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Entgegen dem Anspruch der Modern Money Theory, eine umfassende Theorie des Geldsystems darzustellen, bleiben die Probleme des bestehenden Giralgeldregimes der Banken, der Geldpolitik und des Finanzsystems stark unterbelichtet.
Unser Geldsystem ist dysfunktional ausgestaltet – das sehen sowohl Vollgeld- als auch MMT-Vertreter so. Darüber hinaus aber trennen sie tiefe Gräben. Trotzdem: Die MMT sollte mit den Vollgeldreformern für eine Beendigung des Geldschöpfungsprivilegs der Banken streiten.
Aufklärung über unser Geldsystem tut gerade jetzt not, um der Wirtschaftspolitik die Richtung zu weisen. Das hat sich wohl auch Alexander Hagelüken gedacht und deshalb dazu ein Buch geschrieben. Ein Lesebericht.
Der Energieexperte Harald Schwarz übt deutliche Kritik am EEG: In der Bevölkerung werde in fahrlässiger Weise der Eindruck erweckt, die Hälfte des Weges zu einer CO2-freien Stromerzeugung sei bereits geschafft.
Glücksökonomen machen bedenkliche Rechenspiele mit alten und jungen Leben in der Corona-Zeit.
Ein Beitrag von Nikolaus Piper in der Süddeutschen Zeitung zum Umgang mit den Corona-Schulden zeigt: Es gibt ein Unbehagen vieler Mainstream-Ökonomen mit ihrer eigenen Theorie. Aber zu einem Umdenken fehlt der Mut.
Die Thesen des senegalesischen Ökonomen Felwine Sarr stoßen auf zunehmende Resonanz. Wirtschaft sei Teil einer Kultur, sie müsse wieder eine dienende Rolle einnehmen.
Die MMT ermöglicht eine neue Sicht auf den finanziellen Handlungsspielraum des Staates. Was bedeutet das für die öffentliche Daseinsvorsorge? Eine Leseprobe aus »Mythos Geldknappheit«.
Das Einverständnis der Linken mit der Politik der Angst und Einschränkung von Rechten unter dem Prätext des Virus verstärkt den Eindruck, dass von ihr nur noch wenig zu erwarten ist.
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