem Anleihezinsen und Leitzinsen aufgrund einer fehlgeleiteten Geldpolitik zeitweise auseinanderdriften konnten.</p>\n<p class=\"MsoNormal\">Unsere Analyse ist bewusst einfach gehalten<a #footnote-7\"=\"\" target=\"_self\">7</a>, zeigt jedoch, dass das verbreitete Narrativ, nach dem h&ouml;here Staatsverschuldung automatisch zu h&ouml;heren Zinsen f&uuml;hrt, empirisch nicht haltbar ist. Dabei geht es um mehr als eine akademische Streitfrage: Wenn notwendige staatliche Ausgaben aus Angst vor steigenden Zinsen unterbleiben, hat die Gesellschaft ein Problem.</p>\n<p class=\"MsoNormal\">----</p>\n<h6 class=\"MsoNormal\"><a #footnote-anchor-1\"=\"\" target=\"_self\">1 </a><o:p></o:p>Indem die Wirtschaftskraft eines Landes ins Verh&auml;ltnis zur Menge an ausstehenden Staatsanleihen gesetzt wird, erm&ouml;glicht dieses Ma&szlig; einen Vergleich zwischen L&auml;ndern unabh&auml;ngig von ihrer Gr&ouml;&szlig;e. Wir verwenden es hier, weil es in der &ouml;ffentlichen und akademischen Debatte &ndash; wie etwa in dem zitierten Wirtschaftswoche-Artikel &ndash; mit Abstand am h&auml;ufigsten verwendet wird. Es gibt jedoch sowohl von heterodoxen als auch von einigen prominenten orthodoxen &Ouml;konomen berechtigte Kritik an diesem Ma&szlig;, die seine Aussagekraft grunds&auml;tzlich in Frage stellt. <a href=\"https://makroskop.eu/01-2026/eine-ressourcenbasierte-sichtweise-zu-nachhaltigen-staatsfinanzen-eine-replik-auf/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Klaus Diekmann ist darauf in einer Replik ausf&uuml;hrlich eingegangen</a>.<o:p></o:p></h6>\n<h6 class=\"MsoNormal\"><a #footnote-anchor-2\"=\"\" target=\"_self\">2&nbsp;</a><o:p></o:p>Oft wird &ndash; zum Beispiel in diesem Artikel von <a href=\"https://www.economist.com/special-report/2025/10/13/across-the-rich-world-fiscal-crises-loom?&gt;Artikel von &lt;/a&gt;&lt;a href=\" https:=\"\" www.economist.com=\"\" special-report=\"\" 2025=\"\" 10=\"\" 13=\"\" across-the-rich-world-fiscal-crises-loom?=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><i>The Economist</i></a> &ndash; argumentiert, dass sich zwar die Zinsen auf kurzfristige Staatsanleihen an den Leitzinsen der Zentralbank orientieren, die Renditen langfristiger Staatsanleihen jedoch vor allem aus Einsch&auml;tzungen zur Schuldentragf&auml;higkeit eines Staates ergeben. Dabei gilt die Staatsschuldenquote h&auml;ufig als wichtiger Indikator. Um diese These zu &uuml;berpr&uuml;fen, betrachten wir in unserer Analyse ausschlie&szlig;lich langfristige Anleihezinsen.<o:p></o:p></h6>\n<h6 class=\"MsoNormal\"><a href=\"https://www.economist.com/special-report/2025/10/13/across-the-rich-world-fiscal-crises-loom?&gt;&lt;i&gt;The Economist&lt;/i&gt;&lt;/a&gt; &ndash; argumentiert, dass sich zwar die Zinsen auf kurzfristige Staatsanleihen an den Leitzinsen der Zentralbank orientieren, die Renditen langfristiger Staatsanleihen jedoch vor allem aus Einsch&auml;tzungen zur Schuldentragf&auml;higkeit eines Staates ergeben. Dabei gilt die Staatsschuldenquote h&auml;ufig als wichtiger Indikator. Um diese These zu &uuml;berpr&uuml;fen, betrachten wir in unserer Analyse ausschlie&szlig;lich langfristige Anleihezinsen.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;\n&lt;p class=\" msonormal\"=\"\"></a><a #footnote-anchor-3\"=\"\" target=\"_self\">3&nbsp;</a>Bei einer linearen Regression werden Datenpunkte in einem Streudiagramm dargestellt und eine Trendlinie &ndash; die sogenannte Regressionsgerade &ndash; so bestimmt, dass die Summe der quadrierten vertikalen Abst&auml;nde zwischen den beobachteten Werten und den von der Gerade vorhergesagten Werten minimiert wird (Methode der kleinsten Quadrate). Auf dieser Grundlage lassen sich f&uuml;r jeden Datenpunkt Sch&auml;tzwerte berechnen. Das Bestimmtheitsma&szlig; R&sup2; ergibt sich aus dem Verh&auml;ltnis der durch das Modell erkl&auml;rten Varianz zur Gesamtvarianz der Daten. Es gibt an, welcher Anteil der Streuung der abh&auml;ngigen Variable durch das lineare Modell erkl&auml;rt wird.</h6>\n<h6 class=\"MsoNormal\"><a #footnote-anchor-4\"=\"\" target=\"_self\">4 </a>Die Aussagekraft solcher Schwellenwerte h&auml;ngt jedoch von verschiedenen Faktoren ab, etwa von der Gr&ouml;&szlig;e der Stichprobe.</h6>\n<h6 class=\"MsoNormal\"><a #footnote-anchor-5\"=\"\" target=\"_self\">5 </a><a href=\"https://www.tagesschau.de/wirtschaft/weltwirtschaft/bulgarien-euro-beitritt-2026-100.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Bulgarien ist erst am 01.01.2026 der Eurozone beigetreten</a> und wurde daher f&uuml;r das Jahr 2025 nicht ber&uuml;cksichtigt.</h6>\n<h6 class=\"MsoNormal\"><a #footnote-anchor-6\"=\"\" target=\"_self\">6 </a>Irland wird in Abb. 1 und Abb. 2 nahezu vollst&auml;ndig von den Datenpunkten Luxemburgs und &Ouml;sterreichs &uuml;berdeckt. Irland hatte zum betrachteten Zeitpunkt ein AA-Rating.</h6>\n<h6 class=\"MsoNormal\"><a #footnote-anchor-7\"=\"\" target=\"_self\">7 </a>Spannend w&auml;re es, diese Untersuchung auf eine gr&ouml;&szlig;ere Zahl von L&auml;ndern &ndash; insbesondere im globalen S&uuml;den &ndash; auszuweiten. Mit Datenbanken der Weltbank oder des IWF und geeigneten statistischen Methoden lie&szlig;e sich genauer untersuchen, wie Geldpolitik, institutionelle Rahmenbedingungen und internationale Finanzstrukturen die Anleihezinsen in unterschiedlichen W&auml;hrungsr&auml;umen beeinflussen.</h6>"}]}}]},"allDatoCmsEdition":{"edges":[{"node":{"label":"18/2026","slug":"182026","sections":[{"category":{"name":"Kapital & Arbeit","color":"Pesto"},"articles":[{"id":"DatoCmsArticle-ECJLmDQCTee8dWLMbkAtEA-de","title":"Die Kapitalmarkt-Illusion: Warum Europas Innovationskrise nicht am Geld scheitert","slug":"die-kapitalmarkt-illusion-warum-europas-innovationskrise-nicht-am-geld-scheitert","visibility":"Immer offen","authors":[{"name":"Eckhard Plinke","slug":"eckhard-plinke"},{"name":"Frank Wettlauffer","slug":"frank-wettlauffer"}]},{"id":"DatoCmsArticle-XzPgE3R2RCmPnsmTXzc0_A-de","title":"Dax-Konzerne: Sinkende Umsätze, steigende Gewinne","slug":"dax-konzerne-sinkende-umsatze-steigende-gewinne","visibility":"Geschlossen","authors":[{"name":"Florian Schaaf","slug":"florian-schaaf"}]},{"id":"DatoCmsArticle-Xmz47tHwQtyTKNM7b4ji0A-de","title":"Warum ist die Anhebung der Beitragsbemessungsgrenze in der GKV problematisch?","slug":"warum-ist-die-anhebung-der-beitragsbemessungsgrenze-in-der-gkv-problematisch","visibility":"Immer offen","authors":[{"name":"der Redaktion","slug":"redaktion"},{"name":"Hartmut Reiners","slug":"hartmut-reiners"}]}]},{"category":{"name":"Geist & Gesellschaft","color":"HippieBlue"},"articles":[{"id":"DatoCmsArticle-Ot3_tqhwTHWErHvJtga4LQ-de","title":"Etwas weniger Homo sapiens?","slug":"etwas-weniger-homo-sapiens","visibility":"Geschlossen","authors":[{"name":"Dirk Bezemer","slug":"dirk-bezemer"}]},{"id":"DatoCmsArticle-A3TcxeXlQ9uGCdkQkaITmg-de","title":"Prävention in Deutschland: Jeder für sich – und die Regierung gegen alle","slug":"pravention-in-deutschland-jeder-fur-sich-und-die-regierung-gegen-alle","visibility":"Offen","authors":[{"name":"Jens Holst","slug":"jens-holst"}]}]},{"category":{"name":"Wirtschaft","color":""},"articles":[{"id":"DatoCmsArticle-BeWkeDLsQCaBROIJhuTt_w-de","title":"Die Lehre von Zhanjiang: Was Europa bei der industriellen Transformation fehlt","slug":"die-lehre-von-zhanjiang-was-europa-bei-der-industriellen-transformation-fehlt","visibility":"Offen","authors":[{"name":"Alina Steinbrenner","slug":"alina-steinbrenner"}]},{"id":"DatoCmsArticle-TpnbQQjwROeoY363awziXg-de","title":"Vor Palästina, hinter Argentinien: Deutschlands Industriekrise im Weltvergleich","slug":"vor-palastina-hinter-argentinien-deutschlands-industriekrise-im-weltvergleich","visibility":"Immer offen","authors":[{"name":"der Redaktion","slug":"redaktion"}]}]},{"category":{"name":"Demokratie & Staat","color":"Purple"},"articles":[{"id":"DatoCmsArticle-K-obJRP8RLChkBDbhJ1PHg-de","title":"Treffen der Außenminister: BRICS scheitert am geopolitischen Stresstest","slug":"treffen-der-aussenminister-brics-scheitert-am-geopolitischen-stresstest","visibility":"Offen","authors":[{"name":"der Redaktion","slug":"redaktion"}]}]},{"category":{"name":"Energie & Ökologie","color":""},"articles":[{"id":"DatoCmsArticle-L8ugZY4RR6Cvp6HD7rBNaA-de","title":"Ökologische Transformation: Von Grün zu Camouflage?","slug":"okologische-transformation-von-grun-zu-camouflage","visibility":"Offen","authors":[{"name":"Marc Dreher","slug":"marc-dreher"}]}]},{"category":{"name":"EUROpa","color":"ToreaBlue"},"articles":[{"id":"DatoCmsArticle-VRpH70c2QfOwS8WPNdIuBw-de","title":"„Trump hat keine Vision für die künftige europäische Sicherheit“","slug":"trump-hat-keine-vision-fur-die-kunftige-europaische-sicherheit","visibility":"Geschlossen","authors":[{"name":"Ulrike Simon","slug":"ulrike-simon"}]},{"id":"DatoCmsArticle-GTmnielsRf2irSzBJoZbBQ-de","title":"Regierung Sánchez: Vorsichtiger Fortschritt","slug":"regierung-sanchez-vorsichtiger-fortschritt","visibility":"Offen","authors":[{"name":"Mathias Mißler","slug":"mathias-missler"}]}]},{"category":{"name":"MAKROSKOP science","color":""},"articles":[{"id":"DatoCmsArticle-XkOrrS1oRIaPzj7wwWiTGg-de","title":"Mehr Staatsschulden = höhere Zinsen? 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