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Die Versprechen des Brexits haben sich bisher nicht erfüllt. Schlimmer ist es allerdings auch nicht geworden.
Warum besinnen sich einige Ökonomen heute wieder auf einen Vorschlag, den John Maynard Keynes vor 80 Jahren machte? Dafür gibt es mehrere Gründe.
Für souveräne Staaten gibt es weder eine Pleitegefahr noch finanzielle Beschränkungen. Dennoch war es für den US-Ökonomen Hyman Minsky entscheidend, wofür der Staat sein Geld ausgibt.
Weltweit erstarkt die Industriepolitik. Jetzt fordern auch Amtsträger der EU, stärker lenkend in die Wirtschaft einzugreifen. Doch der liberale Anti-Interventionismus ist tief in Brüssel verankert.
Ständig krank, nur an Freizeit orientiert? Solche immer wieder bemühten Pauschalisierungen und Vorurteile gegenüber der Jugend sind wissenschaftlich kaum begründet.
Christian Lindner will mehr Musk und Milei wagen. Doch eine FDP, die libertären Autokraten folgt, wäre nicht mehr die FDP der bürgerlichen Freiheit und des wirtschaftlichen Wettbewerbs.
Kommt Keynes Bancor, um die globale Dollar-Hegemonie zu überwinden?
Nur weil die Welt technokratisch und ökonomisch durchdrungen wurde, heißt das noch lange nicht, dass sie auch wirklich verstanden wird.
Der US-Ökonom Hyman Minsky hat wesentliche Elemente der „Modern Monetary Theory“ vorweggenommen. Seine Erkenntnisse sind nach wie vor wichtig für die Formulierung einer Alternative zur herrschenden ökonomischen Lehre.
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