Neoreaktionäre Gedankenspiele im Paradies und die Realität des Krieges
Von Schloss Elmau nach Gaza: Wie der neoreaktionäre Denker Curtis Yarvin in elitären Zirkeln Gehör findet – und warum seine Ideen der politischen Realität näher sind, als vielen lieb ist.
Wo werden die Weichen für die Politik der nächsten Tage und Wochen gestellt, wo die politischen Trends gesetzt? Eine nicht unerhebliche Rolle, auch für die öffentliche Meinungsbildung, spielen regelmäßige informelle Treffen wie das Weltwirtschaftsforum in Davos, die Münchener Sicherheitskonferenz oder die Treffen der G7 und G20. Größen aus Wirtschaft und Politik, Think Tanks, Universitäten und Medien analysieren, diskutieren und koordinieren die aktuelle politische Lage und zu ergreifende Maßnahmen. Viele Gespräche finden hinter verschlossenen Türen statt, so manche Absprachen und Deals im Kaminzimmer vorbereitet. Außer beim berühmt-berüchtigten Bilderbergtreffen ist die interessierte Öffentlichkeit ein nicht unwichtiger Teil des Settings.
Ein neoreaktionärer Ideologe wird salonfähig
Die jährlichen politischen Symposien auf Schloss Elmau (wo immerhin schon zwei G7 Treffen stattfanden) setzen da ein paar Nummern kleiner an; nichtsdestoweniger geht sicher auch von dort ein gewisser politischer Einfluss aus.
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