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Deutschland tut gut daran, das Verhältnis zum unbequemen Nachbar zu pflegen. Denn an Warschau kommt niemand mehr vorbei.
Die EU nimmt verstärkt chinesische Investitionen ins Visier und übernimmt das gleiche interventionistische Muster, das es in Peking über Jahre kritisierte. Doch damit schadet sie ihrer eigenen Wirtschaft.
Bundeskanzler Friedrich Merz drängt die EU dazu, die eingefrorenen russischen Vermögenswerte als Sicherheit für ein Darlehen an die Ukraine zu nutzen. Warnungen vor diesem Plan scheinen ihn nicht zu beunruhigen.
Die EU hat den umstrittenen Ukraine-Friedensplan von Trump in einem diplomatischen Kraftakt ausgebremst. Nun kommt der nächste, entscheidende Kampf. Er dreht sich ums Geld und entscheidet darüber, wie der Krieg weitergehen kann. Die Europäer sind wild entschlossen, Zeit zu kaufen - und die Ukraine weiterkämpfen zu lassen.
Der Ukrainekrieg markiert eine tiefgreifende Niederlage europäischer Politik. Ein zorniger Zwischenruf meiner europapolitischen Beraterin über Illusionen, strategische Irrtümer und Selbstschädigungen, die die EU in diese Lage geführt haben.
Bei der Weltklimakonferenz in Belém präsentiert sich die EU mit vagen Zielen, die hochfliegenden Ambitionen wurden zurückgeschraubt. Hinter dem neuen Pragmatismus verbirgt sich große Ratlosigkeit - viele Prämissen der europäischen Klimapolitik haben sich als falsch erwiesen.
Aber wie? Mit einer Fiskalunion oder Lohnkoordination? makroskop – das institut möchte einen dritten Weg prüfen und das Forschungsprojekt „EURO-RECONCEPT“ initiieren.
Deutschland und die EU haben sich in der Zollpolitik den USA unterworfen. Die negativen Folgen bekommen sie nun zu spüren - beim Chipmangel und im Streit um Seltene Erden. Doch Berlin und Brüssel suchen die Schuld ausschließlich in Peking.
Martin Sonneborn soll im EU-Parlament über Kuba sprechen – landet aber bei Kaja Kallas, baltischer Kriegslust und europäischen Absurditäten.
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