EU

Trojanisches Pferd der Konzerne?  - Sieben Anmerkungen zu CETA

| 08. November 2016

Die Anfrage eines Lesers zu Bedeutung und Relevanz der sog. Meistbegünstigungsklauseln nehmen wir zum Anlass, vor der demnächst anstehenden Abstimmung im Bundestag einige wichtige rechtliche und politische Gesichtspunkte des CETA-Abkommens zu erläutern.

Wundertüte CETA

Wer sich, wie demnächst die Abgeordneten des Bundestages, ein Urteil über die Bedeutung und die Tragweite von CETA machen will, findet sich zunächst mit einem im Ausdruck rd. 1600 (in der PDF-Version sogar 2286) Seiten umfassenden, durch einen elitären Kreis von Juristen außerhalb der (EU-)nationalen Ministerien ausgearbeiteten Vertragswerk konfrontiert, dessen Lektüre ihn nach Umfang und Struktur notwendigerweise überfordert. Der Selbstversuch sei hiermit ausdrücklich empfohlen.

www.bmwi.de/BMWi/Redaktion/PDF/C-D/ceta-vorschlag-fuer-einen-beschluss-ueber-die-unterzeichnung-des-wirtschafts-und-handelsabkommens-zwischen-kanada-und-der-eu,property=pdf,bereich=bmwi2012,sprache=de,rwb=true.pdf

[...]

Nichts schreibt sich von allein!

Nur für Abonnenten

MAKROSKOP analysiert wirtschaftspolitische Themen aus einer postkeynesianischen Perspektive und ist damit in Deutschland einzigartig. MAKROSKOP steht für das große Ganze. Wir haben einen Blick auf Geld, Wirtschaft und Politik, den Sie so woanders nicht finden.

Dabei leben wir von unseren Autoren, ihren Recherchen, ihrem Wissen und ihrem Enthusiasmus. Gemeinsam scheren wir aus den schmaler werdenden Leitplanken des Denkens aus.

Wir verlassen die journalistische Filterblase, in der sich viele eingerichtet haben. Wir öffnen Fenster und bringen frische Luft in die engen und verstaubten Debattenräume.

Brauchen Sie auch frische Luft? Dann folgen Sie einfach dem Button.

ABONNIEREN SIE MAKROSKOP
Schon Abonnent? Dann hier einloggen!