Makroskop
Analyse

Emmanuel allein zu Haus: Frankreichs Systemkrise spitzt sich zu

| 06. Januar 2026
IMAGO / Starface

Frankreich steckt tief im Morast eines ganzen Knäuels von Krisen. Sie haben tiefe Wurzeln und kreuzen sich mit den Krisen der EU sowie den Umbrüchen und Konflikten im internationalen System.

Angefangen hatte alles mit einem Erfolg der Rechtsaußenpartei Rassemblement National (RN) und einer krachenden Niederlage des Macron-Lagers bei den Wahlen zum EU-Parlament 2024. Die Entscheidung Macrons für Neuwahlen der Nationalversammlung erwies sich dann als Schuss ins eigene Knie: Es entstanden drei Blöcke, von denen keiner eine Regierungsmehrheit hatte, und die sich seither gegenseitig blockieren. Das führte innerhalb weniger Monate zum Sturz von zwei Ministerpräsidenten – Barnier und Bayrou. Der dritte, Sébastien Lecornu, schafft es derzeit gerade mal, den Stillstand zu verwalten.

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