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Nach einem Rückschlag im Juli verbuchte Europas Einzelhandel im August wieder einen Zuwachs. Ansonsten bleibt alles beim Alten: Der Druck auf die Preise nimmt nicht ab und die Arbeitslosigkeit steigt weiter. Und das alles vor erneut drohenden Lockdowns.
Das Kapitel Lega und Fünfsterne ist geschlossen, glaubt Leonardo Mazzei. Ein Gespräch über den Lockdown, machtpolitische Verschiebungen im Parteiensystem, den Abstieg Salvinis und die Chancen eines Italexit.
Lohnabschlüsse für den öffentlichen Dienst haben Signalcharakter. Nicht nur für die private Wirtschaft in Deutschland, sondern für ganz Europa. Der jüngste Abschluss verfestigt Deflation und Nullzinsen auf dem gesamten Kontinent für die nächsten Jahre.
Umverteilung von Arbeit? Nichts ist naheliegender. Es ist absurd, dass wir uns an Arbeitsplätzen festklammern, die wir nicht mehr brauchen.
Das Nobelpreiskomitee würdigt Wirtschaftswissenschaftler, die als Ingenieure praktische Probleme mit intelligenten Techniken lösen. Doch das ist Herumdoktern an Symptomen. Die wesentlichen Entscheidungen werden oft bereits getroffen, bevor die Probleme entstanden sind.
Grenzenlosigkeit, freiwillige Selbstverpflichtungen, Gesetze und Regularien als gefühlte Bevormundung: Nie wurde der Freiheit so viel Anerkennung gezollt wie heute. Max Stirner hätte seine Freude mit uns: Denn unser Gemeinwesen lebt seine Ideen – und zerbricht daran.
Der Glaube, dass eine Arbeitszeitverkürzung Beschäftigung schafft, ist populär. Doch Unternehmen haben keinen Anreiz, von sich aus zusätzliche Arbeitskräfte einzustellen.
Hunderttausende mit bezahlten und unbezahlten Überstunden, Millionen mit Mini- oder Midijobs. Allein schon das rechtfertigt es, über eine wohlfahrtsfördernde Gestaltung der faktisch gegebenen Arbeitszeitverkürzung nachzudenken.
Ohne Vollzeit und Teilzeit anzugleichen, ist Vollbeschäftigung nicht möglich. Im Gegenteil: Ohne Arbeitszeitverkürzung wird der Druck auf Arbeitseinkommen und die Zahl der prekär Beschäftigten zunehmen.
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