Stromausfall in Berlin: Sabotage legt Schwächen der Energieversorgung offen
Stromausfall in Berlin-Lichterfelde: Der Anschlag auf Kabel am Heizkraftwerk trifft einen kommunalen Energieversorger und offenbart die Sicherheitslücken bei kritischer Infrastruktur.
Nach Sabotageakten an Stromkabeln in der Nähe des Berliner Heizkraftwerks Lichterfelde ist es in Teilen der Hauptstadt zu Stromausfällen gekommen. Tausende Haushalte waren zeitweise ohne Versorgung. Die Ermittlungsbehörden gehen von einem gezielten Angriff auf kritische Infrastruktur aus. Eine Gruppe, die sich selbst als „Vulkangruppe“ bezeichnet, bekannte sich zu der Tat.
Der Vorfall hat nicht nur erhebliche Einschränkungen für Verbraucher verursacht, sondern auch strukturelle Schwächen der Berliner Energieinfrastruktur offengelegt. Dazu zählen fehlende Redundanzen in der Absicherung zentraler Netzknoten, eine hohe physische Zugänglichkeit sensibler Anlagen sowie eine vergleichsweise langsame Wiederherstellung der Stromversorgung. Sicherheitsbehörden prüfen nun, inwieweit bestehende Schutzkonzepte angepasst werden müssen.
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