EU

Investitionen in Sachanlagen – die ungenannte Achillesferse der deutschen Wirtschaft

| 26. Juli 2013

Dass die deutsche Wirtschaft glänzend dasteht, weiß jeder, der den „offiziellen“ Medien Glauben schenkt, und wie gut es den deutschen Unternehmen geht, kann man jeden Tag an steigenden Aktienkursen und Meldungen über Rekordgewinne ablesen. Erstaunlicherweise, wir hatten vor einigen Wochen schon darauf hingewiesen, wird über das, worum es beim Wirtschaften eigentlich geht, nämlich über das Investieren und zwar das Investieren in Sachanlagen fast nicht gesprochen. Wenn aber die überaus zahlreichen Spindoktoren der deutschen Wirtschaft und ihre Helfershelfer in den verschiedensten Instituten und Stiftungen zu einem so wichtigen Thema schweigen, kann das eigentlich nur daran liegen, dass die Investitionstätigkeit der deutschen Unternehmen kein Ruhmesblatt ist und deswegen die sonst so lauten Jubler alle nicht zu hören sind.

Und in der Tat, es ist nicht nur kein Ruhmesblatt, es ist eine schlichte Katastrophe und, wenn man hinzunimmt, wie viel Geld die deutschen Unternehmen in den vergangenen Jahren verdient haben und auch jetzt noch verdienen, ist das Schweigen der Betroffenen, der Medien und der Politiker ein ganz großer Skandal, vielleicht sogar der größte in einem Land, in dem doch alle jeden Tag vorgeben, durch solide Politik für die Zukunft vorsorgen zu wollen.

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