EU

Der starke Euro und die schwache Wirtschaft

| 17. März 2014

In der Financial Times vom Freitag kann man (nur im Abonnement) lesen, was wir unter anderem hier schon vor Monaten vorhergesagt haben und was jetzt als großes Problem von der EZB erkannt wird: Der Wert des Euro steigt. Er hat inzwischen die Marke von 1,39 (Dollar je Euro) erreicht, und das ist ein Problem. Es ist sogar ein sehr großes Problem für eine Währungsunion, die sich unter deutscher Führung und unter deutschem Druck entschlossen hat, wettbewerbsfähiger zu werden.

Der Präsident der EZB, Mario Draghi, sagt dazu (die gesamte Rede ist hier zu finden): „As the recovery proceeds and inflation gradually increases towards levels closer to 2%, ... real interest rates are set to fall over the projection horizon. At the same time, the real interest rate spread between the euro area and the rest of the world will probably fall, thus putting downward pressure on the exchange rate, everything else being equal.” (Wenn sich die Erholung fortsetzt und sich die Inflation allmählich auf Niveaus näher bei 2% erhöht, werden die Realzinsen über den Projektionszeitraum hin fallen. Zugleich wird der Realzinsabstand zwischen dem Euro-Gebiet und dem Rest der Welt wahrscheinlich fallen, was den Wechselkurs unter Abwärtsdruck setzt, wenn alles andere gleich bleibt. Übersetzung d. Verf.)

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