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Der jahrelange Investitionsstau hat die Schwächen des deutschen Energiesystems offengelegt. Auf schwankende Energieerzeugung ist Deutschland nicht eingestellt. Das treibt die Preise. Wo der Staat nun tätig werden muss.
Bei der Weltklimakonferenz in Belém präsentiert sich die EU mit vagen Zielen, die hochfliegenden Ambitionen wurden zurückgeschraubt. Hinter dem neuen Pragmatismus verbirgt sich große Ratlosigkeit - viele Prämissen der europäischen Klimapolitik haben sich als falsch erwiesen.
Das Handelsabkommen zwischen den USA und China zeigt, wie sich Macht und Einfluss verschoben haben – von Konfrontation zur Koexistenz auf Augenhöhe. Doch die Wogen sind noch nicht geglättet.
Die gelenkte Marktwirtschaft Chinas ist der einzige heute erkennbare Gegenentwurf zum westlichen Kapitalismus. Aber wie funktioniert er?
Wer die Netze kontrolliert, kontrolliert die Energieversorgung. Und wer die Energieversorgung kontrolliert, kontrolliert die Gesellschaft. Deshalb ist Energieinfrastruktur in öffentlicher Hand eine ökonomische und demokratische Notwendigkeit.
Heiner Flassbeck geht von einem wirtschaftlichen Schock durch plötzlich wegbrechende Nachfrage des Auslands aus. Er hat recht – solange der Staat nicht vorausschauend handelt.
Als der Monetarismus die Notenbanken glauben ließ, sie könnten die Geldmenge steuern, nahmen die Zinsschwankungen historische Ausmaße an. Ein Lehrstück über den größten Irrtum der modernen Geldpolitik.
Die Finanzialisierung der Wirtschaft hat vieles verändert. Was macht den neuen Finanzkapitalismus aus – und welche Folgen hat das für die Zukunft?
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