Was wir wollen

Wir werden in der Nachfolge von flassbeck-economics ein Online-Magazin herausgeben, das durch seine Analysen politisch relevanter Sachverhalte den Bürger dazu befähigt, sich selbst ein Urteil zu bilden und dadurch am demokratischen Willensbildungsprozess aktiv mitwirken zu können.

Mit anderen Worten, wir werden mit diesem Magazin genau das tun, was die etablierten Medien nicht mehr tun. Wir werden Fakten präsentieren, über die wirtschaftlich und politisch relevanten Zusammenhänge aufklären und die Hintergründe ausleuchten. Es geht in erster Linie nicht darum, von rechts oder von links Stellung zu politischen Ereignissen zu beziehen, sondern darum, unseren Lesern die Mittel an die Hand zu geben, um selbst beurteilen zu können, welche Politik mit ihren Wertvorstellungen am besten zu vereinbaren ist. Mit dieser Herangehensweise wollen wir unseren Beitrag dazu leisten, die verkrustete deutsche Medienlandschaft aufzubrechen, die es unseren Politikern ermöglicht, ihre katastrophale Politik als die einzig mögliche darzustellen.

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Photo credit: Andreas. via Foter.com / CC BY-SA

Makroskop wird umfassender als flassbeck-economics analysieren und kommentieren. Seine Autoren werden aus dem Inland und aus dem Ausland zu den aktuellen Themen in einer Weise Stellung nehmen, wie Sie es bei den „Leitmedien“ nicht finden. Unser „Kerngeschäft“, das der tiefgehenden ökonomischen Analyse, werden wir dabei aber nicht vernachlässigen, sondern noch verstärken.

Darüber hinaus wollen wir – teilweise auch in Kooperation mit anderen Organisationen, die sich ebenfalls der Förderung des Gemeinwohls verpflichtet fühlen, – mit unserer „Makroskop Akademie“ Veranstaltungen anbieten, auf der über Themenschwerpunkte des Magazins diskutiert werden soll. Wir wollen dort Bildungsveranstaltungen konzipieren und organisieren, die Wissen vermitteln, welches den Bürgern ermöglicht, die politischen und wirtschaftlichen Ereignisse sinnvoll zu interpretieren und zu analysieren.

Makroskop unterscheidet sich von den bisherigen Angeboten „journalistischer“ Information und Analyse in vielerlei Hinsicht grundsätzlich. Es geht tiefer und weiter zugleich.

Tiefer geht Makroskop, weil es aufgrund der Erfahrung seiner Macher und ihrer wissenschaftlichen Fundierung wirtschaftliche und politische Zusammenhänge in einer Art und Weise erklären kann, die den meisten journalistischen Medien verschlossen sind, da letztere im besten Fall aus wissenschaftlichen Arbeiten referieren können, aber nicht über das Wissen verfügen, um es begründet kritisieren zu können. Aufklärung bei Makroskop bedeutet einerseits die Durchdringung der wissenschaftlichen Basis dessen, was vor allem im Bereich Wirtschaftspolitik in der Öffentlichkeit diskutiert wird, andererseits die Bereitstellung von Daten und eigenen Berechnungen, die es auch dem Leser, der nicht vom Fach ist, ermöglicht, sich ein begründetes Urteil zu bilden. Dass das alles in einer Sprache stattfinden kann, die auch der interessierte Laie versteht, hat flassbeck-economics schon in der Vergangenheit gezeigt.

Weiter ist Makroskop, weil es Themen aufgreift, die in der globalisierten Wirtschaft immer wieder von politischer Relevanz sind, für die aber der traditionelle Journalismus, der sich in der Regel auf ein Netz von Auslandskorrespondenten stützt, nicht die nötigen Kenntnisse besitzt. Insbesondere Heiner Flassbeck hat aufgrund seiner langjährigen Erfahrung als Chefvolkswirt bei UNCTAD einen Einblick in die wirtschaftlichen und politischen Verhältnisse der Entwicklungs– und Schwellenländer gewonnen, der woanders nicht zu finden ist. Das erlaubt es ihm, Probleme und deren Ursachen klar zu benennen und insbesondere mögliche politische Wege zu deren Lösung aus einer neuen Perspektive zu begründen.

Ehrlicher und offener als traditionelle Medien ist Makroskop, weil es von vorneherein offenlegt, durch welche theoretische Brille es die Welt sieht. Natürlich kann man die Ausrichtung dessen, was bei Makroskop den Analyserahmen darstellt, „Keynesianismus“ nennen. Diese Kategorisierung greift aber zu kurz. Wir betreiben unsere Ökonomik als offenes System, in das alles Eingang findet, was sich empirisch bestätigen lässt und in dem auch ganz andere Varianten der gesamtwirtschaftlichen Logik eine Rolle spielen, als sie im traditionellen Keynesianismus diskutiert werden.

Das betrifft vor allem den Arbeitsmarkt, aber beispielsweise auch die Frage der Wettbewerbsfähigkeit von Volkswirtschaften oder den Wettbewerb generell sowie die institutionelle Ausgestaltung des Geld- und Finanzsystems. Das wichtigste aller Probleme, nämlich wie sich in einer zeitlich und räumlich offenen Volkswirtschaft trotz vielfältiger Sparversuche eine dynamische Investitionstätigkeit entwickeln kann, die wirtschaftlichen Fortschritt, Einkommenszuwächse und neue Jobs ermöglicht, ist und bleibt unser Kernthema.

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