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Arbeiten die Deutschen wegen hoher Steuern zu wenig? Eine vielgeteilte Grafik des Ökonomen Daniel Stelter suggeriert genau das. Bei näherer Betrachtung zeigt sich jedoch: Der Zusammenhang ist fragwürdig.
Arbeitgeberpräsident Rainer Dulger fordert eine „radikale Reform“ der Lohnfortzahlung. Sie solle auf 6 Wochen pro Jahr insgesamt beschränkt werden. Die Maßnahmen fügen sich in die aktuelle sozialpolitische Gefechtslage.
Die Reformentwurf des Bürgergelds aus der Feder des Bundesarbeitsministeriums von Bärbel Bas ist in zwei Punkten politisch hochgradig brisant.
Der vielzitierte Spruch, Daten seien das Gold des 21. Jahrhunderts, gilt auch im Gesundheitswesen. Tech-Konzerne wie Meta und Google wittern bereits reiche Beute.
Jahrzehntelang galten die „westlichen Werte“ als moralischer Kit der westlichen Staaten. Doch längst stehen sie durch innere und äußere Erosionsprozesse auf dem Spiel.
Robert Habeck schlug im Wahlkampf vor, auch mit Kapitalerträgen das Gesundheitssystem zu finanzieren. Die Union monierte einen „Griff in die Taschen der Menschen“. Doch was ist sozial gerecht und ökonomisch vernünftig?
Trump und Putin denken in den gleichen Kategorien. Sie haben die Macht, sich über die Regeln hinwegzusetzen und sie tun es. Dass die USA das nun selbst gegenüber den eigenen Verbündeten so handhaben, markiert ebenfalls eine Zeitenwende.
Christian Lindner will mehr Musk und Milei wagen. Doch eine FDP, die libertären Autokraten folgt, wäre nicht mehr die FDP der bürgerlichen Freiheit und des wirtschaftlichen Wettbewerbs.
Am 6. November ist die Ampel-Regierung zerbrochen. Kurz zuvor hat die FDP noch eine alte Idee wiederbelebt: Wenn die Menschen älter werden, sollen sie auch länger arbeiten. Doch sind die Liberalen überhaupt auf dem aktuellen Stand der Dinge?
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