Kommentar

Das monetaristische Erbe Paul Volckers

| 17. Dezember 2019
www.istock.com/claudiodivizia

Paul Volcker, der ehemalige Präsident der FED, ist verstorben. Der Monetarismus ist zwar schon lange vorher gestorben, aber die davon abgeleitete Politik der Inflationssteuerung über die Erhöhung der Arbeitslosenrate, leider noch immer quicklebendig.

Paul Volcker, der in die Geschichte einging, so der Spiegel, als der Mann, der die Inflation besiegte, ist im Alter von 92 Jahren verstorben. Er war Vorsitzender der US-Zentralbank FED, zu einer Zeit, als wichtige wirtschafts- und geldpolitische Entscheidungen anstanden. Er übernahm das Ruder der FED und hielt es bis 1987 fest in seiner Hand.

Wie die folgende Grafik zeigt, lag der Anteil der Beschäftigten an der Bevölkerung in den USA bis in die frühen 1970er Jahre zwischen 55 und 60 Prozent. Die Arbeitslosenrate blieb seit den 1960ern bis in die frühen 1970er immer unter 6%.

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