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Die restriktive Zinspolitik der EZB ist ein Stabilitätsdebakel. Sie wird die bereits eingetretene Phase der Stagflation beschleunigen – zulasten unterer und mittlerer Einkommen.
Umverteilung nach oben: Zinserhöhungen wirken nicht so, wie es die Zentralbanken behaupten und die Medien glauben.
Oder: Das Konzept der „unabhängigen“ Zentralbank ganz einfach erklärt.
Die Hysterie um die Schuldenobergrenze ist kaum mehr als politisches Theater. Wenn das US-Finanzministerium wirklich eine "Wirtschafts- und Finanzkatastrophe" abwenden wollte, ohne Sparmaßnahmen zu erzwingen, hätte es die Mittel dazu.
Staatsfinanzierung, Nachfrageüberhang oder Marktmacht? Erklärungsansätze für die hohen Inflationsraten gibt es einige. Man kann aber auch Michał Kalecki lesen.
Die Novellierung des Gebäudeenergiegesetzes stößt auf harte Gegenwehr der Opposition: Die Investitionskosten für einzelne Haushalte seien zu hoch. Dabei gäbe es eine Lösung – den Solidarkredit.
In der Theorie der schönen neuen Welt moderner Finanzmärkte verringert der Marktmechanismus systemische Risiken. In der realen Welt funktioniert das nur, wenn der Staat oder die Zentralbank einspringt.
Wer es mit der Negativzinspolitik der EZB hält, ist ein keynesianischer Staatsgläubiger? Und wer sie kritisiert, ein marktgläubiger Neoklassiker? Wer das glaubt, den wird das Buch von Carl Christian von Weizsäcker und Hagen Krämer mächtig irritieren.
Den einen Zins gibt es nicht. Stattdessen muss man mit Geldzins und Kapitalzins zwischen finanzwirtschaftlichen und realwirtschaftlichen Kreislauf trennen. Mit anderen Worten: Der Zins kommt mehrgesichtig daher.
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