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Jakob hat Lukas gezeigt, was mit dem Gleichgewicht des Marktes gemeint ist, von dem Neoklassiker immer reden. Doch welche Voraussetzungen muss der vollkommene Markt genau besitzen, damit sich ein Gleichgewicht einstellt?
Wer sich für soziale Gerechtigkeit oder eine intakte Natur einsetzt, stößt schnell auf die Frage nach der Legitimität von Eigentum. Die vielschichtige philosophische Diskussion ist jedoch wenig bekannt.
Gibt es eine globale Verpflichtung zu sozialer Gerechtigkeit? Im Unterschied zu globalen Hilfspflichten lehnen dies Partikularisten wie David Miller ab.
Rawls gilt als bedeutendster Vertreter des Liberalismus im 20. Jahrhundert. Obwohl er selbst gegen den Kosmopolitismus argumentierte, hat sein Schüler Charles Beitz dessen Gesellschaftsvertrag auf die gesamte Menschheit ausgedehnt.
Das geradezu apokalyptische Ausmaß der globalen Konflikte bedarf einer Erklärung und eines neuen Paradigmas. Die Suche nach Ursachen führt zu den Wurzeln unseres Selbstverständnisses und zu einer Alternative von großer transformierender Kraft.
Der Ordoliberale Lars Feld lehnt das Lieferkettengesetz mit der Begründung ab, die Verantwortung für Menschenrechte liege in der Souveränität von Staaten. Dabei übergeht er, was Iris Marion Young als strukturelle Ungerechtigkeit und partizipatorische Verantwortung anmahnt.
Stehen wir in der Schuld armer Länder? Dem liberalen Nationalisten David Miller und anderen Philosophen gehen Pogges und Singers Forderungen zu weit. Ist eine solidarische Gesellschaft nicht die beste internationale Hilfe?
Gibt es internationale Hilfspflichten? Wenn ja, wie weit gehen sie? Die meistdiskutierte Antwort stammt von Peter Singer.
Ist die Armut in den Entwicklungsländern rein innerstaatlich verursacht? Diese weit verbreitete These hat auch John Rawls vertreten. Sein Schüler Thomas Pogge gehört zu ihren vehementesten Kritikern: Die reichen Industrienationen fügen den armen Ländern erheblichen Schaden zu.
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