Ökonomik ohne Keynes ist ein schlechtes Märchen
Arbeitsteilung war für Adam Smith ein Win-win-Prinzip. Doch Märkte garantieren keine Vollbeschäftigung, zeigte Keynes – und widersprach der Vorstellung, Wirtschaftspolitik müsse stets zwischen unvermeidlichen Zielkonflikten wählen. Deutschland hat diese Lehre verdrängt.
Im laufenden Jahr 2026 gibt es mindestens zwei wichtige Jubiläen der Wirtschaftstheorie zu feiern. Adam Smiths berühmteste Schrift The Wealth of Nations wurde im Jahr 1776, also vor 250 Jahren, veröffentlicht. Und John Maynard Keynes berühmteste Schrift The General Theory of Employment, Interest and Money wurde im Jahr 1936, also vor 90 Jahren, publiziert.
Der Moralphilosoph Adam Smith wird weitläufig als Begründer der Volkswirtschaftslehre angesehen. John Maynard Keynes, der seine akademischen Studien zunächst auf Mathematik und Philosophie konzentriert hatte, lieferte 160 Jahre später eine sehr entscheidende Ergänzung, die ein zeitgemäßes Verständnis der Rolle von Geld für die gesamtwirtschaftliche Entwicklung von Marktwirtschaften ermöglichte.
Den kapitalistischen Aufbruch seiner Zeit beobachtend, identifizierte Adam Smith die zunehmende Arbeitsteilung als den zentralen Motor für steigende Einkommen und Fortschritt – ein Win-Win-Spiel, das Spezialisierung und Kooperation als Quelle von Produktivitätssteigerungen belohnt und die Entwicklung der Menschheit in den letzten Jahrhunderten entscheidend geprägt hat.
Keynes’ „Prinzip der effektiven Nachfrage“ erweiterte den Blick auf wirtschaftliche Win-win-Konstellationen grundlegend. Er stellte die im ökonomischen Mainstream verbreitete Fixierung auf die Angebotsseite infrage – also die Vorstellung, gemäß Says Gesetz schaffe sich jedes Angebot automatisch seine eigene Nachfrage. Genau das, so Keynes, reiche nicht aus, um gesamtwirtschaftlich optimale Ergebnisse zu erreichen. Denn das Phänomen der Massenarbeitslosigkeit bedeutet – abgesehen vom individuellen Leid der Betroffenen – massenhafte Vergeudung ungenutzter verfügbarer Ressourcen.
Betrachtet man diese beiden Giganten der Wirtschaftstheorie, auf deren Schultern die Ökonomen von heute stehen (oder auch nicht), so könnte man sagen, dass der Kern der Wirtschaftstheorie darin besteht, solche „Win-Win-Spiele“ zu identifizieren.
Smith beobachtete das Potential aus Arbeitsteilung und Kooperation. Keynes beobachtete die Problematik und das Potential unausgelasteter Ressourcen, das bei mangelhafter Koordination per Marktsignal in einer immer stärker arbeitsteiligen Wirtschaft entstehen kann. Wirtschaftspolitik sollte sich auf die Ausschöpfung solcher Potentiale konzentrieren.
Eine solche Interpretation der Wirtschaftstheorie steht im krassen Gegensatz zu dem vom US-amerikanischen Monetaristen Milton Friedman popularisierte Ausspruch „There is no such thing as a free lunch”, der von so manchen Zeitgenossen als Kerneinsicht der Wirtschaftstheorie gepriesen wird.
Der theoretische Durchbruch: Warum Märkte nicht automatisch Vollbeschäftigung schaffen
Konzentrieren wir uns auf Keynes und den theoretischen Durchbruch, den er in seiner Allgemeinen Theorie lieferte. Als er untersuchte, warum der Kapitalismus keine Vollbeschäftigung gewährleistet, richtete er seine Kritik vor allem auf Lohn- und Zinsanpassungen. Laut der herrschenden Lehrmeinung sollten Marktkräfte automatische Anpassungen dieser beiden Mechanismen bewirken, die die Wirtschaft im Vollbeschäftigungsgleichgewicht halten würden.
Keynes attackierte zwei zentrale „klassische“ Postulate: erstens, dass Arbeitslosigkeit auf das Ausbleiben sinkender Nominallöhne in Rezessionsphasen zurückzuführen sei, und zweitens, dass es einen automatischen Zinsmechanismus gäbe, der Sparen und Investitionen ins Gleichgewicht bringe, und zwar angeblich bei Vollbeschäftigung (sofern dies nicht durch starre Nominallöhne behindert würde). Das erste Postulat beruht laut Keynes auf einem Fehlschluss der Verallgemeinerung, das zweite stützt sich auf eine für eine Geldwirtschaft grundlegend unangemessene Theorie.
Hinsichtlich der unterstellten Arbeitsmarktanpassungen könne wohl ein einzelner Arbeitsloser durch weniger Lohnforderungen ein Stellenangebot erhalten, ein landesweiter Rückgang der Geldlöhne in einer geschlossenen Wirtschaft ist dagegen nicht nur schwer zu bewerkstelligen, sondern bewirkt viel wahrscheinlicher genau das Gegenteil, also sinkende statt steigende Beschäftigung. Denn die deflationären makroökonomischen Auswirkungen einer allgemeinen Lohnsenkung könnten die vermeintlich stimulierenden Effekte der sinkenden Lohnkosten für die einzelnen Unternehmen leicht überlagern. Korrektes mikroökonomisches Denken lässt sich nicht blind auf die Gesamtwirtschaft anwenden. Allgemeine Lohnsenkung als Mittel zur Vollbeschäftigung ist ein Trugschluss.
Lesen Sie auch:
Keynes´ regulierte Ökonomie: Anregungen für eine ökologische Transformation
Hansjörg Herr, Michael Heine | 19. Februar 2026
Keynes’ Geldtheorie – eine spekulative Rekonstruktion
Jan Hendrik Prokott | 19. Februar 2026
Der Ökonom als Antiquar: Keynes’ Weg über den Kapitalismus hinaus
Lennart Ritterbach | 19. Februar 2026
Was den „Kapitalmarkt“ und die klassische Zinstheorie der „ausleihbaren Fonds“ (Loanable Funds) betrifft, ist Keynes Urteil noch vernichtender. Diese überalterten Vorstellungen basieren auf den Gegebenheiten in einer „Kornwirtschaft“, in der ein Teil der laufenden Ernte nicht konsumiert wird, und diese „Ersparnis“ dann – fachgerecht ausgesät – zur Investition und nach nächster Ernte zum Einkommen in der Folgeperiode wird.
Keynes erklärt, dass Produktion in einer monetären Produktionswirtschaft nicht auf Ersparnis, sondern auf Finanzierung beruht, also auf der Beschaffung von Geldmitteln am Geldmarkt, um für die Produktionsmittel bezahlen zu können. Einkommen, Investition und Ersparnis entstehen mit der Produktion. Das Geld zur Produktionsbefehlserteilung muss aber zuvor beschafft werden. Nicht Ersparnis, sondern Geld als Finanzmittel ist das beschränkende Element. Somit beschreibt seine Liquiditätspräferenztheorie des Zinses ein Portfoliogleichgewicht auf den Finanzmärkten.
Die für die Finanzierung von Produktion notwendigen Bilanzumschichtungen und Zahlungen haben mit „Ersparnis“, dem Nichtausgeben von Einkommen für den laufenden Konsum, nichts zu tun. Die klassische Theorie verwechselt die Zeitpräferenz der Einkommensverwendung (Konsum heute oder später) mit der Zeitpräferenz der Vermögenshaltung in Geld (als sofortige und sichere Liquidität) oder alternativer weniger liquider Formen (also der Hergabe von Geld für bestimmte oder unbestimmte Zeit).
Von der Theorie zur Praxis: Keynesianismus und deutscher Sonderweg
Im klassischen Denken sollte die Gesamtwirtschaft von sich aus ins Gleichgewicht finden. Die von Adam Smith gepriesene Arbeitsteilung und damit einhergehende Markttransaktionen würden durch „natürliche“ Anpassungsmechanismen – per „unsichtbarer Hand“ – wirksam koordiniert werden. Daher galt für die Wirtschaftspolitik grundsätzlich das „Laissez-Faire“ Leitbild – der Staat solle sich aus dem Marktgeschehen raushalten.
Der theoretische Durchbruch, den Keynes mit seiner Allgemeinen Theorie lieferte, zeigt in eine andere Richtung. Da die Koordinierung dezentraler Entscheidungen nicht automatisch zu Vollbeschäftigung führt, hat die Wirtschaftspolitik eine wichtige Verantwortung zur Stabilisierung der Gesamtwirtschaft zu übernehmen. Der Staat müsse die „zentralen Steuerungsinstrumente“ der Makroökonomie gezielt einsetzen, um ein gesamtwirtschaftliches Gleichgewicht sicherzustellen.
Keynes war in erster Linie ein Geldtheoretiker. In all seinen geldpolitischen Werken liegt sein Hauptaugenmerk auf der Geldpolitik. Auch der Fiskalpolitik kommt bei ihm eine zentrale Rolle zu, doch hat Keynes diese weniger systematisch analysiert. Geldpolitik ist im Kern Zinssteuerung. Zentralbanken kontrollieren weder die Inflation noch irgendwelche Geldmengen. Damals wie heute ist die gängige Praxis von Zentralbanken, dass sie einen kurzfristigen Zins als „Leitzins“ am Geldmarkt bestimmen. Als Anker und Benchmark beeinflusst dieser Leitzins alle im Finanzsystem bestimmten Zinsen und Vermögenspreise. Und die so bestimmten Finanzierungsbedingungen haben maßgeblichen Einfluss auf die Wirtschaftsaktivität und Beschäftigung, und somit mittelbar – aber eben nur mittelbar und keineswegs präzise steuerbar! – auch auf die Inflationsentwicklung.
Schon 1923 wandte sich Keynes in seinem „Tract on Monetary Reform“ gegen die Rückkehr zum Goldstandard nach dem Ersten Weltkrieg. Stattdessen entwarf er ein Konzept für eine Geldpolitik, die Preise und Konjunktur stabilisieren sollte. Doch das, was wir heute als „Keynesianismus“ bezeichnen, wurde erst nach Veröffentlichung der Allgemeinen Theorie zum neuen Leitbild der Wirtschaftspolitik.
Im Westdeutschland nach dem zweiten Weltkrieg wurde die Etablierung des Keynesianismus insbesondere durch den Kieler Ökonomen Erich Schneider und den Hamburger Ökonomen Karl Schiller angeführt. Der Letztere nahm in den 1960 und frühen 1970er Jahren als Wirtschafts- und Finanzminister maßgeblichen Einfluss auf die Gestaltung der Wirtschaftspolitik. Sein Vorgänger Ludwig Erhard wird Nähe zum Ordoliberalismus nachgesagt und er gilt als Gestalter der Sozialen Marktwirtschaft. Diese Ideen blieben auch in der Nach-Erhard Zeit als Leitbilder bestehen. Schiller betonte stets, dass es dem Keynesianismus um eine „Globalsteuerung“ der Wirtschaft, aber ansonsten keineswegs um eine Abkehr von der Sozialen Marktwirtschaft ginge.
Wie auch anderswo in der Welt, folgte der Blütezeit des frühen Keynesianismus die „Stagflation“ der 1970er verbunden mit dem Siegeszug des „Monetarismus“ Milton Friedmans. Betrachtet man den Einfluss des Keynesianismus in Deutschland seit dieser Zeit, so ist ein weitreichender und folgenschwerer Mangel an Einfluss beziehungsweise eine absolute Abkehr zu konstatieren; was ich hier im Folgenden kurz anhand von drei Beispielen skizzieren werde.
Das erste Beispiel betrifft den Einfluss des Monetarismus auf die Deutsche Bundesbank. Die Bundesbank war eine der ersten Zentralbanken der Welt, die das Gedankengut des Monetarismus verinnerlichte. Die Bekämpfung von Arbeitslosigkeit muss danach immer zu steigender Inflation führen. Jegliche Verantwortung für Beschäftigung wurde seither abgelehnt. Die Beschäftigungshöhe würde als Gleichgewicht auf dem Arbeitsmarkt bestimmt werden, Arbeitslosigkeit ist naturgemäß allein Folge von „Strukturproblemen“ (was Gewerkschaften einschließt, die Lohnsenkungen verhindern). Man war also wieder bei der „Klassik“ angelangt. Allein auf die Preisstabilität muss sich die Geldpolitik konzentrieren, und zwar mittels Kontrolle einer „Geldmenge“, ganz gemäß einer wiederbelebten „Quantitätstheorie des Geldes“.
In diesem neuen alten Geiste entwickelte die Bundesbank so einige Nebelschwaden, die sie offiziell „Geldmengenpolitik“ nannte, um von ihrer Zinspolitik abzulenken, die auf Beschäftigung keinerlei Rücksicht nahm. Dank "Stahlhelm-Monetaristen" wie Helmut Schlesinger und Ottmar Issing sollte diese Geisteshaltung auf Jahrzehnte – etwa bis 2014 – die europäische Geldpolitik maßgeblich verhängnisvoll prägen. In Frankfurt am Main herrschte der Anti-Keynes. Mit zeitgemäßer Geldtheorie hatte das alles wenig zu tun. Man war nur in die Steinzeit der Geldtheorie zurückgekehrt.
Anti-Keynes in Europa: Lohnzurückhaltung, Sparpolitik und ihre Folgen
Das zweite Beispiel betrifft die Politik der „Lohnzurückhaltung“, die von Beginn an Teil des westdeutschen Exportmodells (und Motor des frühen „Wirtschaftswunders“) war. Zum Desaster wurde das, nachdem Deutschland mit der Maastrichter Euro-Währungsunion sein eigenes Erfolgsmodell zum Modell der Eurozone gemacht hatte.
An dieser Stelle wird Keynes‘ Einsicht zur gesamtwirtschaftlichen Rolle der Geldlöhne wichtig. Die deutschen Architekten der Maastrichter Währungsunion saßen einem Fehlschluss der Verallgemeinerung auf. Mit der Bundesbank in der Rolle des Lohndisziplinators, bestand Deutschlands „Konjunkturpolitik“ darin, bei zunehmender Konkurrenzfähigkeit auf Anschub vom Export – also wachsende Binnennachfrage der Handelspartner – zu warten. Als das alte Modell für Deutschland dann nicht mehr funktionierte, was zu erwarten gewesen war, weil sich Deutschlands Handelspartner mit den Euro derselben Ordnung unterworfen hatten, verabreichte sich Deutschland eine Doppeldosis Lohnzurückhaltung.
Und auch dabei wurden Keynes‘ Erkenntnisse zum Arbeitsmarkt erneut übersehen. Natürlich verstand Keynes, dass die relative Lohnentwicklung die preisliche Wettbewerbsfähigkeit von offenen Volkswirtschaften beeinflussen würde. Er konnte in den 1930er Jahren auch sehr gut beobachten, welche Folgen ein Lohnsenkungswettlauf – verbunden mit einem Wechselkursabwertungswettlauf – auf die Weltwirtschaft hatte.
Innerhalb der Euro Währungsunion kann es keinen Abwertungswettlauf über den Wechselkurs mehr geben. Genau das machte Deutschlands Abwertungsstrategie über Lohnzurückhaltung aber nur umso verheerender. So führte Deutschland Europa in Geiste des Anti-Keynes nicht nur in die Eurokrise. Als Bestrafung wurde den sogenannten Eurokrisenländern danach dann auch noch die „interne Abwertung“ per Lohnzurückhaltung verordnet.
Die gigantischen Kosten der Eurokrise für Deutschland und Europa müssen hier nicht wiederholt werden. Die Tatsache, dass sie auf einer Missachtung der Erkenntnisse eines vor 90 Jahren veröffentlichten Werkes basieren, aber schon.
Das dritte Beispiel betrifft die Fiskalpolitik. In den frühen Jahrzehnten der westdeutschen Republik wurde die Bedeutung der Investitionen für Wachstum und Wohlstand wohl verstanden. Das galt sogar noch zur Zeit der Wiedervereinigung. Als die monetaristische Bundesbank dann 1991 durch brutale Hochzinspolitik das wiedervereinigte Deutschland und Europa völlig unnötig in eine tiefe Rezession manövrierte, ging dieses Verständnis im Zeichen der Maastrichter Sparparameter in der Folgezeit allerdings völlig verloren. Nicht mehr um Investitionen ging es in der Finanzpolitik, sondern nur noch ums Sparen.
Wie auf einem schlechten Trip, mikroökonomische Zusammenhänge blind auf die Gesamtwirtschaft anwendend, folgte Deutschland dem Leitbild der „schwäbischen Hausfrau“. Eine lange Serie von „Finanzministern“ (Waigel, Eichel, Steinbrück, Schäuble, Scholz und Lindner) waren stolze „Sparminister“. Besondern Wolfgang Schäuble machte die „schwarze Null“ zum neuen Heiligtum deutscher Nation und Kennzeichen vermeintlich erfolgreicher Wirtschaftspolitik. Der langjährige Exportweltmeister wollte auch noch Sparweltmeister werden. Investiert wurde in Deutschland allerdings immer weniger. Da hat man sich über Jahrzehnte wichtige Investitionen buchstäblich „erspart“.
Abkehr vom Anti-Keynes?
Heute ist man sich im stagnierenden Deutschland der katastrophalen Folgen dieser Politik wieder bewusst geworden. Man darf daran erinnern, dass es sich auch hierbei um komplette Missachtung der Erkenntnisse eines vor 90 Jahren veröffentlichten Werkes handelte. Deutschland ist keine Kornökonomie.
Wenn man in diesem Jahr also selbst in Deutschland das 90. Jubiläum der Veröffentlichung der Allgemeinen Theorie von John Maynard Keynes feiern möchte, sollte man sich auch wieder auf seine Erkenntnisse besinnen. Die Wirtschaftspolitik Deutschlands der letzten 50 Jahre stand ganz überwiegend im Zeichen des Anti-Keynes. Selbst bei hoher Arbeitslosigkeit wurde die Geldpolitik von „Strohfeuer“ Dichtungen über allgegenwärtige Inflationsrisiken und vermeintlich zwingende Tradeoffs fehlgeleitet. Stattdessen führten die Dauerprediger der Lohnzurückhaltung Europa in tiefe interne Verwerfungen und Deflation während die Sparapostel beständig kritische Zukunftsinvestitionen zu verhindern wussten. Nicht Win-Win, sondern imaginäre Zielkonflikte waren Leitbild der Wirtschaftspolitik.
Die Folgen dieser verfehlten Politik des Anti-Keynes sind heute glasklar. Hinzugekommen sind neue Herausforderungen – Russland, China, die USA –, die heute keinen Raum mehr lassen, um weiter in wirtschaftspolitischen Dogmen zu verharren.