Globalisierung

Entgrenzung der Staatenwelt – Fluch oder Segen?

| 29. Januar 2019
www.istock.com/Ben185

Die sogenannte Globalisierung und der damit verbundene Bedeutungsverlust des Nationalstaates wird von vielen weiterhin als gesellschaftlicher Fortschritt begrüßt. Haben sich die Hoffnungen derjenigen, die von den Möglichkeiten einer Politik jenseits des Nationalstaates angetan waren, aber erfüllt?

Persönliche Vorbemerkungen

Heute, am 30. Januar 2019, feiert Lothar Brock, mein akademischer Lehrer, Mentor und vor allem ein bemerkenswerter Mensch, den ich seit Jahrzehnten das Privileg habe, einen Freund nennen zu dürfen, einen runden Geburtstag. Dazu möchte ich ihm auf diesem Wege ganz herzlich gratulieren und ihm auch für das nächste Jahrzehnt das Allerbeste wünschen!

Lothar hat auf die Richtung, die mein Lebensweg einschlagen sollte, einen sehr großen Einfluss ausgeübt. Ohne ihn hätte ich schon gar nicht in Frankfurt am Main studiert und mich neben Volkswirtschaft und Soziologie nicht auch noch für die Politikwissenschaft interessiert. Wäre nie an der London School of Economics gelandet, nicht Banker geworden und hätte nicht im reifen Alter auch noch promoviert. Nicht, dass er mir direkt eine bestimmte Richtung für meine persönliche Lebensreise anempfohlen hätte. Schon gar nicht versuchte er, für mich diesbezüglich eine Entscheidung zu treffen. Nein, für alle Entscheidungen, ob nun mehr oder weniger glücklich, bin ich ganz allein verantwortlich.

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