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Die von der MMT empfohlene staatliche Job-Garantie befasst sich mit den Symptomen, nicht mit den Ursachen der Krise. Wie so oft gilt auch hier, dass zwischen gut gemeint und gut ein großer Unterschied besteht.
Nichts verwirrt die Geister mehr als der Lohn der Arbeit. Weil Ökonomen ein unsinniges Gebäude errichtet haben, das sie »Arbeitsmarkt« nennen, suchen alle die Tür ins Freie, können sie aber zumeist nicht finden.
Nur ein Wunder kann dich tragen in das schöne Wunderland, hieß es bei Friedrich Schiller. Das trifft auch auf das BGE zu.
Der technische Fortschritt schreitet mit Rasanz voran, doch wem kommt dies eigentlich zugute? Wo uns die Maschinen und Algorithmen immer mehr Arbeit abnehmen, müsste doch die Arbeitszeit verkürzt werden. Doch seit fast fünf Jahrzehnten haben wir nun die 40-Stunden-Woche.
Am 29. Oktober debattierten in den erstmals stattfindenden Münchner Diskursen Friederike Spiecker, Dirk Ehnts, Günter Grzega und Stefan Sauer über die Frage nach der Zukunft für die Arbeit. Die Debatte gibt es jetzt frei zu hören.
Geld ist eine knappe Ressource und vieles Wünschenswerte können wir uns einfach nicht leisten. So wurde immer wieder erzählt. In der Corona-Krise werden nun auf einmal Hunderte von Milliarden in atemberaubender Geschwindigkeit von den Staaten mobilisiert. Einige Ökonomen geraten ins Grübeln, doch die Hardliner bleiben lernunwillig.
Eine Entwicklung wie in Singapur oder China droht uns nicht. Aber die Gefahr, dass Konzerngiganten in der Corona-Krise noch mächtiger werden, ist real. Gerade deswegen sollte der Westen die Rolle des Staates in der Wirtschaft neu überdenken. Eine Replik.
Die Modern Money Theory mag für viele irritierend sein, und alle geld- und fiskalpolitischen Falken wünschen sie zum Teufel. Sie, Herr Prof. Dr. Otmar Issing, müssen MMT nicht für richtig halten. Die Öffentlichkeit sollte aber von Ihnen eine niveauvolle Auseinandersetzung erwarten dürfen.
Nur mit PV- und Windenergie werde man niemals eine gesicherte Stromversorgung aus eigener Kraft schaffen können, sagt der Energieexperte Harald Schwarz. Doch stimmt das? Christof Wittwer vom ISE sieht das anders.
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