Arbeit

Zeitungen kaufen keine Zeitungen

| 04. Juli 2014

Mit dieser Überschrift beklagte Ulrike Herrmann gestern in der taz völlig zu Recht die konfuse Mindestlohndebatte. Kernproblem, sagt sie, ist die ständige Verwechselung von volkswirtschaftlichen und betriebswirtschaftlichen Zusammenhängen. Das stimmt, und wir haben darüber hier auf flassbeck-economics mehr als einmal geschrieben.

Am Beispiel der Zeitungsausträger kann man auch zeigen, dass eine sehr verständliche und tief verwurzelte Technik- und Fortschrittsfeindlichkeit bei dieser Diskussion eine Rolle spielt. Die klassische Zeitung, die morgens zwischen 5:00 und 6:00 Uhr gebracht wird, ist kein Erfolgsmodell mehr. Die Auflagen sinken, und wenn die Zeitungen durch höhere Löhne für die Zeitungsausträger teurer werden, so heißt es, könnte sich dieser Strukturwandel beschleunigen.

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