Corona-Krise

„Overkill an einseitiger Corona-Berichterstattung“

| 14. Juni 2020
istock.com/Justin Smith

Mitte März verdrängte die Corona-Pandemie alle anderen Themen aus der Berichterstattung. Der Medienwissenschaftler Stephan Russ-Mohl kritisiert, die Menschen seien in Angst und Panik versetzt worden.

Die Analysen und Forderungen der zu Medienstars aufgebauten Virologen geben die Medien ans Publikum weiter, und sie transportieren die Entscheidungen der Regierung. Im Interview spricht der Medienwissenschaftler Stephan Russ-Mohl über die Defizite der Berichterstattung und fehlende Kompetenzen in den Redaktionen vor allem bei den öffentlich-rechtlichen Medien.

Prof. Stephan Russ-Mohl ist emeritierter Professor für Journalistik und Medienmanagement an der Università della Svizzera italiana in Lugano (Schweiz) sowie Gründer des European Journalism Observatory. Er ist Absolvent der Deutschen Journalistenschule (München) und studierte von 1972 bis 1980 Sozial- und Verwaltungswissenschaften (in München, Konstanz und Princeton/USA). Von 1985 bis 2001 war er Ordinarius für Publizistikwissenschaft an der FU Berlin. Zu seinen Buchpublikationen gehört unter anderem: „Die informierte Gesellschaft und ihre Feinde. Warum die Digitalisierung unsere Demokratie gefährdet“, Köln: Herbert von Halem Verlag, 2017.

Prof. Russ-Mohl, wurden und werden wir in dieser Krise tatsächlich angemessen informiert?

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