Wie der Dollar die Welt beherrschte – und warum das System zerbricht
Der Dollar wurde 1944 zur Leitwährung der Welt. Doch das System trägt den Keim seines eigenen Niedergangs in sich. Warum die Dollar-Hegemonie bröckelt – und weshalb eine neue Weltordnung entsteht.
1944, in Bretton Woods, saß die Welt auf einem Kartenhaus aus Hoffnung und Machtpolitik. Was aus der Konferenz in New Hampshire hervorging, war zunächst der US-Dollar als internationale Währung, gebunden an Gold – eine Unze für 35 Dollar.
Im Grunde war das nichts anderes als die Fortsetzung des Goldstandards, nur dass nun der US-Dollar anstelle des britischen Pfunds als Leitwährung diente. Großbritannien hatte den Goldstandard bereits 1931 aufgegeben, um aus der schlimmsten Phase der Weltwirtschaftskrise herauszukommen. Doch das neue System war letztlich nur eine aktualisierte Version des alten. Die Idee der Goldkonvertibilität und andere Grundprinzipien blieben dieselben – was aus mehreren Gründen zum Scheitern verurteilt war.
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