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Die Italiener wollen mehr Spielraum für Investitionen. Die EU verteidigt eine Zahl aus den 1980er Jahren. Man könnte sagen: ein klassischer Generationenkonflikt.
Die italienische Regierung will die Folgen der Energiepreisschocks fiskalisch abfedern. Doch während Brüssel zögert, warnt die EZB bereits vor einer zu expansiven Haushaltspolitik. Dabei hätte die Zentralbank Instrumente, um den Anstieg der Staatsschuldenquote zu bremsen.
Kanzler Merz will die Ukraine-Politik der EU bestimmen – und davon profitieren. Seine Alleingänge stoßen in Brüssel bisher auf wenig Gegenliebe, sogar Kiew sträubt sich.
Mit seinem LGBTQ-Urteil ermächtigt sich der Europäische Gerichtshof zur Werteaufsicht über die Mitgliedstaaten – mit demokratiepolitisch gefährlichen Konsequenzen.
Krebs-Metaphern, Klo-Sprüche und geopolitische Nullnummern: Kaja Kallas stolpert als EU-Chefdiplomatin von einem diplomatischen Fettnäpfchen ins nächste.
In einer Zeit, in der Rechtsnationalisten um die Vorherrschaft der Wähler in Europa buhlen, positioniert sich der spanische Premierminister Pedro Sánchez als Gegenpol. Für manche gilt er gar als Hoffnungsträger der Sozialdemokratie – doch hat er diesen Ruf zurecht?
Trump stoppt die geplanten Tomahwaks für Deutschland. Dass Europas Sicherheit ohne die US-Mittelstreckenraketen gefährdet sei, glaubt Oberst a.D. Wolfgang Richter dennoch nicht.
Während die EU-Granden brav „Decouple“ rufen, bitten US-Oligarchen in China um Geschäfte. Ein Blick auf das kulturelle Trümmerfeld der USA und die freiwillige Selbstisolierung eines devoten Europas.
Die EU will sich von den USA unabhängiger machen – mit dem Mercosur-Deal, Indien und Australien. Doch die neuen Partner können die transatlantische Krise nicht vergessen machen. Und hinter den Kulissen geht der Streit über die Handelspolitik weiter.
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