Über Alternativen reden

Mit dem wirtschaftspolitischen Magazin MAKROSKOP und der Friedrich-Knapp-Gesellschaft für politische Ökonomie wollen wir neoliberale Mythen entlarven und über politische Alternativen aufklären. Bei uns erfahren Sie, dass:

  • Löhne und Lohnnebenkosten in Deutschland nicht zu hoch, sondern zu niedrig sind;
  • Schuldenbremsen für den Staat keine sachliche Basis haben;
  • die Ideologie, den Staat auf Rahmensetzung und das Füllen von Lücken zu reduzieren, eine erfolgreiche Wirtschaft und eine funktionierende Gesellschaft unmöglich macht.

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Photo credit: Andreas. via Foter.com / CC BY-SA

Darüber hinaus wollen wir – teilweise auch in Kooperation mit anderen Organisationen, die sich ebenfalls der Förderung des Gemeinwohls verpflichtet fühlen, – mit unserer „Makroskop Akademie“ Veranstaltungen anbieten, auf der über Themenschwerpunkte des Magazins diskutiert werden soll. Wir wollen dort Bildungsveranstaltungen konzipieren und organisieren, die Wissen vermitteln, welches den Bürgern ermöglicht, die politischen und wirtschaftlichen Ereignisse sinnvoll zu interpretieren und zu analysieren.

Makroskop unterscheidet sich von den bisherigen Angeboten „journalistischer“ Information und Analyse in vielerlei Hinsicht grundsätzlich. Es geht tiefer und weiter zugleich.

Tiefer geht Makroskop, weil es aufgrund der Erfahrung seiner Macher und ihrer wissenschaftlichen Fundierung wirtschaftliche und politische Zusammenhänge in einer Art und Weise erklären kann, die den meisten journalistischen Medien verschlossen sind, da letztere im besten Fall aus wissenschaftlichen Arbeiten referieren können, aber nicht über das Wissen verfügen, um es begründet kritisieren zu können. Aufklärung bei Makroskop bedeutet einerseits die Durchdringung der wissenschaftlichen Basis dessen, was vor allem im Bereich Wirtschaftspolitik in der Öffentlichkeit diskutiert wird, andererseits die Bereitstellung von Daten und eigenen Berechnungen, die es auch dem Leser, der nicht vom Fach ist, ermöglicht, sich ein begründetes Urteil zu bilden. Dass das alles in einer Sprache stattfinden kann, die auch der interessierte Laie versteht, hat flassbeck-economics schon in der Vergangenheit gezeigt.

Weiter ist Makroskop, weil es Themen aufgreift, die in der globalisierten Wirtschaft immer wieder von politischer Relevanz sind. Insbesondere Heiner Flassbeck hat aufgrund seiner langjährigen Erfahrung als Chefvolkswirt bei UNCTAD einen fundierten Einblick in die wirtschaftlichen und politischen Verhältnisse der Entwicklungs– und Schwellenländer gewonnen. Das erlaubt es ihm, Probleme und deren Ursachen klar zu benennen und insbesondere mögliche politische Wege zu deren Lösung aus einer neuen Perspektive zu begründen.

Ehrlicher und offener als traditionelle Medien ist Makroskop, weil es von vorneherein offenlegt, durch welche theoretische Brille es die Welt sieht. Natürlich kann man die Ausrichtung dessen, was bei Makroskop den Analyserahmen darstellt, „Keynesianismus“ nennen. Diese Kategorisierung greift aber zu kurz. Wir betreiben unsere Ökonomik als offenes System, in das alles Eingang findet, was sich empirisch bestätigen lässt und in dem auch ganz andere Varianten der gesamtwirtschaftlichen Logik eine Rolle spielen, als sie im traditionellen Keynesianismus diskutiert werden.

Das betrifft vor allem den Arbeitsmarkt, aber beispielsweise auch die Frage der Wettbewerbsfähigkeit von Volkswirtschaften oder den Wettbewerb generell sowie die institutionelle Ausgestaltung des Geld- und Finanzsystems. Das wichtigste aller Probleme, nämlich wie sich in einer zeitlich und räumlich offenen Volkswirtschaft trotz vielfältiger Sparversuche eine dynamische Investitionstätigkeit entwickeln kann, die wirtschaftlichen Fortschritt, Einkommenszuwächse und neue Jobs ermöglicht, ist und bleibt unser Kernthema.

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