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Nach der Rücknahme angedrohter US-Strafzölle betont die EU ihre Souveränität. Doch wie belastbar ist Europas Position gegenüber Washington wirklich?
Das diesjährige WEF-Motto A Spirit of Dialogue wirkt inmitten zunehmender geopolitischer Spannungen hoffnungsvoll und mahnend zugleich. Doch dieser Spirit wird auf der Rednerbühne in Davos sehr unterschiedlich gelebt.
Der Klimawandel ist ein großes Risiko für die Stabilität des Wirtschafts- und Finanzsystems. Was die EZB macht, um den Banken- und Finanzsektor für die Zukunft zu wappnen.
Warum wir unsere Energieversorgung aus der Marktlogik lösen und wieder als öffentliche Daseinsvorsorge organisieren müssen.
Warum gelten Diktatoren mal als Feinde, mal als Partner? Die blutige Spur des Öls durchzieht die westliche Machtpolitik jenseits vorgeblicher Freiheitsrhetorik.
Während Washington immer offener mit Machtpolitik, Drohungen und Grenzverschiebungen operiert, reagieren Europas Eliten zögerlich und ausweichend. Warum das kein Versehen ist – sondern System hat.
Das Unwort des Jahres 2025 heißt „Sondervermögen“. Das Problem: Die Jury transportiert mit der Auswahl eine fiskalkonservative Erzählung über Staat und Geld.
Ein Jahr nach dem Machtwechsel in Washington ist die EU den Angriffen des US-Präsidenten hilflos ausgeliefert. Dies liegt an der Kapitulation im Handelskrieg 2025, aber auch an einer verfehlten Außenpolitik. Im Ringen um Grönland gibt es nun keine guten Optionen.
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