Der Staat – Seine Macht und Ohnmacht
Der irische Staatsphilosoph Edmund Burke sagte einst: „Ein Staat, der nicht die Mittel hat, die Zustände zu ändern, hat nicht die Mittel, sie zu erhalten.“ Heute, über 200 Jahre nach Burke, ist dieses Zitat aktueller denn je. Es ist die Frage nach seiner Macht und Ohnmacht.
Anders gefragt, welche Mittel bleiben dem Staat noch, angesichts einer Transnationalisierung von Handel- und Wirtschaft? Wie weit darf der Staat in Wirtschaft und Gesellschaft eingreifen, um – im Sinne von Burke – die Zustände zu ändern?
Dem stellen sich unsere Autoren aus verschiedenen und spannenden Perspektiven. Welche Aufgaben und Herausforderungen sind durch den Staat zu lösen? Wo sollte er handeln, wo aber sind seinem Handeln auch Grenzen gesetzt? Und welche Mittel sollte man ihm dafür (wieder) in die Hand geben?
Inhaltsverzeichnis
- Der Lohn der Arbeit und der Klimawandel
von Heiner Flassbeck - Der Sozialstaat ist wirtschaftliche Vernunft
von Hartmut Reiners - Das Innenleben der Zentralbanken
von Michael Paetz - Fiskalpolitik und schwarze Null
von Günther Grunert - Populismus und die parteipolitische Geographie Europas
von Philip Manow - Der Ausverkauf des Staates
Interview mit Tim Engartner - Weil der Mensch nicht rational ist, braucht er den Staat
von Dorian Hannig - Der Staat als Person
von Ludger Jansen - Ohne Staat kein Markt
von Patrick Kaczmarczyk - Öffentliche Güter als Gradmesser der Demokratie
von Alexander Leipold - BREXIT - Die Rückkehr der nationalen Frage
von Paul Steinhardt - Warum sich die Wirtschaft (nicht) mit dem Zins steuern lässt
von Dirk Ehnts und Daniel von Ahlen - Was kann die Geldpolitik
von Jörg Bibow - Metamorphosen des Staatskapitalismus
von Andreas Nölke - Die Legitimität der Rechts
von Walter Pfannkuche - Wie ein schießwütiger Bad Guy
von Werner Vontobel - Löhne und Arbeitsmarkt - Wo die Marktwirtschaft triumphiert
Interview mit Prof. Dr. Gabriel Sinnfeld