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Der Wirkungsanspruch des Zeitenwende-Paradigmas von Olaf Scholz weist über die 100 Milliarden Euro Sondervermögen für die Bundeswehr hinaus. Er zielt auf eine rigorose Abrechnung mit wesentlichen Teilen deutscher Geschichte und Politik. Dabei vedrängt eine überbordende Moralisierung rationale Analysen und Politikformulierungen.
Mit dem Überfall auf die Ukraine wolle Russland das Land zu einem Vasallenstaat machen, wird behauptet. Der Wirtschaftskrieg gegen Russland wirft allerdings auch die Frage auf, ob nicht Deutschland ein Vasallenstaat der USA ist.
Ein starker Dollar hier – weltwirtschaftliche Turbulenzen dort: Im Herzen Europas versinkt Großbritannien im wirtschaftspolitischen Chaos und die Ampelkoalition nimmt die eigene Deindustrialisierung in Kauf. Nur – wie selbstbestimmt ist Deutschland überhaupt?
Auf eine bittere Medizin folgen in Ulrike Herrmanns neuem Buch die Bonbons eines gelingenden Lebens in der Post-Planungskriegswirtschaft. Das geht, weil Das Ende des Kapitalismus in politökonomischer Hinsicht eine Leerstelle ist.
Die Pandemie ist noch lange nicht vorbei, aber die außerordentlichen wirtschaftlichen, politischen und sozialen Maßnahmen, die in ihrer Anfangsphase ergriffen wurden, sind weitgehend ausgelaufen. Wie haben sie sich auf die Auslandsverschuldung des Globalen Südens ausgewirkt?
Neocons und liberale Internationalisten halten militärische Interventionen in die inneren Angelegenheiten von Staaten für legitim. Immanuel Kant sah das anders – und lehnte ein Recht zur Intervention selbst bei schweren Menschenrechtsverletzungen ab.
Währungskrise, Schuldenkrise, Panik: Läuft das Vereinigte Königreich Gefahr, das nächste Argentinien oder Simbabwe zu werden? Und war die Entlassung Kwasi Kwartengs wirklich notwendig?
Wer glaubt, dass Degrowth „gewaltfrei“ im Wege freiwilligen Verzichts vonstattengehen könnte, sollte sich mit dem Gewaltpotential des Kapitalismus hinter unserer Konsum- und Identitätstraumwelt beschäftigen.
Der US-Dollar wertet auf breiter Front auf. Die ganze Welt bekommt es zu spüren, niemand bleibt verschont. Dabei ist der starke Dollar Ausdruck der Spannungen, die die Weltwirtschaft zunehmend belasten.
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