Eurozone

Die einzig mögliche Reform der Eurozone ist die, die nichts ändert

| 24. Mai 2018
istock.com/Kagenmi

Der Manövrierraum für das Euro-Projekt wird enger. Es ist gefangen zwischen dem neo-merkantilistischen Deutschland, der transnationalen liberalen Elite und Italien mit seiner wohl neuen euroskeptischen Regierung.

Am 7. Mai letzten Jahres ging Emmanuel Macron als jüngster gewählter Präsident in die Geschichte Frankreichs ein – ikonisiert als weißer Ritter, der nach dem Brexit-Schock zur Rettung der EU eilte.

Ziel seiner Präsidentschaft, so Macron selbst, sei es, Frankreich zu reformieren und zu modernisieren. Im Klartext: via Privatisierung, Senkung der Löhne und Sozialabbau die Wettbewerbslücke gegenüber dem deutschen Nachbarn zu verringern. Damit solle Deutschland dazu bewegt werden, sich finanziell stärker am Wohl der Eurozone zu beteiligen und finanzielle Risiken auf sich zu nehmen.

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