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Nach der Finanzkrise, der Corona-Krise und der Energiekrise: Vielleicht rüttelt uns die Hormuz-Krise zum vierten Mal in zwanzig Jahren auf.
In Europa droht ein monetärer Wettbewerb um die Kontrolle des Zahlungsverkehrs. Doch welche Geldordnung ist für Europa die klügste Wahl?
Europa braucht nicht mehr Finanzmärkte, sondern stabile Bankfinanzierung, langfristiges Risikokapital für KMU und gemeinsame Investitionen in Infrastruktur, um echtes Wachstum und Stabilität zu sichern.
Wer das langweilig findet, sollte kurz an Begriffe wie Subprime-Hypotheken oder Lehman Brothers denken – Auslöser der größten Finanzkrise der jüngeren Geschichte.
Auch in einer nächsten Pandemie braucht Europa globales Geld – also Dollar – um sich zu behaupten. Unter Trump ist das ungewiss. Wollen wir uns weiterhin auf die Dominanz des Dollars verlassen?
In der K-förmigen Ökonomie der Vereinigten Staaten vertiefen sich die Unterschiede zwischen Arm und Reich weiter.
Vereinbarungen sind out, Autonomie ist in. In der Klimapolitik geht die Weltgemeinschaft keinen gemeinsamen Weg mehr, sondern wetteifert um die Vorherrschaft. Ist das Glas damit halb leer?
Ob Fuggergeld im Mittelalter, Eurodollar in den 1960ern oder Stablecoins heute – immer wieder entstehen parallele Geldformen. Doch die privaten Währungen können die Macht der Zentralbanken ins Wanken bringen.
Warum der IWF und Unternehmen ihre Klimaschutzmaßnahmen verschweigen (und warum das eine gute Nachricht sein kann).
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