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Die Neoklassik behauptet: Erst wird gespart, dann investiert. Schumpeter und Keynes drehten die Logik um: Kapital entsteht nicht durch Verzicht, sondern durch Kredit, Nachfrage und Investitionen.
Die INSM behauptet: Infrastruktur folgt auf Wachstum. Doch die Wirtschaftsgeschichte und Makroökonomie zeigen das Gegenteil. Vom New Deal bis zum Shinkansen entstand produktives Wachstum dort, wo Staaten massiv investierten – nicht dort, wo sie auf den Markt warteten.
Trumps Iran-Krieg, die Big Four, Deregulierung: Die Pleite der US-Fluggesellschaft Spirit Airlines hat viele Gründe – und steht für eine Geschichte, die sich schon hunderte Male wiederholt hat.
Steigende Arbeitskosten, sinkende Wettbewerbsfähigkeit: Osteuropa gerät durch reale Aufwertung zunehmend in eine wirtschaftliche Sackgasse – die politischen Krisen sind nur der Vorbote.
Seit Jahren schwächeln im Euroraum die Produktion und Produktivität – ein längerer Aufwärtstrend ist nicht in Sicht. Schon geistert der Begriff „säkulare Stagnation“ umher. Worin liegen die Ursachen – und welche wirtschaftspolitischen Konsequenzen ergeben sich daraus?
Vier Jahre Stagnation und eine strukturell schwache Binnenwirtschaft: Die aktuelle Krise ist mehr als eine Folge geopolitischer Schocks – sie legt ein lange verdrängtes Grundproblem offen.
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