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Das diesjährige WEF-Motto A Spirit of Dialogue wirkt inmitten zunehmender geopolitischer Spannungen hoffnungsvoll und mahnend zugleich. Doch dieser Spirit wird auf der Rednerbühne in Davos sehr unterschiedlich gelebt.
Während Washington immer offener mit Machtpolitik, Drohungen und Grenzverschiebungen operiert, reagieren Europas Eliten zögerlich und ausweichend. Warum das kein Versehen ist – sondern System hat.
Der Umgang der USA mit Venezuela wirft unbequeme Fragen auf: über Recht, Macht und Doppelmoral. Und darüber, wie Europa auf den Bruch vertrauter Regeln reagiert.
Was im Iran geschieht, ist kein gewöhnlicher Aufstand. Eine säkularisierte Gesellschaft trifft auf ein erschöpftes und abgewirtschaftetes theokratisches System – mit ungewissem Ausgang.
Die Proteste im Iran haben sich zu einer systemischen Krise ausgeweitet. Die kommenden Tage könnten entscheidend sein – nicht nur für den Iran, sondern für die gesamte Region.
Europas Demokratien leiden unter einer doppelten Lähmung. Wie lange hält das System, bevor es kollabiert?
Die Festnahme von Venezuelas Präsident Nicolás Maduro durch die USA verschärft die Spannungen in Lateinamerika. Während einige Regierungen von einem Befreiungsschlag sprechen, warnen andere vor einem Bruch des Völkerrechts und einer neuen Eskalationsstufe in der Region.
Frankreich steckt tief im Morast eines ganzen Knäuels von Krisen. Sie haben tiefe Wurzeln und kreuzen sich mit den Krisen der EU sowie den Umbrüchen und Konflikten im internationalen System.
Zohran Mamdani gilt als junge Hoffnung der Demokratischen Partei: Nicht mehr der woke Kulturkämpfer, sondern moderat, optimistisch und arbeitnehmerfreundlich. Doch das ist nur Optik.
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