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Der Iran-Krieg trifft den globalen Gasmarkt: Nach Angriffen auf Katars LNG-Zentren steht rund ein Fünftel der weltweiten Exportkapazität still. Preissprünge bei Gas und Öl könnten nur der Anfang einer tiefgreifenden Verschiebung der Energiemärkte sein.
Von der Ölkrise 1973 bis zum Ukrainekrieg zeigt sich: Geopolitische Konflikte wirken sich unmittelbar auf die Energiemärkte aus.
Die US-Energiepolitik setzt Europas Energiewende unter Druck. Mit dem Angriff auf den Iran könnte Washington den Kontinent stärker an amerikanische Gasexporte binden. Dennoch wächst der Anteil erneuerbarer Energien in den USA weiter.
In kurzer Zeit geben zwei Papiere aus dem Bundeswirtschaftsministerium Aufschluss über die weitere Energiepolitik. Einmal gewollt und einmal geleakt. Es ist Gutes dabei – und natürlich das deutsche Lieblingsthema.
Zu wenig, zu teuer, nicht konkurrenzfähig. Vieles deutet darauf hin, dass Deutschland die Energiewende falsch aufgegleist hat.
Zwischen Gas-Panik und Investitionsblockaden verliert Deutschland den Blick für die Realität. Warum wir statt Emotionen sachliche Abwägungen brauchen.
Europa wollte sich von russischer Energie lösen und unabhängig werden. Stattdessen ist eine neue Abhängigkeit entstanden: von amerikanischem Flüssiggas. Wie Energiepolitik zum geopolitischen Druckmittel wird.
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